Engalus: Das vergessene und nie erschienene Frühwerk der Crytek Studios
Crytek kann nicht nur Palmen.
Crysis kennt jeder, Far Cry ebenso, einigen wird auch die frühe CryEngine-Tech-Demo X-Isle noch etwas sagen. Aber Engalus? "Nie gehört!" wird sehr wahrscheinlich die Antwort der allermeisten danach Befragten lauten.
Engalus (3)
Das ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, war Engalus doch nur für einen relativ kurzen Zeitraum nach der Gründung der Crytek Studios im Jahre 1999 in Entwicklung und wurde dann offenbar eingestellt. Öffentlich präsentiert wurde Engalus auf der ECTS 2000 in London am Stand von Grafikchip-Hersteller Nvidia, der sich schon damals von Cryteks Technologie überzeugt zeigte. Dabei besaß das Spiel, den spärlichen Informationen nach zu urteilen, durchaus Potential: Der Spielablauf sollte an Titel wie Deus Ex angelehnt sein, also Shooter- und Rollenspiel-Elemente vereinen. Der, vom Spieler zu übernehmende, Hauptcharakter war ein Söldner mit Namen Jordain, der als Handlanger einer totalitären Obrigkeit, in der post-nuklearen Welt des 22. Jahrhunderts, fragwürdige Aufträge übernahm. Bei der Ausführung eines solchen Auftrages erfährt Jordain von der Existenz eines mysteriösen Alien-Artefakts, dem titelgebenden Engalus. Natürlich wird Jordain daraufhin sofort tiefer und tiefer in den Strudel der sich darum spannenden Handlung hineingezogen, im Laufe derer es den Protagonisten unter anderem auf eine Rebellen-Raumstation und den Rand des Universums verschlagen sollte.
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Yeah, Engalus, damals hat man noch mit Gamecube darauf hoffen dürfen. Und dann kam Ubisoft und hat Crytek zu einem PC-Only Entwickler gemacht. Von wegen Crytek wäre PC-Entwickler. Die haben einfach den Publisher entscheiden lassen.
das stimmt. engalus war für alle damaligen konsolen (sogar den dreamcast, wenn ich recht informiert bin) geplant.
Klingt aber auf jeden Fall interessanter als Crysis oder Warhead. (vor allem die Abwächslungen im Setting wären willkommen gewesen)
Selbst aus Crysis und Warhead hätte man noch viel mehr machen können, wobei ich Warhead, dank der Nähe zum Hauptcharakter, wohl eindeutig als das bessere Crysis bewerten würde. Nomad war einfach nur "da. Psycho aber wurde richtig dargestellt und man hat deutlich die Wandlung bei ihm erkennen können, vom "Schlagring Peter", zum Zweifler.