Splinter Cell Conviction Vorschau mit Screenshots aus Koop- und Mehrspieler-Modus - Update: Release verschoben
In Splinter Cell: Conviction liegt der Fokus im Mehrspielermodus auf Koop-Action. Wir spielten den Titel ausgiebig an.
Um unentdeckt durch die Levels zu kommen, ist es wichtig, taktisch vorzugehen und mehrere Ziele gleichzeitig zu erledigen.
London, Ende November: Ubisoft lädt zu einer fröhlichen Mehrspieler-Partie von Splinter Cell: Conviction. Und so viel vorweg: Wir sind überrascht, wie gut die kanadischen Entwickler das Schleich-Konzept auf ihre Internetpartien ummünzen.Obwohl die Entwickler Ihr Augenmerk auf den Koop-Modus legen, bietet Conviction daneben noch vier weitere Mehrspielervarianten. Da wäre der Hunter-Modus, in dem Sie eine bestimmte Zahl an KI-Gegnern in einem Areal erledigen müssen, ohne entdeckt zu werden. Sollten Sie doch auffallen, kommen noch mal so viele Schurken hinzu, wie zuvor hinter Ihnen her waren. Infiltration stellt Ihnen im Grunde die gleiche Aufgabe, allerdings ist das Spiel aus, sobald Ihre Widersacher Sie erspähen. Modus Nummer 3 nennt sich Last Stand, hier beschützen Sie EMP-Waffen vor Gegnerhorden, die nach und nach auf Sie einströmen. Zu guter Letzt treten Sie in Face-off gegen einen menschlichen Mitspieler an - im Grunde ein Deathmatch. Um das aber spannender zu machen, packen die Entwickler zusätzlich KI-Fieslinge in die Karten. Wenn Sie einen von ihnen erledigen, bekommen Sie Punkte, erwischen Sie Ihren menschlichen Konterpart, gibt es mehr Zähler für den Highscore.
Das klingt aber nur auf dem Papier nach Modi-Standard. Anspielen durften wir die Hunter-Variante. Diese machte - vorausgesetzt, man spricht sich gut mit seinem Partner ab - einen sehr guten Eindruck, auch wenn sie im Schwierigkeitsgrad Normal keine große Herausforderung war. Erhöhen Sie die Kniffligkeit, versprechen die Entwickler, dass sich der Modus ganz Splinter Cell-typisch spielen soll. Sprich: Falls Sie entdeckt werden, kommen nicht nur mehr Gegner auf die Karte, sondern Ihr digitaler Spion beißt auch sehr viel schneller ins Gras.
Ein solcher „Ghost“ zeigt Ihnen, wo Ihre Gegner Sie vermuten, wenn Sie entdeckt wurden, aber auch, wo sich Ihr Mitstreiter befindet.
Am wichtigsten ist den Entwicklern allerdings wie bereits angedeutet der Koop-Modus. Für diesen haben sie sich eine eigene Kampagne ausgedacht, die etwa fünf bis sechs Spielstunden umfasst und sozusagen den Prolog für den Einzelspieler darstellt. Sie erleben also einige Momente, die Situationen aus Sam Fishers Solo-Abenteuer erklären. Wie so oft dreht sich alles um gestohlene Waffen. Third Echelon (der ehemalige Arbeitgeber Sam Fishers) findet heraus, dass vier EMP-Waffen aus früheren Sowjet-Waffenbeständen verschwunden sind. Um diese wiederzubeschaffen, bevor sie auf dem Schwarzmarkt versumpfen, raufen sich die Amerikaner mit ihrem russischen Pendant, genannt Voron, zusammen. Auf vier Karten, die exklusiv für die Koop-Kampagne entworfen wurden, beschaffen Sie in der Rolle von US-Spion Archer beziehungsweise als Russe Kestrel die verschwundenen Kriegsgeräte.
Update vom 12. Januar 2010 Ubisoft veröffentlichte soeben 3 neue Screenshots zum Koop-Modus von Splinter Cell: Conviction. Sie finden Sie Bilder am Anfang unserer Galerie.
Update vom 13. Januar 2010: Wie Ubisoft im Rahmen eines Finanzberichts verlauten lässt, erscheint Splinter Cell: Conviction nicht wie ursprünglich geplant Ende Februar 2010. Der Release des Actionspiels soll nun im April 2010 erfolgen. Gründe für die Verschiebung oder ein konkretes Datum sind noch nicht bekannt
Thief hat damals gezeigt was ein Schleich Spiel ist.
Aaaah, Thief, das war geil. Hoffentlich treiben die mit Thief 4 keinen Unfug, z.B. im Sinne dieser bekackten Mainstreamorientierung...
Du kannst davon ausgehen, dass es vercasualisiert wird.
Splinter Cell ist ein mehr als schlechter Abklatsch von Thief. Alleine die schlechte Soundengine kotzt mich an. Man hört Gegner durch Türen und Wände, sogar durch Stockwerke. Und alles ist so furchtbar gescriptet.
Thief hat eine lebendige Welt mit einer eigenständig agierenden KI, die kein Scripting braucht.
Ohne gescheite Soundengine mit realistischer Klangausbreitung wird auch das nächste Splinter Cell nichts.