18 Wheels of Steel Extreme Trucker im Test: Jetzt kommt es dicke!
Truckerromantik für Stubenhocker
Cover
Für alle die hinter dem Steuer ihres Kombis davon träumen, mal einen echten Truck durch die Welt zu steuern, kommt diese Simulation genau richtig.
Der Hobbytrucker hat die Wahl zwischen 25 verschiedenen Sattelzügen, die jedoch erst nach und nach frei geschaltet werden und mehr als 30 unterschiedlichen Ladungen. Unwirtliche Landschaften in den entlegensten Ecken der Erde warten darauf unter die Räder genommen zu werden.
Zu Anfang fällt zunächst auf, dass sich alles irgendwie richtig anfühlt. Das Handling der schweren Maschine wird recht gut vermittelt, es lassen sich Scheibenwischer, Blinker oder Abblend- und Fernlicht betätigen, lediglich ein Radio wird schmerzlich vermisst.
Nach kurzer Spielzeit stellt man dann auch fest, dass das Truckerleben hier sehr realistisch wieder gegeben wird. Es ist eintönig und zieht sich. Ohne große Ereignisse werden lange Strecken abgespult und schnell stellt sich Ermüdung ein. Allerdings ist dies kein größeres Problem, da man fast immer auch problem - und folgenlos von der Straße kommen kann.
Überhaupt werden hier Fehler großzügig verziehen. Selbst mit 30 Tonnen Ladung kann in voller Fahrt ein entgegenkommender Truck gerammt werden, ohne dass eines der Fahrzeuge sichtbar leiden würde. Lediglich ein schlichter Balken zeigt den Grad der Zerstörung an, was aber auch in extremen Fällen nicht an der Weiterfahrt hindert.
Selbst auf vereister Fahrbahn muss man sich wirklich Mühe geben um zu verunglücken - die meisten Kurven können auch unter solchen Bedingungen mit Vollgas genommen werden. Ob man auf Schnee oder Sand fährt macht nicht wirklich einen Unterschied.
Und wie ist es mit Salz in der Suppe einer Simulation, dem Geld verdienen, eigene Trucks kaufen und aufrüsten? Fehlanzeige. Es können nur Aufträge angenommen und die Ladung von Punkt A nach Punkt B gebracht werden. Mehr ist nicht!
Im Verbund mit dem gänzlich fehlenden Schadensmodell, dem nicht sonderlich realistischen Fahrverhalten und dem äh... minimalistischen Spielprinzip macht sich leider sehr schnell Langeweile breit.
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yeah. die musik ist geil. UT ^^
schade schade schade, das ding ist keinen Euro wert... :(
Hmm... solche Sachen wie Radio und Aufbau einer eigenen Spedition gab es doch aber schon im Vor-Vor-Vorgänger.
Scheint als hätten Sie die Grafik verbessert, die Strecken auf der ganzen Welt verteilt anstatt nur in den USA und den Rest einfach gestrichen bzw. verschlechtert. Sehr, sehr schade. Wo doch gerade die ansprechende Bergstrecke um Urwald sehr ansprechend aussieht wie ich finde.
Mit einem realistischen Fahrverhalten hätte man sich da richtig ins Zeug legen müssen. :-(
dies darf wohl als tiefpunkt der serie angesehn werden
Die haben sich diesmal wirklich nicht viel Mühe gegeben. Mit wenig Aufwand hätte man zumindest mehr Strecken einbauen können - die sind sowieso simpel gestaltet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mehr wie 15 Fahrten aushält... schade.
Der Vorgänger ist mein absolutes Lieblingsspiel, und des kann gar nicht so schlecht sein!!!!!!!!!!!!!!!!
Besser als Modern Warfare 2 und dazu noch gewaltfrei ;-)