Bundeskanzler 2009-2013 im Test: Können Sie es besser?
Auf die Regierung zu schimpfen ist leicht. Es besser zu machen ist hingegen viel schwerer. Sie glauben das nicht? Hier bekommen Sie die Möglichkeit Ihre Fähigkeiten als Kanzler unter Beweis zu stellen.
Zu Beginn der politischen Karriere gilt es, sich für eine Partei zu entscheiden. Mit dem Parteibuch in der Tasche müssen natürlich noch alle Ministerposten besetzt werden. Hier können sich schon die ersten Fehler einschleichen. Nicht jeder fähige Minister ist auch beim Volk beliebt, andererseits garantiert Beliebtheit auch nicht den gewünschten, politischen Erfolg. Hier gilt es gründlich abzuwägen.
Auch das Parteiprogramm muss erstellt und Ziele gesetzt werden. Natürlich nicht nur innenpolitisch, auch international gilt es, sich für die richtige Sache einzusetzen.
Erste, schnelle Erfolge sind am einfachsten zu erzielen, indem man Steuersenkungen in die Wege leitet. Hier ist ein sensibler Umgang von Nöten, da das Volk auch eine florierende Wirtschaft erwartet und von Staatsschulden ganz und gar nicht begeistert ist.
Aber der Kanzler, oder die Kanzlerin, sieht sich noch mit unzähligen anderen Problemen konfrontiert. Die Zahl der Erwerbslosen soll sinken, zum Thema Mindestlohn steht eine Entscheidung an und Auslandseinsätze der Bundeswehr müssen genehmigt oder rigoros abgelehnt werden.
Selbstverständlich sollen auch die Kontakte und Beziehungen mit anderen Ländern gefestigt, beziehungsweise aufgebaut werden. Als Kanzler hat man eine Unmenge von Punkten zu beachten, die allesamt aber von tragender Bedeutung werden können.
Keine Angst - für den Anfang stellt das Programm einen erfahrenen Berater zur Verfügung, der alles erklärt und behutsam durch die ersten Schritte im Amt leitet.
Ein wenig ärgerlich ist es, dass die Folgen einer Entscheidung oft erst sehr spät sichtbar sind, was im richtigen Leben allerdings kaum anders sein dürfte. Manche Szenarien engen den Spielraum jedoch ungemein ein. Das Eingreifen in Konflikten zwischen zwei Ländern gibt dem Spieler eindeutig zu wenige Möglichkeiten. Das Anrufen des UN-Sicherheitsrats ist gar nicht vorgesehen. Im weiteren Spielverlauf kann es auch immer wieder geschehen, dass unsinnige Gesetze oder Erlasse auf keinerlei verfassungsmäßigen Hürden stoßen.
Auch in dieser Simulation werden nicht alle Versprechen eingehalten. Zwar bekommt der Spieler eine fast unüberschaubare Auswahl an Handlungsmöglichkeiten, kann aber dennoch nur aus vorgefertigten Optionen wählen. Gänzlich neue Ideen können nicht eingebracht werden.
Der Spieler wird relativ schnell fest stellen, dass er auf Dauer nicht gewinnen kann, was die Motivation gegen Null sinken lässt.

omg!!! Es geht tatsächlich um ein Spiel XD
Auch in dieser Simulation werden nicht alle Versprechen eingehalten.
Lol bei dem Satz musste ich lachen ;-)
Ist ja doch dann ganz schön realistisch.
Also ich würde auf jeden Fall schon mal zumindest besser aussehen. :-D :ugly: