Star Wars: The Force Unleashed-Test: Bringt die Ultimate Sith Edition die ultimative Spielerfahrung?
Ein Jahr nach der Veröffentlichung auf Konsole schafft es Star Wars: The Force Unleashed in der Ultimate Sith Edition auf den PC. Lange hat's gedauert, doch endlich ist die Macht wieder stark!
Quelle: pcgames.de
Machtfähigkeiten wie dieser Blitz sehen imposant aus und helfen dabei, größere Gegner außer Gefecht zu setzen.
Besitzer von Konsolen hatten ein gutes Jahr lang die Nase vorn: Schon seit September 2008 gibt es The Force Unleashed für Xbox 360 und Co. Nun endlich hat sich Entwickler Lucas Arts dazu entschlossen, die Geschichte um Jedi-Schüler Starkiller auch auf dem PC zu veröffentlichen. Unter dem Untertitel Ultimate Sith Edition bekommen Sie aber nicht nur das Hauptspiel, sondern zusätzlich drei brandneue und spannende Missionen. Zu Beginn werden Sie staunen: Denn die ersten Spielminuten verbringen Sie als Lord Darth Vader persönlich, der auf dem Heimatplaneten der Wookiees einen flüchtigen Jedi stellt. Auch wenn die Sequenz recht kurz ist: Einen cooleren Einstieg gibt es kaum! Kurz danach schlüpfen Sie in die Rolle von Starkiller, der von Vader zu seinem Schüler ernannt wurde. Mit ihm erleben Sie eine Geschichte, die in spannenden Zwischensquenzen erzählt wird und mit einigen netten Story-Wendungen aufwartet. Einigen beinharten Star Wars-Fans dürfte das Erzählte vielleicht weniger gefallen, wir fühlten uns jedoch blendend unterhalten.
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Gegner versuchen sich irgendwo festzuhalten, wenn Sie sie mit der Macht packen.
Neben der unterhaltsamen Geschichte erweisen sich vor allem Starkillers Machtkräfte als Spaßgarant. Denn die Art, wie der Held mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten unter den Gegnern wütet, haben Sie auf dem PC so noch nie gesehen. So schleudern Sie Ihre Opfer mit Machtstößen wie Spielzeugpuppen durch die Gegend, nutzen den aus den Filmen bekannten Elektroangriff oder werfen mit allem um sich, was nicht niet- und nagelfest ist. Dank einer tollen Physikengine wirkt das Geschehen glaubhaft, nur manchmal purzeln Dinge übertrieben weit durch die Luft. Ebenfalls beeindruckend: Wenn Sie Wachen mit Ihrem Machtgriff packen, versuchen sich die Verzweifelten mit aller Macht irgendwo festzukrallen - gerne auch am nebendran stehenden Kollegen. Wie in Action-Spielen üblich, steigen Sie immer wieder im Level auf und dürfen so Punkte auf Ihre Fähigkeiten verteilen. So erlernen Sie neue Schlagkombos oder bauen Ihre Lieblingsmachtkraft zur Perfektion aus. Dadurch fühlen Sie sich nach ein paar Spielstunden übermächtig und kämpfen sich spielend durch die Horden an Standardfeinden. Für Herausforderungen sorgen einige knackige Gegner wie etwa verfeindete Jedi-Meister, imperiale Kampfläufer oder Monster wie der legendäre Rancor. Die dürfen Sie nach hartem Kampf in imposanten Quicktime-Events zur Strecke bringen. Das bedeutet, dass Sie im richtigen Moment eine vorgegebene Taste drücken, sodass Starkiller atemberaubende Manöver vollführt.
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In einer der drei Zusatzepisoden erkunden Sie den Jedi-Tempel auf Coruscant.
Der größte Kritikpunkt des Spiels existierte bereits in der Konsolenversion: Kamera und Steuerung bereiten Schwierigkeiten und sorgen immer wieder für gefrustetes Kopfschütteln. Zwar ist die Umsetzung vom Konsolen-Gamepad auf die Tastatur besser gelungen als bei so mancher anderen Portierung, doch perfekt ist das noch lange nicht: Oft müssen Sie sich die Finger verknoten, damit Schlagkombos gelingen, dann wieder hüpfen Sie ein ums andere Mal ins Leere, weil die Reaktion auf Ihre Eingabe zu lange auf sich warten lässt. Ein angeschlossenes Gamepad sorgt hier für Entspannung. Wer mit diesem Manko leben kann, hat mit Star Wars: The Force Unleashed sicher viel Spaß. Denn Story und Präsentation sind überzeugend und das actionorientierte Gameplay unterhält für ein paar Stunden köstlich. Schlaue Machträtsel und intelligente Gegner suchen Sie dagegen vergebens. Wenn Sie aber wie in diesem Spiel mit bloßen Händen einen gigantischen Sternenzerstörer vom Himmel holen oder sich mit Luke Skywalker anlegen dürfen, sind solche Kleinigkeiten schnell vergessen.
Die drei neuen Schauplätze von Star Wars: The Force Unleashed - Ultimate Sith Edition
Hoth
Den Eisplaneten Hoth kennen Sie sicher aus dem zweiten Kinofilm Das Imperium schlägt zurück. In der Ultimate Sith Edition ist dieser Planet Schauplatz eines etwa halbstündigen Extrakapitels, in dem Sie die Geschichte ein wenig umschreiben. Denn hier sorgen Sie als Starkiller mal eben dafür, dass die Rebellen eine ordentliche Abreibung bekommen. Sogar der junge Luke Skywalker läuft Ihnen über den Weg und stellt sich Ihnen zum Schlagabtausch. Dank der vielen Verweise auf den Film hat uns Hoth von allen drei Zusatzlevels am besten gefallen.
Jedi-Tempel
Der zweite Zusatzlevel, der mit der Ultimate Sith Edition ausgeliefert wird, führt Sie auf den imperialen Planeten Coruscant, mitten in den altehrwürdigen Tempel der Jedi. Starkiller ist hier auf der Suche nach den Spuren seines Vaters, der ebenfalls ein Jedi war. Wie auch die beiden anderen Abschnitte ist der Planet mit seinen schwindelerregend hohen Gebäuden und Hunderten von Luftfahrzeugen imposant in Szene gesetzt. Zudem erwartet Sie eine Hundertschaft von imperialen Strumtruppen, die Sie nach Herzenslust über Abgründe schubsen dürfen.
Tatooine
Und wieder nehmen sich die Entwickler Bekanntes vor: Dieses Mal verändern sie einfach die Geschichte des allerersten Star Wars-Films, Eine neue Hoffnung. Denn der Imperator hat seinen Meisterassassinen Starkiller auf die Fährte der zwei Droiden gesetzt, die die Pläne des Todessterns bei sich tragen. Auf dem Wüs tenplaneten Tatooine nehmen Sie die Verfolgung auf und kämpfen sich bis in den Palast von Jabba dem Hutten. Was dort auf Sie wartet, sollte klar sein: ein waschechter Rancor! Für einen Sith-Meister ist das aber kein Problem.
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Bildergalerie zum Star Wars: The Force Unleashed-Test

allerdings sind die Bosskämpfe doch teilweise arg schwierig geraten und grafisch schwankt das Ganze zwischen Himmel und Hölle...
Im Allgemeinen ist "The Force Unleashed" jedoch für jeden Star-Wars Fan eine absolute Empfehlung !
Mein grundlegendes Problem ist, daß ich nicht weiß, in welches Genre ist dieses Spiel einordnen soll. Ist es ein Rollenspiel oder Jump-'n-Run-Spiel? Dieses ewige Gehüpfe und lächerliche Holocron-Sammelei strapazieren das Nervenkostüm genauso wie diese vermurkste Steuerung. Und in einem Rollenspiel haben sie nichts zu suchen. Und wenn ein Spiel schon mit einer Verspätung von einem Jahr auf den PC kommt, kann man wirklich besseres erwarten. Auch diese Kamera- und Steuerungswechsel in den Boss-Kämpfen sind alles andere als cool. Im Gegenteil!
Die 3 positiven Punkte reichen für mich jedoch nicht, um die Mängel zu überdecken. In meiner Bewertung bekam TFU daher nur 49 %.
Was nervt: Das ich keine Tastenbelegung selbst vornehmen kann, dass wäre bei den Kombos recht hilfreich gewesen.
Zu den Bosskämpfen kann ich nur sagen: Absoluter schwachsinn, die machen das ganze Spiel kaputt. und dann am ende immer die richtigen Knöpfe drücken? was soll das, ich will den Gegner besiegen und nicht das Spiel soll mir sagen was ich machen soll das der ja eingeht!!
Meiner Meinung nach ist das Spiel eine schlechte Konsolenübertragung. Die Story war der einzige Grund warum ich das Spiel durchspielen wollte.
Und wie BloodyMcHaggis schon sagte: Eine Story allein macht noch kein gutes Spiel!
DIe Grafik ist wirklich gut und man kann allesso ziemlich alles mit der Macht bewegen.
Das mit dem Laserschwert ist so das man im Laufe des Spiels verschiedene Farben bekommen kann.
@BloodyMcHaggis
-Hatte ich auch das ich obwohl ich "E" gedrückt hatte ein rotes Kreuz darüber erscheint.
-Die Bosskampf-Kamerapositionierung ist auch nicht mein Ding und ich kann es gar nicht verstehen das sie in der Testabrechnung als "Cool inszenierte Bosskämpfe" angepriesen werden.
-Das Starkiller mal in der Luft bleibt und da gegen niemanden kämpft ist mir auch schon passiert.
Einige Sachen machen das Spiel schlechter, wie z.B. auch das verschachtelte Menü wo man die Zusatzmissionen erst suchen muss.
85%
Naja, wenn man sich E und Q auf die Maus legt kann man Kombos sogar ausführen ohne sich einen komplizierten Fingerbruch zuzuziehen...
Fazit: Absolute Enttäuschung, die Story reicht nicht aus um die Gameplaymängel auszugleichen.