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25.11.2009 18:36 Uhr
Anno 1404: Venedig

Anno 1404: Venedig: Add-on bringt Mehrspieler-Modus und italienisches Flair - Update: schon vorbestellbar

Ubisoft kündigte heute Anno 1404: Venedig an. Die Erweiterung wird unter anderem einen Multiplayer-Modus bieten. PC Games enthüllt weitere Details und zeigt erste Screenshots.

Anno 1404: Venedig erscheint im Februar 2010 und bietet einen Mehrspieler-Modus.
Das Logo von Anno 1404: Venedig.
Ubisoft kündigte heute Anno 1404: Venedig an, das Add-On des im Juni erschienenen Aufbaustrategiespiels Anno 1404. Die Erweiterung bereichert das Hauptspiel um die venezianische Kultur und einen neuen Mehrspieler-Modus, der sowohl mit- als auch gegeneinander gespielt werden kann. Die neue Hafeninsel im Stile Venedigs liefert neue Errungenschaften, Aufträge, Gegenstände, eine neue Handelsflotte sowie venezianische Spione, die in den Städten der Mitspieler für Unruhe sorgen können. Die neue venezianische Ratsversammlung in jeder Stadt ermöglicht es außerdem, Einfluss auf den Stadtrat zu nehmen und so ganze Inseln mit rein finanziellen Mitteln in seinen Besitz zu bringen. Weiterhin ermöglicht der neue herrschaftliche Palast den Spielern, prunkvolle Anwesen ganz nach ihren Vorstellungen und Vorlieben zu gestalten und sich damit selbst ein monumentales Denkmal zu setzen.

Das Erweiterungspaket wird weltweit im Februar 2010 im Handel erscheinen.

Besondere Eigenschaften von Anno 1404: Venedig
- Zwei neue Schiffstypen - die kleine, schnelle und wendige Handelskogge und die große, vielseitige Handelskogge, bestückt mit wehrhaften Kanonen.
- Spionage: Venezianische Geheimkabinette ermöglichen es, fremde Wohnhäuser zu infiltrieren und von dort aus Sabotageaktionen gegen Mitspieler durchzuführen.
- Venezianische Ratsversammlung: Gegnerische Städte können nun auch nicht-militärisch erobert werden. Durch großzügige Goldspenden kann die Mehrheit im Stadtrat und letztendlich der Stadtschlüssel errungen werden.

Ab sofort kann im Multiplayer-Modus gespielt werden:
- Bis zu 8 Spieler, On- und Offline
- Freunde im Versus-Modus herausfordern oder gemeinsam im Koop-Modus mit bis zu vier Spielern auf derselben Seite agieren

Neue Herausforderungen und Aufträge:
- Über 300 neue Aufträge mit zwei neuen Auftragstypen: Handelsrennen und Kapern
- 60 neue Gegenstände, darunter die Zisterne für Norias, welche die Wasservorräte weiter erhöht
- Neue Inselwelten, von großen flachen Inseln mit riesiger Baufläche bis hin zu zerklüfteten, wilden und ungezähmten Eilanden. Mächtige Vulkaninseln mit schier unendlichen Ressourcenmengen, die der gigantische Vulkanausbruch aber auch mit großer Zerstörungskraft vernichten kann
- Zahlreiche neue Szenarien stellen die Spieler vor neue, ungewöhnliche Herausforderungen, die so weder im Endlosspiel noch in der Kampagne zu finden sind. Dies reicht vom Besiedeln einer Inselwelt, die nur aus Südinsel besteht bis hin zu Szenarien, in denen die Bewohner keinerlei Steuern zahlen
- Neue Medaillen, Erfolge und neue Spielerwappen

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35 Kommentarezum Artikel

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TheChicky - 26.11.2009 19:03
Zitat: (Original von Boesor)
Zitat: (Original von TheChicky)
Hehe, das könnte daran liegen, dass Blizzard all die Dinge, die bei Anno entweder gar nicht, oder nur im AddOn kamen/kommen(Multiplayer, Editor, Kampagne, CutScenes, ein Battle.Net mit allem Komfort) schon im Hauptspiel bietet. Und das alles sehr wahrscheinlich mit sehr viel mehr Aufwand realisiert..  

mehr zeit bedeutet nicht unbedingt mehr Aufwand.
Anno ist natürlich auch ein anderes Spiel, logisch, aber möglicherweise arbeiten die einfach ein wenig effizienter als Blizzard.
Denn an Qualität wird ja auch bei Anno nicht gerade gespart.

Na, darüber könnte man jetzt trefflich streiten   Vielleicht vergleichen wir ja mal die einzelnen Teile von StarCraft 2 und Anno 1404, wenn beides erschienen ist, hinsichtlich Qualität und Aufwand. Und Kosten/Nutzen.
Boesor - 26.11.2009 13:13
Zitat: (Original von TheChicky)
Hehe, das könnte daran liegen, dass Blizzard all die Dinge, die bei Anno entweder gar nicht, oder nur im AddOn kamen/kommen(Multiplayer, Editor, Kampagne, CutScenes, ein Battle.Net mit allem Komfort) schon im Hauptspiel bietet. Und das alles sehr wahrscheinlich mit sehr viel mehr Aufwand realisiert..  

mehr zeit bedeutet nicht unbedingt mehr Aufwand.
Anno ist natürlich auch ein anderes Spiel, logisch, aber möglicherweise arbeiten die einfach ein wenig effizienter als Blizzard.
Denn an Qualität wird ja auch bei Anno nicht gerade gespart.
kurosawa - 26.11.2009 10:54
 ..... ich hatte mir schon gelegentlich beim hauptspiel gedacht, das es doch recht nett wäre zuerst meine stadt aufzubauen, handel zu treiben und dann in die stadt abzutauchen und ein rpg a la drakensang (gelegentlich hat mich der grafik stil in der postkartenansicht daran erinnert) spielen zu können.

enzio würde da sogar noch näher liegen. ich baue und verwalte also meine stadt im anno stil, treibe handel und gelegentlich schlüpfe ich in mein assassine gewand und klettere  (wie eben in assassins creed) durch MEINE stadt, um z.b. mächtige konkurrenten auszuschalten oder zu sabotieren.
WOW, was wäre das für ein geiles spiele erlebnis.

 man müsste "nur" die beiden Spiele miteinander verbinden. sozusagen das ezio addon für anno1404 oder umgekehrt. 

ein feature des anno addons soll doch  sein

- Spionage: Venezianische Geheimkabinette ermöglichen es, fremde Wohnhäuser zu infiltrieren und von dort aus Sabotageaktionen gegen Mitspieler durchzuführen.

 ..... wieso nicht als ezio? wieso nicht in der assassins creed  ansicht?

also ubisoft, ich bin ein großer fan von euch, da ihr  einer der wenigen publisher seid der auch einmal  neue wege geht....
TheChicky - 26.11.2009 10:54
Zitat: (Original von EarMaster)

Was ich aber den eigentlich Hammer finde ist, dass in der Zeit in der Blizzard von den ersten Infos zu gerade einmal einer angekündigten Beta von Starcraft 2 geschafft hat, bei Blue Byte zwei komplette Anno-Teile mit Erweiterungen entwickelt wurden.


Hehe, das könnte daran liegen, dass Blizzard all die Dinge, die bei Anno entweder gar nicht, oder nur im AddOn kamen/kommen(Multiplayer, Editor, Kampagne, CutScenes, ein Battle.Net mit allem Komfort) schon im Hauptspiel bietet. Und das alles sehr wahrscheinlich mit sehr viel mehr Aufwand realisiert..  
EarMaster - 26.11.2009 00:51
Das endlich ein Multiplayer kommt, ist grandios! Und auch eine neue Kultur klingt vielversprechend, da können im Multiplayer sicherlich auch ein paar interessante Kombinationen entstehen.

Was ich aber den eigentlich Hammer finde ist, dass in der Zeit in der Blizzard von den ersten Infos zu gerade einmal einer angekündigten Beta von Starcraft 2 geschafft hat, bei Blue Byte zwei komplette Anno-Teile mit Erweiterungen entwickelt wurden.
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Allgemeine Infos

Name Anno 1404: Venedig
Genre Aufbau-Strategie
Webseite keine Angabe
Hersteller Related Designs
Anbieter Ubisoft
VÖ-Termin 25.02.2010 - zu diesem Produkt einen Lesertest schreiben!
Preis nicht bekannt
Plattformen: pc.gif
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small button Komplettlösung - 01.48 Uhr - 09.03.2010

Anno 1404: Venedig-Lösung: Grundlagentipps und Tricks für das Rätesystem

[MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Planung"][br]Das Anno 1404-Addon Venedig richtet sich mit seinen herausfordernden Szenarien, den breiter gefächerten taktischen Möglichkeiten und dem allgemein hohen Schwierigkeitsgrad klar an Profis. Dennoch haben mit ein wenig Einarbeitungszeit auch Gelegenheitsspieler Spaß an der Erweiterung. Jedenfalls dann, wenn sie Schützenhilfe erhalten. Zu diesem Zweck haben wir die besten Tipps und Taktiken zusammengetragen, mit denen Sie riesige Metropolen und mächtige Flotten im Handumdrehen errichten. Weitere, noch detailliertere Hilfen finden Sie in unseren separaten Artikeln zu Militär, Mehrspieler-Modus, Sabotage und Ratssystem. Diese veröffentlichen wir in den kommenden Tagen. Die Anfangsphase nach dem Spielstart ist stets gleich – lediglich in den Szenarien kann es passieren, dass Sie bereits über eine Reihe von Produktionsketten verfügen. Doch selbst dann sind die Grundprinzipien des Stadtbaus ähnlich. Sollten Sie auf hoher See mit einem einzelnen Schiff starten, müssen Sie sich zuerst einen Platz für Ihre neue Metropole aussuchen. Dazu halten Sie in der näheren Umgebung nach einer möglichst großen Insel Ausschau, welche mehrere Fruchtbarkeiten für verschiedene Güter besitzt. Am wichtigsten ist der passende Boden für Apfelmost, da Sie diesen zum Aufstieg vom bäuerlichen Leben zum Bürgertum benötigen. Daneben sollten mindestens zwei weitere Fruchtbarkeiten existieren, optimalerweise für Hanf und Getreide. Achten Sie außerdem auf Stein- und Eisenerzvorkommen. Ab der Bürgerstufe benötigen Sie für die Mehrzahl der Gebäude Steine. Eisen wiederum ist wichtig, um Werkzeuge und später Waffen herzustellen. Lassen Sie sich bei der Suche nach dem perfekten Eiland aber nicht allzu viel Zeit. Besonders dann nicht, wenn Sie gegen Computergegner oder gar andere Menschen spielen. Gerade die künstliche Intelligenz legt ein beeindruckendes Tempo vor und lässt Sie mit einem Schnellstart rasch hinter sich, wenn Sie nicht aufpassen. Im Zweifelsfall können und sollten Sie immer noch später eine weitere Insel ansteuern und besiedeln, falls diese bessere Ausgangsbedingungen als Ihre erste Siedlungswahl bietet. [br][br][IMG=1255133]Mit dem Eiland in Ihrem Besitz kümmern Sie sich als Erstes um die Grundversorgung der Bevölkerung: Fisch als Nahrung für die Bauern und Holz als wichtigsten Baustoff für alle folgenden Konstruktionen. Jeweils drei Fisch- und Holzfällerhütten genügen zu Beginn, um den Bedarf zu decken, später können Sie das Kontingent aber mit steigendem Verbrauch erweitern. Das empfiehlt sich ohnehin bei allen Produktionsgebäuden, denn je mehr Einwohner in Ihrer Stadt weilen, desto mehr Waren müssen Sie im Angebot haben. Die Bauernhäuser platzieren Sie um einen zentralen Marktplatz herum, mit dem jede Behausung über eine Straße verbunden sein muss – ansonsten ziehen die Einwohner gleich wieder aus. Lassen Sie in der unmittelbaren Nähe des Marktplatzes Raum für eine Kapelle und eine Schenke, die Sie zum Aufstieg der Einwohner in die Bürger- beziehungsweise Patrizier- Zivilisationsstufe benötigen. Die Siedlung sollte sich um diesen Kern herum in konzentrischen Kreisen ausbreiten, sodass die Einflussgebiete von Kapelle und Schenke möglichst viele Häuser erfassen. [br][br] [IMG=1255129]Planung ist das A und O – sich überschneidende Einflussbereiche bedeuten immer eine Verschwendung von Waren und Goldmünzen. Ähnliches gilt für die Markthäuser, in deren beschränktem Umkreis Sie Produktionsgebäude aus dem Boden stampfen dürfen. Platzieren Sie die Lagerhallen so, dass diese möglichst viele Quadratmeter abdecken und die Schnittstellen nahtlos sind. Die nächste wichtige Ware, um deren Bereitstellung Sie sich kümmern sollten, ist der Most. Drei Mosthöfe zu Beginn versorgen die Bevölkerung und genügen, um die ersten Bauern zu Bürgern aufsteigen zu lassen. Außerdem verbleibt in der Anfangszeit genau wie bei den Fischerhütten ein Überschuss, den Sie an Ihre Handelspartner verkaufen können. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt „Handel“ dieses Artikels. Nach dem Erreichen des Bürgertums sollte es Ihre Priorität sein, eine funktionierende Werkzeugproduktion aufzubauen. Somit sind Sie nicht mehr von teuren Importen dieser Ware abhängig. Sie benötigen dazu eine Eisenerzmine, Köhlerhütte, Eisenschmelze sowie Werkzeugmacher. Es lohnt sich, diesen Wirtschaftszweig später mit jedem gefundenen Eisenerzvorkommen weiter auszubauen, da Werkzeuge eine Voraussetzung für den Bau eines jeden Gebäudes sind. Außerdem lassen sie sich hervorragend für viel Geld an Handelspartner wie Lord Northburgh oder Großwesir Al Zahir verkaufen. [br] [br] Ihr nächster Schritt sollte es sein, Hanf anzupflanzen, optimalerweise auf Ihrer Hauptinsel. Vier Felder und zwei Webstuben versorgen die Bürger mit reichlich Leinengewändern. Erst später, wenn Sie weitere Schiffe für Handelsrouten oder den Kampf benötigen, sollten Sie eine Seilerei und weitere Plantagen errichten. Jetzt fehlen nur noch die Gewürze, damit sich Ihre Bürger zu Patriziern wandeln. Für die Extraschärfe in der täglichen Mahlzeit wenden Sie sich nach Süden und erschließen eine der Inseln des exotischen Orients. [br][br][ IMG=1255138]Tipp: Das umfangreiche PC Games-Sonderheft mit Tipps & Tricks zu Anno 1404 Venedig samt Riesenposter ist ab 17. März am Kiosk erhältlich. Sie können es auch jetzt schon im [url=http://abo.pcgames.de/?menu=orderform&c_id=11&m_id=6]PCG-Shop[/url] vorbestellen. Oder Sie stauben es kostenlos - als Teil unserer [url=http://abo.pcgames.de/?menu=orderform&c_id=4&m_id=6]4-für-2-Aktion[/url]. 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Diese befördern Sie im Bauch des Potts nach Süden zum Hauptquartier von Al Zahir, dem Großwesir des Sultans. Indem Sie dem Araber die Urkunde überreichen, schalten Sie den ersten diplomatischen Rang des Orients frei und können die südlichen Gefilde besiedeln sowie deren Rohstoffe nutzen. Außerdem erhalten Sie stets ein orientalisches Schiff , das mit Holz, Werkzeug und Datteln gefüllt ist und sich damit perfekt eignet, ein Nomadendorf um einen zentralen Basar herum zu errichten. Anders als in den nördlichen Breitengraden müssen Sie im Orient auf einige Besonderheiten achten: Unter anderem ist es nicht möglich, im gewöhnlichen Wüstensand Farmen und Plantagen anzulegen. [br][br]Zuerst müssen Sie mit einer sogenannten Noria den Boden bewässern. Wie bei Marktplätzen und Lagerhäusern ist der Einflussbereich der Noria beschränkt; er wird beim Bau anhand eines Kreises um das Gebäude angezeigt. Achten Sie darauf, dass sich die Wässerungsbereiche mehrerer Norias nicht überschneiden, und konstruieren Sie Farmen nur innerhalb des Kreises. Außerhalb der Begrenzung verdorren die Felder aufgrund der harschen Witterungsbedingungen. Im Spielverlauf verbrauchen die Norias zudem ihr Wasser; das Spiel weist Sie auf eine solche Trockenlegung mit einer Meldung hin. In diesem Fall markieren Sie die Noria und geben den Befehl, die Brunnen tiefer zu graben. Das kostet Geld, lässt sich aber ebenso endlos wiederholen wie das Auffüllen von erschöpften Stein- und Erzvorkommen. [br] [br] [IMG=1255126]Die wichtigste Ware, die Sie im Orient anbauen können, sind Gewürze. Sie benötigen Safran und Oregano, damit die Bürger ihre Speisen aufpeppen und zu Patriziern aufsteigen können. Allerdings sollten Sie zu Beginn auch mindestens eine Dattelfarm bauen, um die Nomaden zu versorgen. Schließlich benötigen Sie eine mittelgroße Orientsiedlung, damit Sie Zugriff auf die Gewürzfarmen und weitere wichtige Bauwerke haben. Liefern Sie für die Errichtung der Nomadenhütten Werkzeuge von Ihrer Hauptinsel zu dem südlichen Eiland; das ebenfalls benötigte Holz können Sie im Orient abbauen. Allerdings brauchen auch die Holzfällerhütten einen fruchtbaren Boden, um neue Schösslinge zu ziehen und daraus begehrte Bretter zu fertigen. [br] [br][INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Aufstieg Ihrer Bürger"][br] Besonders zu Beginn einer Partie sind Goldstücke und Baustoffe in Anno 1404: Venedig immer knapp. Daher sollten Sie den Aufstieg Ihrer Einwohner zu einer höheren Zivilisationsstufe stets streng kontrollieren. Sofern Sie nicht im Geld schwimmen, bietet es sich an, die Aufstiegsautomatik auf dem Marktplatz beziehungsweise Basar der fraglichen Siedlung zu deaktivieren. So müssen Sie zwar jedes einzelne Haus selbst eine Stufe nach oben befördern, vermeiden aber Engpässe beim Warenbestand von Holz, Werkzeugen oder Steinen. Ansonsten kann es nämlich dazu kommen, dass Ihre Patrizier lautstark nach Bier verlangen, Sie aber keine weiteren Kräutergärten errichten können, weil die gerade zu Bürgern aufsteigenden Bauern alle Holzvorräte bei den Umbauten ihrer Häuser aufgebraucht haben. Ebenfalls im Auge behalten sollten Sie die für den Aufstieg benötigten Gebrauchswaren wie Most, Gewürze, Lederwämser oder Teppiche. Besonders in den Szenarien kann es vorkommen, dass Sie diese Waren nicht selbst produzieren können und sie stattdessen von einem Handelspartner importieren lassen müssen. [br] [br] [IMG=1255131]Damit die Einwohner nicht Ihre teuer erkauften Bierbestände leeren, obwohl Sie noch gar keinen Schuldturm gebaut und damit die Voraussetzung für den Aufstieg in den Adel erfüllt haben, sollten Sie diese Waren mit einer Sperre belegen. Dazu wählen Sie eine Unterkunft der entsprechenden Gesellschaftsklasse aus und klicken auf das Symbol der entsprechenden Ware. Fortan lassen die Einwohner von dieser Ware die Finger, bis Sie den Gebrauch wieder freigeben. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht ein essenzielles Gut sperren: Wer Bürgern den Most verbietet, sieht sich schnell mit einer Revolte und brennenden Hütten konfrontiert. Damit überhaupt ein Aufstieg in eine höhere Zivilisationsstufe möglich ist, müssen Sie ausreichend Behausungen bauen und Bürger in Ihre Stadt locken. Es reicht also nicht, lediglich die benötigten Waren bereitzustellen. Sie müssen Ihre Siedlung auch bei jedem Schritt nach oben in der Klassenleiter ausbauen, bis weitere Aufstiegserlasse verfügbar sind. Auf dem Marktplatz können Sie im Zweifelsfall die derzeitige Zusammensetzung der Bevölkerung studieren und sehen, wie viele Erlasse Ihnen noch zur Verfügung stehen. [br][br] Mit der Steuerschraube besitzen Sie ein nützliches Werkzeug, um die Rate der Einwohneraufstiege zusätzlich zu kontrollieren. In jedem Haus der entsprechenden Klasse können Sie die Abgaben für Bauern, Bürger, Patrizier, Adelige, Nomaden und Gesandte separat anhand von vier Schiebereglern einstellen. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Gemütszustand der Bewohner. Lediglich bei Verwendung der niedrigsten Steuerstufe ziehen weitere Untertanen in Ihre Stadt. Für den maximalen Steuerertrag wählen Sie die Einstellung, welche die Laune der Bevölkerung auf „ausreichend“ senkt. Nutzen Sie diese Option für die Zeiten zwischen den Zivilisationsaufstiegen, um Ihre Bilanz ins Positive zu verbessern. Wenn Sie neue Bauernhäuser konstruiert haben oder eine Bevölkerungsschicht aufsteigen lassen, senken Sie die Steuern, bis alle Häuser voll besetzt sind. Danach erhöhen Sie die Abgaben für die entsprechende Klasse wieder und so weiter. Die höchste Bevölkerungsklasse ist die der Adeligen. Obwohl die Edelleute nicht noch weiter aufsteigen können, haben sie eine Reihe von zusätzlichen Bedürfnissen, die allesamt schwer zu befriedigen sind. Allerdings lohnt es sich außerordentlich, Wein, Rindfleisch oder Duftwasser für die Adeligen herzustellen, da diese höhere Steuern zahlen, je mehr Bedürfnisse Sie erfüllen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Bevölkerungsschichten. Versuchen Sie daher stets, Ihre Untertanten so glücklich wie möglich zu machen.[br][br] [INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Handel"][br]Neben den Steuereinnahmen stellen die Erträge aus Ihren Handelsbeziehungen den wichtigsten Beitrag zur Aufrechterhaltung einer positiven Bilanz. Es gibt in Anno 1404: Venedig zwei mögliche Handelsoptionen: aktiver und passiver Handel. Bei der aktiven Form laden Sie Waren von Ihrem Kontor aus auf Ihr Schiff, schippern damit zum Handelspartner, verkaufen die Güter und laden eventuell andere Erzeugnisse für den Weg nach Hause ein. Das können Sie entweder von Hand erledigen oder mithilfe der Handelsrouten automatisieren – genauere Informationen dazu finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt. Die Rahmenbedingungen des passiven Handels lassen sich in Ihrem Kontor einstellen. Sie können dort den An- und Verkauf beliebiger Waren regeln, indem Sie angeben, bis zu welcher Menge Sie Güter einlagern oder abstoßen möchten. An diesen Vorgaben orientieren sich die Handelsschiffe der KI-Mitspieler und liefern die entsprechenden Waren beziehungsweise holen sie ab. [br][br] [IMG=1255134]Beim Verkauf Ihrer Waren sollten Sie sich auf drei oder vier Segmente konzentrieren und deren Produktionsreihen massiv ausbauen. Dabei ist es ratsam, die Fruchtbarkeiten und verfügbaren Rohstoff vorkommen auf Ihren Inseln in die Überlegungen mit einzubeziehen. Wer in der Nähe mehrerer Eisenerzminen wohnt, verkauft Werkzeuge und Waffen. Sind in Ihrer Orientsiedlung die Bedingungen für die Seidenproduktion besonders günstig? Dann weben Sie Teppiche und verschachern diese auf dem Weltmarkt. Grundsätzlich sollten Sie vorrangig auf weiterverarbeitete Produkte setzen, um Spitzenpreise zu erzielen – die unverfeinerten Grundstoffe werfen deutlich geringe Profite ab. Außerdem ist davon abzuraten, in großen Mengen Baustoffe wie Holz und Steine zu verkaufen, da diese für Ihren Siedlungsbau essenziell sind. Am besten veräußern Sie solche Güter per passiven Handel, da Sie so eine Mindestmenge der Ware vorgeben können, die im Lager verbleiben muss. [br][br] Sowohl den aktiven Handel als auch den Warentransport zwischen Ihren Inseln organisieren Sie mithilfe der erwähnten Handelsrouten. Dazu wählen Sie jeweils ein Start- und Zielkontor aus und bestimmen mit den Plus- und Minuspfeilen die Waren, die an den beiden Häfen jeweils ein- und ausgeladen werden sollen. Die besten Handelspartner sind die neutralen KI-Spieler Lord Northburgh, Giocomo Garibaldi und Großwesir Al Zahir. Zum einen erklären Ihnen diese beiden Parteien niemals den Krieg oder verfallen auf andere niedere Handlungsweisen, um Ihre Metropole zu sabotieren. Zum anderen bieten Ihnen die drei Verbündeten die besten Preise für Ihre Waren an. Allerdings existieren je nach verkaufter Ware zwischen den dreien durchaus Unterschiede in der Preisgestaltung: Güter aus dem Orient verkaufen Sie am besten an Lord Northburgh, nordische Waren erzielen bei Al Zahir den größten Profit und Giacomo Garibaldi freut sich besonders über alle Luxusgüter. Ebenso oft wie Sie Waren verkaufen, müssen Sie auch andere Güter erwerben. [br] [br] [IMG=1255127]Besonders zu Beginn sind Sie von den Werkzeuglieferungen Ihrer Verbündeten abhängig, solange Sie nicht selbst in der Lage sind, Eisen zu produzieren. Auch hierbei sind Richard Northburgh, Al Zahir und Giacomo Garibaldi Ihre erste Anlaufstelle. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie jedoch unbedingt eine Karawanserei oder Abtei mit einem Ihrer Markthäuser verbinden. An diesen neutralen Bauwerken können Sie wichtige Baustoffe wie Werkzeuge oder Steine für einen geringeren Preis erwerben als anderswo. Halten Sie also bewusst nach solchen Gebäuden auf den Inseln Ausschau. Um eine größere Bandbreite an Waren mittels des passiven Handels zu kaufen und abzustoßen, sollten Sie mehrere Kontore errichten und in jedem andere Waren als Handelsgüter einstellen. Sie können Ihre Kontore auch ausbauen, um weitere Plätze für angebotene und zu kaufende Waren freizuschalten. [br] [br][INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Ruhm und Ruhmpunkte"][br] Die zweitwichtigste Währung in Anno 1404 und dem Addon Venedig ist Ruhm. Sie verdienen Ruhmpunkte, indem Sie Missionen für Ihre Mitspieler erledigen. Meistens handelt es sich bei den Auftraggebern um die neutralen Handelspartner Lord Northburgh, Al Zahir und Giacomo Garibaldi. In vielen Szenarien bitten Sie jedoch auch Ihre Gegenspieler um den einen oder anderen Gefallen. Die meisten Aufträge sind zufallsgeneriert, fußen aber immer auf denselben Grundprinzipien: Sie sollen Waren an einen Mitspieler liefern, ein gestrandetes Schiff reparieren, Treibgut aus dem Meer fischen, eine fliehende Schaluppe versenken oder ein Handelsschiffeskortieren. Neue Aufträge erhalten Sie automatisch oder indem Sie das Diplomatiemenü öffnen und bei Northburgh, Al Zahir oder Garibaldi auf das kleine Ausrufezeichnen klicken. Nach einer erfüllten Mission müssen Sie allerdings eine Weile warten, bis Ihnen das nächste Hilfegesuch Ihrer Mitspieler ins Haus flattert. [br] [br] Die meisten Aufträge sollten Ihnen keine Schwierigkeiten bereiten, da nur selten ein Zeitlimit für die Erfüllung existiert. Nur wenn Sie gegnerische Schiffe abfangen und alliierte Kähne beschützen sollen, kommt es auf Schnelligkeit an. Außerdem gibt es in Venedig einen neuen Missionstyp, der Sie auf eine Art Wettrennen schickt: Sie müssen bis zum Ablauf des Zeitlimits ein Schiff zum Hafen Ihres Auftraggebers ordern und dann die automatisch in den Frachtraum verladenen Waren zum Zielort bringen, bevor das von der KI gesteuerte Konkurrenzschiff die Mission erledigt. Da Sie für erfolgreich abgeschlossene Aufträge neben Ruhmpunkten auch oft Gold und seltene Güter als Belohnung erhalten, sollten Sie möglichst früh ein Schiff abstellen, das sich ausschließlich um die Erfüllung der Aufgaben kümmert. Dazu errichten Sie ab der Zivilisationsstufe Bürger eine Werft und versorgen diese mit Seilen aus der Seilerei. [br] [br] Konstruieren Sie Handelsschiffe und lassen Sie diese Ihre Handelsrouten abklappern, während Sie direkte Kontrolle über das Flaggschiff übernehmen, das Sie zu Beginn des Szenarios erhalten haben. Mit dieser besonders schnellen und kräftigen Kogge können Sie sich an den Abschluss der Nebenmissionen wagen. Das Flaggschiff bietet mit vier Warenplätzen nicht nur genügend Lagerraum, um alle für einen Aufträge nötigen Güter zu transportieren, sondern besitzt auch ebenso viele Kanonen wie ein kleines Kriegsschiff . Damit können Sie sich zum einen gegen aggressive Mitspieler wehren und zum anderen die kriegerischen Missionen wie das Versenken einer Fregatte erfüllen. Wenn gerade keine Aufträge verfügbar sind, schicken Sie das Flaggschiffeinfach zurück zu Ihren Siedlungen und lassen es bei dem Warentransport und dem automatischen Handel helfen. [br] [br] Ruhmpunkte erhalten Sie auch durch eine Reihe von anderen Aktionen. Am einfachsten verdienen Sie diese Währung durch den Handel. Klicken Sie das Kontor eines Ihrer Handelspartner an und bewegen Sie den Mauszeiger über den schmalen farbigen Balken am oberen rechten Bildschirmrand. Dort können Sie ablesen, wie viele Tonnen Handelsgüter zwischen Ihnen und dem Mitspieler noch bewegt werden müssen, bevor Sie einen Bonus an Ruhmpunkten erhalten. Dabei werden sowohl verkaufte als auch erworbene Waren mitgezählt. Ruhmpunkte gibt es ebenfalls für den Ausbau Ihrer Siedlung. Wenn Sie eine Zivilisationsstufe aufsteigen, erhalten Sie gewöhnlich von Lord Northburgh ein anerkennendes Kopfnicken und eine Extraportion Ruhm für Ihre Bemühungen. Dasselbe Geschenk macht Ihnen Al Zahir, wenn Sie Ihre Orientinsel vergrößern oder sich Gesandte in den Lehmhütten unter der Wüstensonne niederlassen. [br] [br] Weitere Bonuspunkte tröpfeln vonseiten der KI-Mitspieler, beispielsweise Leif Jorgensen, auf Ihr Konto, sofern Sie im Vergleich zu den Konkurrenten besser dastehen oder besondere Bauwerke errichten. Dazu gehört zum Beispiel der Ratspalast. Die im Rahmen von Missionen und anderweitig verdienten Ruhmpunkte können Sie auf zweierlei Arten ausgeben: für besondere Gegenstände und für Errungenschaften. Bei den Gegenständen handelt es sich um allerlei nützliche Extras für Ihre Kolonien und Schiffe. Es gibt vier Anlaufstellen, um sie zu erwerben: bei Lord Northburgh, im Hafen von Al Zahir, auf der venezianischen Heimatinsel von Giacomo Garibaldi und im Korsarenversteck von Hassan ben Sahid. Die mächtigsten Gegenstände können Sie sich nur aneignen, wenn Sie Patrizier, Gesandte oder Adelige in Ihrer Siedlung bewirten. Außerdem müssen Sie bei jeder neuen Zivilisationsstufe zuerst die neuen Kaufmöglichkeiten per einmaliger Ruhminvestition aktivieren. [br] [br][INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Bonuspunkte und Extras"][br] Das Angebot in den Kontoren Ihrer Alliierten ist zufällig; falls Sie nicht das gewünschte Extra finden, können Sie mit einem Klick auf das Würfelsymbol die Warenauswahl durchmischen. Allerdings kostet das Goldmünzen. Hauptsächlich bieten Ihre Handelspartner Schiffsverbesserungen an. Dabei kann es sich um schnittigere Segel für einen Geschwindigkeitsbonus oder verstärkte Planken für mehr Trefferpunkte handeln. Die meisten Schiffsextras finden Sie bei Hassan ben Sahid. Lord Northburgh und Al Zahir bieten zudem häufig Saatgut für die verschiedensten Waren wie zum Beispiel Hanf, Most oder Gewürze an. Wenn Sie ein Saatgut gekauft haben, können Sie es im Kontor einer Insel mit einem freien Fruchtbarkeitsplatz ablegen und dort per Linksklick aktivieren. Von da an besitzt diese Insel die entsprechende Fruchtbarkeit, sodass Sie etwa auf einer vorher öden Orientinsel plötzlich Datteln anpflanzen können. [br] [br] [IMG=1255128]Als besonders teure, aber ebenso nützliche Extras haben sich die Zollwaren entpuppt. Diese Gegenstände drehen sich wie das Saatgut ebenfalls immer um genau eine Ware und müssen ebenfalls im Kontor einer beliebigen Insel aktiviert werden. Von da an zahlen ankommende Handelsschiffe Ihrer Verbündeten eine Gebühr, wann immer sie eine bestimmte Menge Waren auf der entsprechenden Insel einkaufen. In der Beschreibung der Zollware sind jeweils die Anforderungen vermerkt. So muss Al Zahir zum Beispiel einen Tribut von fünf Tonnen Werkzeuge an Sie entrichten, wann immer er 15 Tonnen jeder anderen Ware einkauft. Diese Zölle erhalten Sie zusätzlich zu dem durch den Verkauf der Waren verdienten Gold. [br] [br] [IMG=1255125]Besonders interessante Extras finden Sie im Angebot von Giacomo Garibaldi, dem in Anno 1404: Venedig neu hinzugekommenen Handelsfürsten der schwimmenden Stadt. Unter anderem können Sie gegen eine entsprechende Gebühr in Form von Ruhmpunkten Geologen in Ihren Dienst nehmen. Diese Experten existieren in verschiedenen Erfahrungsstufen abhängig davon, ob in Ihrer Siedlung Bauern, Bürger, Patrizier oder Adelige leben. Ihre Aufgabe ist es, unerschlossene Erzvorkommen umzuwandeln. Solche Vorkommen finden Sie ausschließlich auf Vulkaninseln. Indem Sie Geologen in das Kontor eines solchen Eilands schicken, können Sie sich die dortigen Rohstofflager nutzbar machen. Während normale Geologen solche Vorkommen lediglich in Eisenerzminen umwandeln können, dürfen Sie bei den erfahreneren (und teureren) Experten die Ressource wählen, die Sie künftig abbauen wollen. Allerdings sollten Sie beim Abbau der Rohstoffe auf einer Vulkaninsel Vorsicht walten lassen. Darüber hinaus ist Giacomo Garibaldi die Anlaufstellle Nummer 1 für alle hinterhältigen Aktionen. [br] [br] Wer die Siedlung seines Nachbarn sabotieren will, kommt nicht darum herum, beim venezianischen Handelsfürsten einige Sabotage-Extras zu erwerben. Unter anderem finden sich in seinem Angebot Schergen mit größeren Infiltrationschancen und geringeren Kosten. Sie können also bei den neutralen Handelspartnern Ruhmpunkte für diverse Vergünstigungen ausgeben. Doch es gibt wie erwähnt noch eine zweite Möglichkeit, um Ihren Ruhm einzusetzen: die Errungenschaften. Je nach Szenario können Sie im Errungenschaften-Menü bei Lord Northburgh, Al Zahir, Giacomo Garibaldi oder Hassan ben Sahid jeweils neun besondere Eigenschaften kaufen. Diese wirken global – anders als etwa Gegenstände, die einzelne Schiffe verbessern. Jede Errungenschaft lässt sich in drei Schritten ausbauen; neben dem nötigen Ruhm benötigen Sie dazu auch eine bestimmte Zivilisationsstufe. Am wichtigsten sind die Errungenschaften, welche die Handelsflotte der Alliierten vergrößern, sowie die, welche Ihren Schiffen einen Geschwindigkeits- und Trefferbonus verleihen. Dabei gelten die Verbesserungen bei Lord Northburgh und Al Zahir jeweils nur für Schiffe des Okzidents beziehungsweise Orients. Da Sie voraussichtlich mehr Kähne westlicher Bauart besitzen, sollten Sie sich auf die Okzident-Errungenschaften konzentrieren. Giacomo Garibaldi bietet zudem eine Errungenschaft an, mit der Sie die kleinen und großen venezianischen Handelskoggen konstruieren können. Eine lohnende Investition Ihrer Ruhmpunkte.[br] [br][INDEX][br][MPB title"Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Katastrophen"][br]Leider herrscht auch in Anno 1404: Venedig nicht immer eitel Sonnenschein. Besonders auf dem hohen Schwierigkeitsgrad wird Ihre Siedlung von diversen Katastrophen bedroht, die eine vorausschauende Planung und schnelle Reaktionen erfordern, damit die Früchte Ihrer Aufbaubemühungen nicht untergehen. Bereits aus dem Hauptspiel bekannt sind Feuersbrünste und Pestausbrüche. Diese entstehen entweder durch feindliche Spione oder brechen spontan aus. In beiden Fällen stehen zum Glück Spezialgebäude bereit, die mit den Folgen dieser Unglücke zurechtkommen. Prävention ist dabei das Wichtigste: Mit dem Zimmermannshaus reparieren Sie die Gebäude Ihrer Siedlung automatisch, wodurch es erst gar nicht zu Bränden kommt. Sollte doch mal ein Feuer ausbrechen, hilft eine Feuerwache dabei, die Flammen unter Kontrolle zu halten. Gegen die Pest kann allein ein Medicus etwas tun; er verringert die Chance eines Ausbruchs und versorgt die Erkrankten. [br] [br] Bei der Platzierung der entsprechenden Gebäude gelten dieselben Bedingungen wie beim Bau von Marktplätzen oder Kirchen: Versuchen Sie, möglichst viele Heimstätten der Einwohner in den Einflusskreis der Häuser zu stellen. Notfalls reißen Sie Gebäude im Zentrum der Siedlung ab und platzieren dort Zimmermann, Feuerwehr oder Medicus. Vermeiden Sie Überschneidungen mehrerer Bauten desselben Typs, um Gold und Baustoffe zu sparen. Um den schnellen Zugang zu den kranken Bewohnern oder brennenden Häusern zu garantieren, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Feldwege durch breite Pflasterstraßen zu ersetzen. Dies erhöht nicht nur die Geschwindigkeit, mit der Marktkarren vom Lagerhaus zum nächsten Produktionsbetrieb rasen, sondern verkürzt auch die Zeit, bis Feuerwehr und Doktor am Katastrophenherd eintreffen. [br] [br] [IMG=1255132]Während Sie wenig Einfluss darauf haben, wann eine Pest oder ein Feuer ausbricht, können Sie Aufstände aktiv verhindern. Die Regeln sind einfach: Wenn einer Bevölkerungsgruppe ein für ihr Leben essenzielles Gut nicht zur Verfügung steht, rebellieren die Einwohner. Der entstehende Mob schränkt nicht nur die Produktivität Ihrer Siedlung ein, sondern steckt auch alle Gebäude auf seinem Weg in Brand. Meistens konzentrieren sich die Aufständischen dabei dummerweise auf genau die Konstruktionen, die für den Aufstieg in höhere Zivilisationsstufen nötig sind. Eine Feuerwehr kann zwar die Brände bekämpfen und schlussendlich löschen, doch der Aufstand geht so lange weiter, bis entweder die verlangte Ware wieder vorrätig ist oder aber keine Einwohner der rebellierenden Gesellschaftsschicht mehr in Ihrer Stadt weilen. Daher ist es am besten, wenn Sie es gar nicht erst zu einem solchen Aufstand kommen lassen, indem Sie stets die Warenversorgung aufrechterhalten. Allerdings können auch dann feindliche Spione die Bürger gegen Sie aufhetzen. In einem solchen Fall sind Sie machtlos, wenn Sie nicht vorher Geheimkabinette gebaut haben – nur dann haben Sie die Chance, den Übeltäter zu fassen und den Aufstand zu stoppen. [br] [br] [IMG=1255130]Eine im Addon neue Bedrohung stellt die Vulkaninsel dar. Zwar ist dieses Eiland mit reichhaltigen Rohstoffen gesegnet, die Sie mithilfe von Giacomo Garibaldis Geologen erschließen können. Allerdings kann der Vulkan jederzeit explodieren und Feuer speien. In einem solchen Fall ist die auf der Insel gebaute Siedlung bereits verloren, da Sie keine Möglichkeit haben, den Vulkan zu stoppen. Versuchen Sie, die Verluste zu minimieren, indem Sie ausschließlich die nötigsten Gebäude wie Minen und Warenhäuser auf der Insel errichten, statt beispielsweise das gewonnene Eisen dort direkt weiterzuverarbeiten. Wenn der Vulkan ausgebrochen ist, sollten Sie zudem versuchen, so viele Waren aus dem Kontor zu retten wie möglich. Beordern Sie dazu ein Schiff zum Hafengebäude und laden Sie die wertvollsten Güter in den Frachtraum. Sie können die Waren auch sofort wieder über Bord werfen, sodass diese im Wasser schwimmen. In dem Fall sind sie nicht sofort verloren, sondern können später noch aus der See gefischt werden. Achten Sie jedoch auf die glühenden Gesteinsbrocken, die der Vulkan im hohen Bogen ausspeit! Diese Geschosse können Ihre Schiffe im näheren Umkreis der Insel versenken. Bringen Sie also schnell Abstand zwischen sich und die Insel, um auf Nummer sicher zu gehen.[br] [br][INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Kampf und Handel auf See"][br]Hilfen zum Kampf auf hoher See finden Sie im Militär-Artikel unserer Tipps und Tricks (in Vorbereitung). Daher beschäftigen wir uns in diesem Abschnitt allgemein mit dem Bau und der Verwaltung Ihrer Flotten. Wie bei Anno 1404 können Sie in Venedig zwei unterschiedliche Werften bauen. Die kleine Werft dürfte für die meisten Szenarien ausreichen und stellt Handels- sowie Kriegsschiffe her. Wichtigste Ressource für den Schiffsbau sind Seile, die Sie in einer Seilerei aus Hanf herstellen. Da der Hanf jedoch auch für die Produktion der wichtigen Leinenkleidung benötigt wird, sollten Sie beim Aufbau Ihrer Agrarwirtschaft mit zwei Extraplantagen für jede Seilerei rechnen. Zu Beginn besitzen Sie nur Ihr Flaggschiff . Stocken Sie Ihre Flotte möglichst früh kostengünstig auf, indem Sie bei Lord Northburgh eine Geschenkurkunde erwerben (kostet 50 Ruhmpunkte) und diese dem Großwesir Al Zahir übergeben. Als Belohnung erhalten Sie eine orientalische Karavelle. Mit diesen zwei Schiffen können Sie bereits eine funktionierende Handelsroute aufbauen und gleichzeitig die Karte erkunden sowie Aufträge abschließen. Je weiter die Ansprüche Ihrer Einwohner steigen und je mehr Inseln Sie besiedeln, desto mehr Schiffe benötigen Sie. [br] [br] [IMG=1255135]Nutzen Sie kleine Handelsschiffe für den Transport von Waren oder den Handel mit Ihren Alliierten. Beachten Sie allerdings, dass diese Schiffsklasse maximal drei Güter gleichzeitig transportieren kann. Das Flaggschiff sowie die großen Handelsschiffe besitzen einen Stauraum mehr, sind aber auch deutlich teurer im Bau. Besitzen Sie noch keine große Werft für die Konstruktion eines großen Handelsschiffs und müssen trotzdem mehr als drei Waren gleichzeitig transportieren, sollten Sie mehrere Pötte auf eine Handelsroute ansetzen. Das empfiehlt sich auch, wenn die Entfernungen zwischen den einzelnen Inseln sehr groß sind. Wenn ein Schiffeiner Handelsroute zugewiesen ist, können Sie es mit einem Klick auf den Pauseknopf im Befehlsmenü am unteren rechten Bildschirmrand von dieser Aufgabe abziehen. Besonders nützlich ist diese Funktion, wenn Sie das Flaggschiff für den Warentransport eingeteilt haben, dann aber dessen Feuerkraft für die Erfüllung einer Mission benötigen. Pausieren Sie einfach die Handelsroute, erledigen Sie den Auftrag und lassen Sie den Kahn seine Aufgabe mit einem Klick wieder aufnehmen. [br] [br] Sollte sich Ihr Flaggschiff im Rahmen eines Auftrags den falschen Gegner ausgesucht haben oder wird es von einem feindlichen Mitspieler zerstört, brauchen Sie nicht zu verzweifeln: Sie können das Flaggschiff zwar nicht in Ihrer Werft nachbauen, jedoch taucht nach der Vernichtung der ersten Kogge automatisch ein Ersatzmodell im Hafen von Lord Northburgh auf. Gegen eine kleine Gebühr verkauft Ihnen der Ratgeber des Kaisers das Schiff. Auch der Korsarenfürst Hassan ben Sahid bietet Ihnen neue Boote zum Verkauf an. Im Hafen seiner Pirateninsel stehen jederzeit diverse Kähne zum Angebot. Deren Erwerb lohnt sich besonders, wenn Sie nur über wenig Hanf und Seile verfügen. Zwar verlangt Hassan deutlich mehr Goldstücke, als die Schiffe in Ihrer Werft kosten würden, dafür müssen Sie allerdings keine weiteren Rohstoffe aufbringen. Wenn Ihnen Piraten oder feindliche Spieler das Leben schwer machen und Ihre Handelsschiffe plündern, sollten Sie über eine Eskorte nachdenken. Bauen Sie kleine Kriegsschiffe in Ihrer Werft (dazu benötigen Sie jeweils 20 Tonnen Waffen), markieren Sie die Angriffsboote und weisen Sie diese mit einem Rechtsklick an, das ausgewählte Handelsschiff zu beschützen. Fortan folgen die Kriegsschiffe der Kogge überallhin und nehmen Angreifer automatisch unter Feuer. So beschützen Sie Ihre wertvollen Waren. [br] [br] Sofern Sie ein paar Ruhmpunkte übrig haben, sollten Sie diese in die Verbesserung Ihrer Flotte investieren. Entsprechende Gegenstände erwerben Sie an den Kontoren von Lord Northburgh, Großwesir Al Zahir, Händlerfürst Giacomo Garibaldi oder Korsarenherrscher Hassan ben Sahid. Das verbesserte Segel erhöht die Geschwindigkeit des Boots, auf dem es installiert wurde. Die verstärkten Planken machen den Kahn widerstandsfähiger gegen Angriffe. Wenn Sie selbst in die Offensive gehen wollen, lohnt sich eine Investition in mächtigere Kanonen. Mit dem Sextanten erhöhen Sie die Sichtweite. Einen besonders riskanten Bonusgegenstand stellt das Pulverfass dar: Nachdem Sie es aktiviert haben, müssen Sie es innerhalb eines Zeitlimits in die Nähe feindlicher Schiffe navigieren. Sobald der Timer abläuft, explodiert Ihr Kahn und zieht alle umstehenden Boote in Mitleidenschaft. Das betrifft auch Ihre eigenen Schiffe, weshalb Sie bei solchen Missionen den Pott mit dem Pulverfass alleine vorschicken sollten. [br] [br] Schäden durch Stürme oder Kämpfe reparieren Sie mit dem Zimmermann, der in zwei Güteklassen daherkommt: Der normale Zimmermann flickt Ihr Schiff automatisch ohne Ihr Zutun, geht dabei aber sehr langsam vor. Außerdem dürfen Sie sich während der Reparatur nicht im Gefecht befinden. Sein exzellenter Kollege beginnt nach einem Klick auf das Zimmermann-Symbol auf Ihrem Schiff damit, den Kahn in Windeseile zu reparieren und lässt sich dabei auch nicht von angreifenden Gegnern stören. Allerdings können Sie die Fertigkeit dieses Zimmermanns nur alle paar Minuten verwenden, während der normale Zimmermann stets einsatzbereit ist. [br] [br] [IMG=1255136]Wie schon im Hauptspiel Anno 1404 existieren auch in der Erweiterung Venedig auf vielen Inseln neutrale Gebäude, von deren Besonderheiten Sie profitieren können. Dazu müssen Sie ein Markthaus oder Kontor in unmittelbarer Nähe zu dem Gebäude errichtet haben, sodass dessen Einflussbereich das Bauwerk erfasst. Verbinden Sie daraufhin das Markthaus oder Kontor per Straße mit dem Gebäude. Jedes Bauwerk bietet andere Vorteile. Am wichtigsten sind Karims Karawanserei und Bruder Hilarius’ Abtei. Dort können Sie besonders zu Beginn einer Partie wichtige Rohstoffe kaufen, die für den Aufbau einer Siedlung unabdingbar sind. Mit einer höheren Zivilisationsstufe schalten Sie weitere Güter frei. Andere Gebäude und deren Besitzer fordern von Ihnen die einmalige oder regelmäßige Versorgung mit Waren – dafür erhalten Sie aber auch Extras wie Schiffsverbesserungen, Zollwaren oder Ruhmpunkte. Außerdem halten manche Anwohner spezielle Missionen für Sie bereit. In jedem Fall sollten Sie so viele der neutralen Gebäude wie möglich an das Straßennetz anbinden – sie können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.[br][br][INDEX][br][MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Das Ratssystem - Die Grundprinzipien"]Keine Spur von Finanzkrise: In der Welt von Anno 1404: Venedig regiert der Kapitalismus noch immer uneingeschränkt. Das Add-on ergänzt das Aufbau-Strategiespiel sogar um eine neue Möglichkeit des Geldausgebens: Nicht nur Waren, Schiffe und Soldaten sind neuerdings käuflich, selbst ganze Inseln wechseln jetzt für die entsprechende Summe den Besitzer. Möglich macht es das neue Ratssystem, das den Besitzer einer Siedlung danach bestimmt, wer die meisten Ratssitze gekauft und die Schlüssel der Stadt erworben hat. Damit hält erstmals die Möglichkeit der friedlichen Übernahme von Städten und Inseln in das bekannte und beliebte Spielprinzip der Serie Einzug. [br][br]Wir erklären Ihnen auf den folgenden vier Seiten die Einzelheiten und Besonderheiten des neuen Ratssystems. Außerdem geben wir Tipps dazu, wie Sie es erfolgreich zu Ihrem Vorteil und Sieg über Ihre Gegner nutzen. Sollten Sie den Wert Ihrer Hauptsiedlung steigern, um gegnerische Übernahmeangebote zu erschweren, oder doch lieber gegnerische Produktionsinseln aufkaufen und dadurch die Wirtschaft der Konkurrenz schwächen? Welche Folgen hat es für die Preisentwicklung der Sitze in der Ratsversammlung, wenn ein Gegner Ihre Stadt mit Feuersbrünsten und Seuchenausbrüchen an den Rand des Zusammenbruchs bringt? Und aus welchen Gründen lohnt sich der Bau eines Palastes, abgesehen von dem majestätischen Anblick, den Ihnen das fertige Schloss bietet? Die Antworten auf all diese Fragen und mehr haben wir für Sie zusammengetragen.[br][br][IMG=1256958]Grundprinzipien[br]Jede Stadt besitzt eine Ratsversammlung, die aus fünf Sitzen besteht. Jeder Sitz kann von jedem beliebigen Spieler für mehrere tausend Taler gekauft werden, doch für die Kontrolle der Siedlung muss ein Ratsherr drei Sitze halten. Dann erst kann er die Schlüssel der Stadt in Empfang nehmen – wieder im Austausch gegen eine empfindlich hohe Geldsumme. Anschließend wechselt die Insel zusammen mit allen Gebäuden und Waren den Besitzer. Der ehemalige Stadtvater behält lediglich sein Gold sowie die Produktionsketten und Güter, die er auf anderen Inseln besitzt. Sollte ein Siedler auf diese Weise alle seine Inseln verlieren, droht ihm das Aus. Sie können sowohl auf Ihren eigenen Inseln Ratssitze aufkaufen, um das Risiko einer Übernahme zu verringern, als auch in die Offensive gehen und die Ratsversammlungen Ihrer Kontrahenten zu übernehmen versuchen. Trotz der beachtlichen Investitionen, die für beide Schritte nötig sind, sei gesagt: Es lohnt sich. Denn erstens wollen Sie ja nicht plötzlich nicht mehr Herr Ihrer eigenen Insel sein, nur weil Ihr Konkurrent sein Geld besser anzulegen gewusst hat. Und zweitens gibt es kaum ein befriedigenderes Gefühl bei Anno 1404: Venedig als die Freude, die sich in Ihnen ausbreitet, wenn Sie gerade Ihrem bittersten Feind das Prunkstück seiner Inselsammlung unter dem Hintern weggekauft haben.[br][br]Bevor das Rennen um die Ratssitze überhaupt anfängt, muss Ihre Bevölkerung mindestens die Patrizier-Zivilisationsstufe erreicht haben und wenigstens ein Anwesen der Handelsfürsten auf einer beliebigen Insel aufweisen. Das schafft allerdings vorerst nur die Voraussetzungen für den Kauf von Ratssitzen in Ihren eigenen Gemeinden. Um auch gegnerische Inseln erwerben zu können, müssen Sie die Errungenschaft „Feindliche Übernahme“ besitzen. Dabei handelt es sich um eine Verbesserung der zweiten Stufe, die bei Giacomo Garibaldi verfügbar ist. Um deren Vorteile zu genießen, müssen Sie zuvor mindestens drei Errungenschaften der ersten Stufe bei dem venezianischen Händler freigeschaltet haben, was ebenso wie „Feindliche Übernahme“ selbst die Investition mehrerer hundert Ruhmpunkte erfordert. Diese Währung verdienen Sie zum einen durch regelmäßige Handelsbeziehungen mit anderen Stadtvätern, zum anderen erhalten Sie Ruhm, wenn Sie zufällige Nebenmissionen für Garibaldi, Al Zahir und Lord Northburgh erledigen. Genauere Informationen dazu finden Sie in unseren Grundlagentipps.[br]Wenn Sie die Errungenschaft „Feindliche Übernahme“ freigeschaltet haben, finden Sie fortan im Kontor jeder beliebigen Siedlung über der Warenanzeige und den Schaltflächen für den passiven Handel ein zusätzliches Übersichtsfenster, symbolisiert durch einen gepolsterten Stuhl. Ein Klick darauf öffnet die Ratsversammlung; ein Kreisdiagramm zeigt die Verteilung der Sitze auf dieser Insel an. Zu Beginn besitzen Sie automatisch in jeder der von Ihnen gegründeten Gemeinden einen Ratssitz von fünf möglichen. Außerdem befinden sich die Schlüssel der Stadt zumindest vorerst noch in Ihrem Besitz. Für eine Summe von 5.000 Goldstücken und aufwärts lassen sich weitere Sitze dazukaufen, um die Mehrheit in der Versammlung zu erreichen und damit Übernahmeversuche der Kontrahenten zu erschweren oder selbst auf Einkaufstour zu gehen und die Besitzungen der Mitspieler an sich zu reißen. Dabei ist zu beachten, dass der ursprüngliche Eigentümer der fraglichen Insel stets einen Rabatt auf den Kaufpreis weiterer Ratssitze erhält, wodurch der Angreifer deutlich im Nachteil ist. Nutzen Sie dies aus, um sich vor Spielern zu schützen, die mit dem Geld nur so um sich werfen, um Ihre Siedlungen durch eine Mehrheit in der Ratsversammlung zu übernehmen.[br][br][INDEX][br] [MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Das Ratssystem - Wert einer Siedlung"]Kaufen oder nicht kaufen?[br]Der Kauf von Ratssitzen dient also zum einen dazu, es der Konkurrenz schwerer zu machen, Ihre Inseln aufzukaufen. Zum anderen bietet Ihnen das System eine alternative Methode der Expansion durch die feindliche Übernahme der Siedlungen anderer Spieler. Grundsätzlich sei gesagt, dass dieses Feature erst sehr spät im Verlauf einer Partie an Bedeutung gewinnt, da für den Kauf von drei Ratssitzen und den Schlüsseln der Stadt ohne Probleme weit über 100.000 Goldstücke fällig werden können. Ein teures Unterfangen, das aber vor allem im Mehrspielermodus für zusätzliche Dynamik und taktische Möglichkeiten sorgt.[br]Aufgrund der enormen Summen, die Sie für die Übernahme eines fremden Eilands benötigen, sollten Sie sich sehr genau überlegen, ob und wann Sie so außergewöhnliche Methoden anwenden wollen. Oft kann es nämlich sogar billiger sein, mithilfe eines Bergfriedes Soldaten zu rekrutieren, eine Armee aufzustellen und den Gegner damit in die Knie zu zwingen, als eine friedliche Lösung durch den Erwerb von Ratssitzen zu suchen. Andererseits ist dies die einzige Möglichkeit, anderen Spielern deren Inseln ohne Krieg abzunehmen.[br][br]Als Opfer für Ihren Expan­sionshunger eignen sich wegen der geringeren Kaufpreise vor allem Eilande, die ausschließlich auf die Produktion von in der Hauptsiedlung benötigten Gütern ausgerichtet sind. Solche Inseln beherbergen meist keine Wohnhäuser oder besondere, für den Zivilisationsaufstieg erforderliche Gebäude wie Kirche, Schenke oder Schuldturm, deren Bau besonders teuer war. Der Wert dieser Gemeinden ist daher deutlich geringer als der gegnerischer Hauptinseln, weshalb auch der Preis für einen Sitz in der Ratsversammlung entsprechend niedriger ausfällt – die ideale Voraussetzung für ein Übernahmeangebot von Ihrer Seite. Wenn Sie eine solche Insel übernehmen, schneiden Sie noch dazu den Widersacher von den dort produzierten Waren ab, die er womöglich dringend benötigt, um die Bedürfnisse seiner Untertanen zu befriedigen. Tritt bei Produkten wie Leinenkleidung, Gewürzen oder Bier ein Engpass auf, kann es zu Aufständen in der Bevölkerung kommen, was wiederum den Wert der Hauptstadt senkt und die Insel damit anfälliger für Ratssitz-Offerten macht. Sie können bei Ihrer friedlichen Expansion also taktisch vorgehen und den Gegner dadurch in die Knie zwingen, dass Sie ihm erst die kleinen Inseln abnehmen, bevor Sie sich den besonders wertvollen Gemeinden widmen und die Existenz des Konkurrenten im Szenario ausradieren.[br][br][IMG=1256954]Wert einer Siedlung [br]Der Preis der zum Kauf stehenden Ratssitze einer Stadt ist nicht fest vorgegeben, sondern ändert sich stetig entsprechend dem derzeitigen Wert der Insel. Je weiter die Stadt wächst, je mehr Bürger, Patrizier und Adelige in den von Ihnen errichteten Heimstätten leben und je prächtiger die gebauten Inselverschönerungen sind, umso weiter steigt die Summe an Goldmünzen, die Sie oder ein anderer Spieler aufbringen müssen, um eine Mehrheit im Stadtrat zu erwerben. Mit fortschreitender Spieldauer wird es also immer teurer, anderer Leute Inseln zu übernehmen oder die eigene Position in der Versammlung zu festigen. Ergo sollten Sie möglichst früh damit beginnen, Ratssitze zu kaufen, besonders wenn Sie Ihre Hauptsiedlung vor feindlichen Übernahmen absichern wollen. Das funk­tioniert, sobald die ersten Patrizier in Ihrer Stadt weilen. Zu Anfang der Partie können Sie noch relativ billig eine Art Sperrminorität erwerben, indem Sie zusätzlich zu dem sowieso von Anfang an Ihnen zugeschriebenen Ratssitz eine weitere Stimme kaufen. Wenn sich jetzt ein Kontrahent in Ihre Stadt einkaufen will, muss er drei Sitze in seinen Besitz bringen. Da Sie selbst bereits zwei Stimmen besitzen, haben Sie genügend Zeit, um auf den Übernahmeversuch mit dem Erwerb des dritten Sitzes zu reagieren. Besonders hinterhältige Spieler warten sogar damit, bis der Angreifer bereits selbst zwei Sitze besitzt – wenn Sie dann die Mehrheit erlangen, schmerzt es Ihren Gegner wegen der vielen bis zu diesem Zeitpunkt investierten Goldmünzen umso mehr.[br][br]Um den Wert eines Eilands zu erhöhen und damit die Preise der Ratssitze in die Höhe zu treiben, brauchen Sie üblicherweise gar nicht von Ihrem normalen Spielstil abzuweichen: Wer fleißig Häuser baut und möglichst hochstufige Einwohner in seine Stadt lockt sowie jede Menge Produktionsgebäude aus dem Boden stampft, sorgt automatisch dafür, dass der Preis für die begehrten Ratssitze in die Höhe schnellt. Achtung: Diese Wertsteigerung wirkt sich natürlich auch auf Ihre eigenen Kaufgebote aus. Sie sollten sich daher am besten bereits zu Beginn entscheiden, ob Sie lieber den Wert der Gemeinde hochtreiben oder eigene Ratssitze kaufen. Mit beiden Methoden können Sie sich vor den Expansionsgelüsten Ihrer Mitspieler effektiv schützen.[br][br]Sie können natürlich auch aktiv den Wert Ihrer Insel mit besonderen Bauten steigern. Als beste Methode dafür hat sich die Kon­struktion von möglichst vielen und kostspieligen Siedlungsverschönerungen erwiesen. Diese reichen von Blumenbeeten über einen Dorfbrunnen bis hin zu Löwenstatuen, Palmen und Wasserbassins. Für den größten Wertzuwachs sorgt allerdings der herrschaftliche Palast. Der Bau dieses massigen Gebäudes erfordert nicht nur 20 Tonnen Werkzeuge sowie jeweils 30 Tonnen Stein und Glas, sondern kostet auch satte 10.000 Goldstücke. Trotzdem lohnt sich die Ausgabe, denn dadurch erhöht sich der Preis für Ratssitze auf dieser Insel gewaltig. Den vollen Bonus erhalten Sie übrigens nur, wenn Sie auch die Zusatzgebäude des Palastes wie Wohnflügel und Torhaus errichten, die nach und nach freigeschaltet werden. Der Bau kostet zwar Unmengen von Talern, macht die Siedlung aber sehr viel wertvoller und damit auch deutlich teurer.[br][br]Auch gewöhnliche Produk­tionsbetriebe wie Holzfällerhütten, Hanfplantagen oder Gerbereien helfen dabei, eine feindliche Übernahme zu verhindern, indem sie den Preis der Ratssitze in die Höhe treiben. Das funktioniert jedoch nur, wenn Sie eine ganze Batterie von Farmen und Minen auf einer Insel ansiedeln und diese auch nicht deaktivieren, um bei den laufenden Kosten zu sparen. Generell sind solche Inseln, die Sie nur zur Herstellung bestimmter Waren benutzen, aber anfälliger für gegnerische Offerten als Ihre Hauptsiedlung. Das liegt unter anderem daran, dass auf den Produktionsinseln die Häuser der Einwohner fehlen. Deren Steuerabgaben sind einer der Hauptmotoren für ein Wachstum des Stadtwertes, ebenso wie der durch Kirchen, Tavernen und ähnliche Bauten erzeugte Profit. Sie können die Ratssitze übrigens auch durch besonders aufwendige Bauten wie Schuldtürme, eine Vogtei, die Speicherstadt oder den Kaiserdom verteuern. Allerdings sollten Sie stets abwägen, ob Sie die Investition in solche Gebäude am Ende nicht teurer zu stehen kommt, als wenn Sie einfach die Mehrheit der Ratsversammlung durch entsprechende Goldabgaben in Ihren Besitz bringen. Allein die Speicherstadt und der Kaiserdom erfordern nicht nur etliche Tonnen Holz, Werkzeuge, Stein und Glas. Zusätzlich ist für die Konstruktion jedes der beiden Gebäude auch eine beachtliche Geldsumme vonnöten.[br][br][INDEX][br] [MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Das Ratssystem - Sabotage und Konflikt"][br]Sabotage & Konflikt[br]Wie Sie den Wert einer Siedlung steigern, haben wir im vorigen Abschnitt beschrieben. Doch was ist zu tun, wenn Sie die Insel eines Konkurrenten übernehmen wollen, die dafür nötige Geldsumme im Moment aber eine zu große Belastung für Ihr Portemonnaie darstellt? In diesem Fall ist es von Vorteil, den Preis der Ratssitze zu verringern, um kostengünstiger an die Mehrheit in der Stadtversammlung zu gelangen und schließlich die Kontrolle über die fragliche Gemeinde zu erlangen. Das funktioniert am besten mit den mannigfaltigen Sabotageaktionen, die wir Ihnen ab Seite 10 des Sonderhefts genauer erläutern. Mit den Schergen Ihres im Geheimkabinett ausgebildeten Spionagedienstes können Sie die Siedlung infiltrieren, die Sie übernehmen wollen. Von seinem Unterschlupf in einem der Bürger-, Patrizier- oder Adeligenanwesen kann der Agent dann eine für jede Zivilisationsstufe unterschiedliche Attacke ausführen, durch die etwa ein Aufruhr entsteht, Flammen von Haus zu Haus wandern oder eine Seuche ausbricht. Solche Katas­trophen führen dank ihrer erschreckenden Auswirkungen dazu, dass die Anwohner ihre Eigenheime in Scharen verlassen, auf der Straße protestieren und ihrem Regenten allgemein das Leben schwer machen. Mit den ausgezogenen Bürgern verschwinden natürlich auch die wertvollen Steuereinnahmen, von denen der Konkurrent bis dahin gezehrt hat. Außerdem fallen oft zur Verschönerung der Insel beitragende Objekte wie Statuen und Prachtstraßen einem von Ihnen eingefädelten Flächenbrand zum Opfer. All das sorgt dafür, dass der Wert der Siedlung sinkt und die Kaufpreise für Sitze in der Ratsversammlung sowie die Schlüssel der Stadt auf ein neues Tief fallen. Dadurch können Sie Ihre Übernahmegelüste leichter und mit geringerem Einsatz Ihrer Finanzmittel befriedigen. Trotzdem benötigen Sie noch einen Haufen Goldmünzen, um auch nur eine Siedlung in Ihren Besitz zu bringen. Am einfachsten generieren Sie solche Gelder durch den Ausbau der Handelsbeziehungen zu den neutralen Mitspielern sowie eine Steuererhöhung.[br][br][IMG=1256951]Wer vor militärischen Mitteln und dem Einsatz von Soldaten nicht zurückschreckt, um eine Insel zu erobern, aber keinen Großangriff auf die Siedlung des Gegners wagen will, kann versuchen, durch kleine Nadelstiche den Preis der Ratssitze weiter zu drücken. Die einfachste Methode ist es, eine Flotte von etwa drei Kriegsschiffen in der Werft zu bauen und mit diesen zu dem Eiland zu schippern, das Sie übernehmen wollen. Von der Küste aus nehmen Sie mit Ihren Kanonenbooten alle Gebäude ins Visier, die den Wert der Siedlung erhöhen. Dazu zählen vor allem Stadtverschönerungen wie Statuen, Palmen und Brunnen, aber auch Wachtürme. Indem Sie solche Bauwerke bombardieren, können Sie den Preis der Ratssitze auf diesem Eiland verringern. [br][br]Setzen Sie Ihre Angriffe fort, bis der Gegner Sie mit seinen eigenen Kriegsschiffen verjagt oder bis Sie genug Schaden angerichtet haben, um sich durch eine kleine Investition einen Anteil an den Sitzen in der Ratsversammlung zu sichern. Sie müssen lediglich aufpassen, dass Sie nicht zu viele Produktionsstätten in Stücke schießen, denn diese Bauten gehen bei einer gelungenen Übernahme des Eilandes in Ihren Besitz über.[br][br][IMG=1256957]Eine weitere effektive Methode zum Senken des Gemeindewertes und dem Schwächen der gegnerischen Wirtschaft ist es, die verwundbaren Handelsschiffe Ihres Widersachers abzufangen. Dazu genügt in vielen Szenarien schon Ihr Flaggschiff vom Beginn der Partie, da die meisten KI-Gegner keine Kanonenboote an ihren Handelsrouten platzieren oder den Transportkähnen gar bewaffnete Eskorten zur Seite stellen.[br][br]Sollten dennoch feindliche Schiffe die Zielboote beschützen, müssen Sie zuerst eine kleine Flotte aufbauen und damit Jagd auf die Handelskoggen machen. Sobald Sie die Schaluppen versenkt haben und die Waren entfernter Kolonien nicht mehr die Hauptsiedlung erreichen, brechen schnell Rebellionen aus und die Untertanen des Konkurrenten zünden ihre eigenen Häuser an. Solche Unruhen resultieren in einem dramatischen Preissturz der Ratssitze. Allerdings können bei Aufständen auch schnell wichtige Produktionsstätten den Flammen zum Opfer fallen, die Sie nach der Übernahme der Insel erst wieder aufbauen müssen. [br][br]Natürlich gilt bei allen vorgestellten fiesen Tricks, dass diese ebenso von Ihren Gegnern angewendet werden können, besonders im Mehrspielermodus. In solch einem Fall müssen Sie die Verteidigung Ihrer Siedlung verstärken, um etwaige Überfälle zurückzuschlagen, und Ihre Handelsschiffe mit einer Eskorte aus Kanonenbooten umgeben. [br][br][INDEX][br] [MPB title="Anno 1404 Venedig: Komplettlösung - Das Ratssystem - Tipps & Tricks"][br]Beim Erwerb von Ratssitzen gibt es einige Besonderheiten zu beachten. So müssen Sie für die erste Stimme in der Versammlung zwar nur einen relativ geringen Betrag hinblättern, doch danach steigen die Preise für jeden weiteren Ratssitz drastisch. Außerdem können Sie dem Gegner dessen Ratssitze abkaufen. So ist es möglich, auch eine Insel zu übernehmen, auf welcher der Eigentümer bereits eine Mehrheit von drei Stimmen hält. [br][br]In solch einem Fall erwerben Sie einfach einen der Sitze des Konkurrenten – die Kosten dafür sind jedoch deutlich höher, als wenn Sie einen noch freien Platz in Ihren Besitz zu bringen versuchen. Sie können sogar den einzigen Ratssitz eines Spielers auf einer Insel erwerben. Dadurch erlangen Sie allerdings noch nicht die Kontrolle über die Gemeinde; der vorherige Eigentümer besitzt immer noch die Schlüssel der Stadt und gibt diese erst dann her, wenn Sie wie bei einer gewöhnlichen Übernahme mindestens drei der fünf verfügbaren Ratssitze kontrollieren.[br][br][IMG=1256955]Nachdem Sie eine Investition in den Ausbau Ihrer Mehrheit in der Ratsversammlung getätigt haben, müssen Sie fünf Minuten bis zur nächsten Transaktion warten. Diese Abklingzeit betrifft nicht nur das Kontor, in dem Sie den Ratssitz erworben haben, sondern auch alle anderen Inseln, egal ob es sich dabei um Ihre eigenen Gemeinden oder die eines Kontrahenten handelt. Während die Wartezeit ein lästiges Übel ist, wenn Sie als Aggressor agieren, macht diese Zwangspause auf Verteidigerseite einen gewaltigen Unterschied. Falls ein Gegner damit droht, die Mehrheit in einer Ihrer Stadtversammlungen zu erringen, haben Sie fünf Minuten Zeit, um etwas dagegen zu tun. In einem solchen Fall sollten Sie versuchen, möglichst schnell Geld aufzutreiben. Am einfachsten geht das durch das Erfüllen von Nebenmissionen und den Handel. Verkaufen Sie vorrangig bereits weiterverarbeitete Waren, um bessere Preise bei den Alliierten zu erzielen. Besonders eignen sich Leinengewänder, Werkzeuge, Waffen, Brot oder Bier. Wenn Ihnen die laufenden Kosten der Produktionsbetriebe ein Loch in den Geldbeutel brennen, können Sie einzelne Gebäude lahmlegen. Das friert zwar auch die Produktion der dort hergestellten Ware ein, aber Sie verringern so das regelmäßige Minus, das Ihre Bilanz nach unten zieht.[br][br]Eine Vogtei kann zudem dabei helfen, die laufenden Kosten zu verringern, die Investition in deren Bau lohnt sich also. Weiterhin steht Ihnen die Möglichkeit offen, bei Lord Northburgh, Großwesir Al Zahir oder Signore Giacomo Garibaldi um ein Darlehen zu bitten, indem Sie den Diplomatiebildschirm öffnen und auf das Handsymbol unter dem Symbol des jeweiligen Handelspartners klicken. Diese Kredite existieren in drei verschiedenen Stufen und kosten Ruhmpunkte. Beachten Sie dabei, dass das große Darlehen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent erteilt wird. Unter Umständen können Sie also mit leeren Händen dastehen und weder die Ruhmpunkte noch das Darlehen besitzen. Wer im Einzelspielermodus unterwegs ist und auf Nummer sicher gehen will, speichert den Spielstand, bevor er einen seiner Alliierten um ein großes Darlehen bittet, und lädt bei einem Fehlschlag einfach neu.[br][br]Wenn Sie das Geld auf irgendeine Weise innerhalb des Zeitlimits von fünf Minuten aufgetrieben haben, ist es an der Zeit, die Konsequenzen aus dem Übernahmeversuch Ihres Widersachers zu ziehen: Kaufen Sie auf der attackierten Insel umgehend einen weiteren Ratssitz und versuchen Sie so zu verhindern, dass der Kontrahent ein Übergewicht an Stimmen erhält.[br][br]Schlaue Stadtväter können die Abklingzeit zwischen den Käufen zweier Ratssitze natürlich verringern: Wenn Sie die für das Ratssystem ohnehin erforderliche Errungenschaft „Feindliche Übernahme“ aus der venezianischen Kategorie von Giacomo Garibaldi weiter ausbauen, können Sie sich ab Stufe 2 noch schneller in gegnerische Ratsversammlungen einkaufen. Dies stellt unter Umständen einen großen Vorteil im Wettstreit um die Krone der Inselwelt dar: In einem solchen Fall sind Sie in der Lage, mit höherer Frequenz Ratssitze zu erwerben, als der Gegner den Zukauf weiterer Stimmen organisieren kann. [br][br][IMG=1256952]Solange Sie über ausreichende Goldreserven verfügen, ist dies eine perfekte Möglichkeit, schnell eine Mehrheit in der Stadtversammlung auf Ihre Seite zu ziehen und die Schlüssel der Ansiedlung vom Bürgermeister in Empfang nehmen zu können. Natürlich nutzen aber gerade auch im Mehrspielermodus Ihre Gegner ebenfalls die Vorteile der erwähnten Errungenschaft; halten Sie also die Augen offen. Glücklicherweise meldet Anno 1404: Venedig den Kauf eines Ratssitzes durch einen Spieler mit einer Textmeldung samt Sprachhinweis an alle Kollegen. Heimliche Aufkäufe feindlicher Siedlungen sind also nicht möglich; Sie erhalten stets eine Warnung, um rechtzeitig reagieren und den Verlust Ihrer Gemeinde abwenden zu können.[br][br]Wenn ein Konkurrent Ihren Anteil an den Sitzen in der Ratsversammlung aufgekauft hat, sodass sich nur noch die Schlüssel zur Stadt in Ihrem Besitz befinden, brauchen Sie sich noch längst nicht geschlagen zu geben: Sie können sich diesen Sitz durch die entsprechende Goldinves­tition wieder zurückholen und so verhindern, dass der Gegner die Möglichkeit bekommt, Ihnen die Schlüssel der Stadt abzukaufen. Selbst ganze Inseln, die bereits einmal in der Vergangenheit den Besitzer gewechselt haben, können zurückerobert werden, indem Sie sich erneut die Mehrheit der Ratssitze sichern.[br][br][index]

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