Enttäuschende gamescom-Präsentationen: Das sind die größten Flops der Messe
Auf der gamescom 2009 waren unter anderem unsere Redakteure Felix Schütz, Sebastian Weber und Robert Horn. Wir baten sie, die enttäuschendsten Spiele der gamescom 2009 zu nennen und zu begründen. Hier ihre Eindrücke. Bewertet werden übrigens die Präsentationen, nicht die Spiele an sich.
Platz 4: Blur
Sebastian Weber meint:
Man nehme Mario Kart und packe realistische Strecken und Autos hinein. Heraus kommt: Blur. Klar, das Grundkonzept klingt lustig: Sie rasen mit verschiedensten Flitzern über Dutzende Strecken, sammeln dort Power-Ups auf und versuchen mit diesen Ihre Gegner von der Strecke zu katapultieren - eben genau das Spielkonzept, das hinter Mario Kart steckt. Die Rennen sind rasant, spannend und machen einen Heidenspaß, allerdings scheinbar nur im Mehrspieler. Denn den Einzelspieler zeigten uns die Entwickler erst gar nicht. Aus gutem Grund? Klar, dass das Konzept gegen menschliche Kontrahenten funktioniert. Die setzen die fiesen Kniffe dann ein, wenn es passt, agieren taktisch und gemein. Doch bekommt die KI das auch hin? Ich bezweifle es nach der Präsentation ein wenig. Doch abgesehen davon: Ich glaube - leider - das Blur zumindest auf dem PC im Rennspiel-Genre untergehen wird, gerade wenn man die starke Konkurrenz Need for Speed Shift und Dirt 2 daneben hält.

Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
In Silent Hunter spielen aber nunmal nicht die Besatzungen eines U-Bootes die "erste Geige", sondern die taktischen Kämpfe. Ein Atmosphäre-Plus dürften die Rundgänge in einem U-Boot sicherlich sein, (auf die Dauer vielleicht langweilig, aber naja... ^^) einen spielentscheidenden Einfluss hat das vermutlich nicht. Also ein Feature, dass man auch weglassen kann, da kein spielerischer Nutzen vorhanden ist.
Beiwerk. Schmuck. :-P
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Ich denke es wird tatsächlich irgendwelche Relevanz haben. Stichwort Moralsystem. Vermutlich dürfte eine Mannschaft unter ehrvorragender Moral bessere Ergebnisse abliefern, als ein miesepetriger Mob von Rumsüchtigen... vielleicht ganz sinnvoll, wenn der KaLeun (Kapitänleutnant) mal mit seinen Männern spricht...
Starcraft 2 ist meines Erachtens ein Spiel, in dem jede Menge Charaktere vorkommen mit denen man interagieren kann und muss.
So kenn' ich das zumindest aus dem Vorgänger: Da gab es immer hier und da ne Mission, wo du verschiedene Charaktere rekrutieren oder in Begleitschutz nehmen musstest - dabei wurden auch Gespräche geführt. Man kam sich also in gewisser Weise näher.
Silent Hunter ist doch aber afaik ein U-Boot-Taktik-Strategie-Titel, wo Kämpfe zwischen U-Booten und anderen nautischen Fahrzeugen ausgefochten werden und der einzelne Mann in den Materialschlachten komplett "untergeht". :ugly: :-D
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Da muß ich meinen Vorrednern aber Recht geben in Bezug auf SH5. Da wird nur das Spiel in Frage gestellt, aber nicht die Präsentation. Und wenn ein Redakteur der selbst sagt dass er U-Boot Sims nicht mag dass ganze verfasst...dann wirkt das schon sehr gekünstelt. Vll wäre die LIste sonst zu kurz gewesen?
Zu den Features...in Starcraft 2 wird in jedem Preview gefeiert dass man mit den Leuten auf dem Schiff reden kann. Ebenso in WIng Commander. Aber hier, wo die Leute realisticher weise oft Wochen und Monatelang nur sich elbst hatten ist es wenig sinnvoll? Naja...