Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

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Test Thorsten Küchler - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Batman: Arkham Asylum überrascht mit grandioser Synchronisation, filmreifen Zwischensequenzen und einem tollen Kampfsystem.

Die Fledermäuse am oberen Bildrand sind ein Effekt, den die Macher für Einblendungen nutzen. Quelle: PC Games Die Fledermäuse am oberen Bildrand sind ein Effekt, den die Macher für Einblendungen nutzen. Ein Blick auf die nächste Seite genügt, um zu wissen: Wir finden Batman: Arkham Asylum klasse. Denn der PC-Games-Award in Gold wird nur Titeln verliehen, die sowohl spielerisch als technisch an der Perfektion kratzen. Wir vergeben ihn ab 90 Prozent Spielspaß. Skeptiker werden sagen: "Was? Das ist doch so ein Superhelden-Blödsinn!" Wir antworten: "Nichts da, es gibt sie noch, die positiven Software-Überraschungen!" Warum wir so begeistert sind, das lesen Sie auf dieser und den folgenden zwei Seiten. Bereits die Story-Basis des Spiels ist herrlich anders: Der Joker, Batmans ebenso verrückter wie intelligenter Widerpart, lässt sich freiwillig in die Arkham-Anstalt einweisen. Hinter dieser vermeintlichen Kapitulation steckt jedoch ein perfider Plan, den Sie innerhalb der 12 Spielstunden andauernden Kampagne vereiteln müssen. Entwickler Rocksteady versteht es auf fast schon beängstigend packende Weise, den Spieler während dieser Zeit auf höchstem Niveau zu unterhalten. Die Synchronisation: Weltklasse! Die Zwischensequenzen: filmreif geschnitten! Die Handlung: denkwürdig. Einzig gegen Ende geht dem Comic-Abenteuer die Ideen-Puste aus - wir hätten uns eine klügere Auflösung gewünscht.

Im späteren Verlauf erhalten Sie ein Hightech-Gerät, mit dem sich elektrische Schlösser knacken lassen. Das zugehörige Minispiel ist simpel, aber zweckmäßig. Quelle: PC Games Im späteren Verlauf erhalten Sie ein Hightech-Gerät, mit dem sich elektrische Schlösser knacken lassen. Das zugehörige Minispiel ist simpel, aber zweckmäßig. Wir ordnen das Spiel ins Genre Action-Adventure ein, werden ihm damit aber nur bedingt gerecht. Denn eigentlich ist Batman: Arkham Asylum ein Action-Knobel-Prügel-Rollenspiel-Adventure. Das klingt im ersten Moment noch einem überwürzten Mischmasch, entpuppt sich jedoch als Blaupasue für modernes Spieldesign: Mal schleichen Sie wie in Splinter Cell an Wachen vorbei, mal erforschen Sie die in ihrer düsteren Couleur an Bioshock erinnernden Spielwelt.

Eines werden Sie jedoch nie tun: sich langweilen! Denn immer dann, wenn Ödnis einzukehren droht, legt Rocksteady noch eine Schippe drauf: Sei es nun ein neues Hightech-Gadget oder einer der superb inszenierten Bosskämpfe gegen die typischen Comic-Bösewichter - ständig wedeln die Macher mit Motivationskarotten vor der Spielernase herum.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Batman: Arkham Asylum Test: Keine Langeweile und eine grandiose Inszenierung
  2. Seite 2 Batman: Arkham Asylum Test: Keine Bugs und eine frisch wirkende Unreal-Engine 3
    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rising-Evil Mitglied
        überflüssige prügeleien.....
      • Von Rising-Evil Mitglied
        überflüssige prügeleien.....
      • Von KabraxisObliv Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Ich möchte einfach auch nochmal meine Meinung zu dem Spiel schreiben, da ich es gestern zu Ende gespielt habe.
        Ich wundere mich, dass ich hier und da lese, dass das Spiel nur sieben Stunden lang ist, mein Savegame steht bei 25 Stunden und mir hat es genau so gefallen, sodass es sich nicht langgezogen anfühlt. Ich habe mir viel Zeit für die Rätsel genommen und bin vielleicht auch mal falsch abgebogen, hehe, aber unter... 18 Stunden Spielzeit (vorausgesetzt die Zeit-Anzeige im Spiel zeigt tatsächlich nur die Ingame-Zeit an) beim ersten Durchspielen wäre für mich nicht möglich.
        Dafür hat das Spiel zu viele Details, zu liebevoll ist es gestaltet.
        Wenn ich jetzt an den Inhalt zurückdenke und die Rätsel rauslasse, ja, das Spiel kann man sicherlich in unter 10 Stunden durchspielen. Aber meiner Meinung nach nicht ausführlich - außer man kennt natürlich schon alles.

        Schwierigkeitsgrad.
        Ich habe auf Normal gespielt... und es hat mir gut gefallen. Es wurde hier und da mal eng mit der Lebensenergie und ein oder zwei Fehler in Folge konnten dann auch mal den Tod bedeuten bei bewaffneten Gegnern.
        Allerdings ist es durch die Möglichkeit, sich immer wieder verstecken zu können wirklich recht einfach. Ja.. etwas fordernder hätte es sein können, allerdings hätte ich spontan keinen Verbesserungsvorschlag.
        Könnte man sich nicht zurückziehen, würde es vermutlich zu schwierig sein an einigen Stellen und es würde den Spielfluss stören.

        Die Grafik ist natürlich sehr gut, das steht außer Frage, denke ich. Sounds sind ebenfalls gut, die Musik hätten sie von mir aus noch etwas mehr einbringen können... lautere Musik an einigen Höhepunkten in den Cutscenes beispielsweise.
        Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen. Tolle Sprecher.

        Zeichenbegrenzung:
        Kampfsystem okay.
        Immer mal Neues, aber zu wenig.
        Stealth-Teile bringen besonders Spaß. Animationen+Physik klasse, lockert Eintönigkeit auf, diese tritt aber meiner Meinung nach erst nach einigen Stunden auf.
      • Von McDrake Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Zitat von Walex
        BTW2: Ich habe gerade gelesen, dass die Redaktion sich bei Gothic beschwert hat, dass es zu kurz ist (nur um die 30 bis 40h) XD. Da sieht man wieder, wie eine gewisse Vorstellung von etwas das tatsächliche Erlebnis beeinflussen kann (das ist jetzt keine Kritik an die Redaktion, das ist nur menschlich). Ist nur immer interessant zu beobachten.

        Die Spieldauer ist doch auch vom Genre abhängig.
        Ein Rollenspiel ist schon durch die langen Dialoge und Laufwege länger.
        Ein Actionspiel, das künstlich in die Länge gezogen wird find ich sowas von öde.

        Ich spielte Batman mit voller Freude durch. Ein sehr gutes Spiel. So ziemlich das einzige, welche mich wirklich an den TV fesselte,
      • Von Starcook Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        hmmm.... sehr fette grafik.... gutes gameplay, dicker sound und super spannender spielverlauf... wieso also keine 90%? wär es länger dann wär es ja perfekt ;)
      • Von Walex Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Zitat von March20
        hatte das Spiel ebenfalls für die PS3

        Muss sagen das es im Großen und Ganzen nicht schlecht war.


        Dennoch ist es einfach zu kurz.
        Insezeniert ist es klasse. Da gibt es kein wenn und aber.

        Trotzdem würd ich dem Game kein 90% geben. Dazu ist es selbst auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad zu einfach.
        Durch die Stealth-Aktion sind Gegner (bis auf Boss-Fights) nie wirklich eine Massengefahr.


        Und die Abschnitte mit Scarcrow waren total "armseelig". Da hätte man definitiv mehr draus machen können.

        Ich würde dem Game 83% geben wegen der Präsentation und der Story.
        So der Bringer war es leider nicht (alles nur meine persönliche Meinung)

        Mhmm, dann werde ich es mir wahrscheinlich (noch) nicht kaufen. Sicher sogar .
        Weil für mich ist die beste Story für nur 12 Stunden keine 50€ wert.

        Mich wundert es aber, dass ein so kurzes Spiel eine so hohe Wertung hat...weil 90% heißt ja normalerweise "Kaufen!!!" .
        Aber rein logisch gesehen hat der Spielspaß ja nichts mit der Dauer zu tun.

        Vl wenns nur mehr 10€ kostet.

        lg


        BTW: Ich bin auch der Meinung, dass der Schwierigkeitsgrad sehr wohl in die Wertung einfließen muss!
        Zu oft hab' ich in meiner Spielekarriere (seit ca 14 Jahren) ein
        zu leichtes Spiel gespielt. Es ist einfach motivationslos wenn man
        keine Herausforderung hat. Obwohl man natürlich auch dazusagen muss,
        dass eine gute Story stark motiviert.

        BTW2: Ich habe gerade gelesen, dass die Redaktion sich bei Gothic beschwert hat, dass es zu kurz ist (nur um die 30 bis 40h) XD. Da sieht man wieder, wie eine gewisse Vorstellung von etwas das tatsächliche Erlebnis beeinflussen kann (das ist jetzt keine Kritik an die Redaktion, das ist nur menschlich). Ist nur immer interessant zu beobachten.
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