Spiele auf dem iPhone: Lohnt sich das Multimedia-Wunder für echte Spieler?
Apples Multimedia-Wunder iPhone mausert sich als ernszunehmende Konkurrenz für PSP und Nintendo DS. Doch kann das Telefon auch echte Spieler überzeugen? Was muss man beachten, was wissen? PC Games gibt Starthilfe.
In diesem Artikel
Die Technik des iPhone: Was kann das Multimedia-Wunder von Apple?
Quelle: Apple
Das iPhone 3GS ist die aktuelle Version von Apples Multimedia-Wunder.
Die Siegeszug des iPhone begann am 9. Januar 2007. Auf der Macworld Conference & Expo enthüllte Apple das Multimedia-Telefon. Prompt bebte die Medienwelt, denn sowohl Design, Funktionalität als auch Bedienung waren neu. Ein Touchscreen für alles? Kann das funktionieren? Es kann. In den USA startete der Verkauf am 29. Juni 2007. Bis Oktober 2007 verkaufte Apple sagenhafte 1,4 Millionen iPhones. In Deutschland ging das iPhone am 9. November 2007 an den Start. Exklusiv bei T-Mobile. Im März dieses Jahres gab Apple bekannt, dass das iPhone weltweit 13,7 Millionen Mal über die Ladentheke ging.
Seit dem 19. Juni 2009 ist das neueste iPhone auf dem Markt. Es heißt iPhone 3GS. Das S steht für Speed, denn sowohl die Arbeits- als auch Internetgeschwindigkeit wurde von Apple deutlich erhöht. Es kursieren bereits Gerüchte um eine Erweiterung des 3GS. Und zwar soll das neue Modell 8 GB Speicher bieten.
Das iPhone 3GS setzt auf einen 600 MHz Prozessor von ARM Limited. Der Prozessor der ersten Version war lediglich auf 412 MHz getaktet. Hinzu kommen beim 3GS 256 MB-RAM und ein 3D-Grafikprozessor namens PowerVR SGX mit OpenGL ES 2.0 Unterstützung. Ein neuer Akku sorgt für längere Laufzeiten. Wichtig für rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel Spiele. Als Betriebssystem kommt seit dem 17. Juni 2009 das OS 3.0 (hier im Vergleich mit Google Android) zum Einsatz, das es erlaubt, Multiplayer-Spiele via Peer-2-Peer aufzubauen.
Quelle: PC Games
Der Sensor hilft, Spiele auf dem iPhone zu steuern.
Für Spieler besonders ungewöhnlich ist die eingangs erwähnte Eingabe. Sie erfolgt nicht wie von der PSP gewohnt über Druckknöpfe sondern lediglich über den von Apple als Multi-Touch bezeichneten Touchscreen. Lediglich fünf physische Bedienelemente existieren: Der Home-Button, zwei Tasten zur Lautstärkereglung, ein Stumm-Schalter und die Standby-Taste. Daher müssen sowohl Spieler als auch Programmierer umsatteln, denn auf dem Bildschirm muss nicht nur das Spielgeschehen dargestellt werden, auch die Bedienelemente müssen darauf zu sehen sein. Das beeinträchtigt auf den ersten Blick sowohl Eingabe als auch Spielgefühl. Viele der bislang veröffentlichten Titel schaffen diesen Spagat allerdings gekonnt. Einige machen sich sogar eine weitere Funktion des iPhone zunutze: den Drei-Achsen-Bewegungssensor. In Doom Resurrection (im Test auf pcgames.de) zum Beispiel zielen Sie mithilfe des Sensors auf Gegner. Für eingefleischte PC-Spieler ist die Umstellung möglich, aber mit Eingewöhnungszeit verbunden. Kleine Finger sind von Vorteil, um möglichst genau auf die virtuellen Buttons klicken zu können. Ferner sollten Sie sich überlegen, sich ein Gehäuse für das iPhone zuzulegen. Bei längeren Sessions könnte die glatte Oberfläche rutschig werden. Außerdem entwickelt das iPhone über die Zeit eine nach außen dringende Betriebstemperatur, die an den Händen unangenehm werden kann. Darüber hinaus verbessert sich die Handhabe, da das Telefon massiger wirkt und somit besser in der Hand liegt.

Ganz ehrlich, seitdem ich mein iPhone 3GS 32 GB habe, liegt mein DS im Schrank und meine Spiele stehen bei eBay zum Verkauf.
Zitat:
Lohnt sich das Multimedia-Wunder für echte Spieler?
Kommt darauf an, was man unter dem Begriff
"echte Spieler" versteht.
Ein Mobiltelefon ist ja primär zum telefonieren gedacht und irgendwelche Spiele dienen nur dem
Zeitvertreib an Haltestellen für öffentliche
Verkehrsmittel.
Ich warte noch 2 bis 3 Jahre, und werde mir dann ein Mobiltelefon mit dem Betriebssystem
Android besorgen.
Ich liebe meien PSP und meinen NDS!!!
Beides tolle portable Konsolen!
Außerdem haben beide den Vorteil der besseren Spiele, denn die guten Spielereihen findet man nunmal nur bei Sony und Nintendo (im bereich Konsolen).
600MHz CPU und ne 256MB GraKa?
Die PSP kommt mit 333MHz und 32MB besser zurecht! Wenn sie dann noch die Sensoren in die PSP2 einbauen ist alles wieder im grünen Bereich ^^
Ob iPhone, iPod, iMac, oder iSchlagmichtot, gibt es alles bei den Konkurrenten günstiger und meist sogar besser. Entgegen des öffentlichen Eindrucks war der iPod nicht die Erfindung oder Vollendung des mp3-Players und das iPhone nicht die Erfindung oder Vollendung des Smartphones. Überschätzt und gnadenlos überteuert, deshalb werden Appleprodukte auch zukünftig völlig uninteressant für mich sein.
Hätte ich das iPhone nicht für knapp 300 Dollar entsperrt in den USA erstanden, wäre die ganze Sache auch nicht für mich in Frage gekommen.
Die Spiele sind im Allgemeinen ganz nett. Mehr auch nicht. Das einzige Spiel was mich restlos überzeugt hat war x-Plane 9, allerdings nur die trial-Version. Für ein Handyspiel möchte ich einfach nichts ausgeben.
Bei Apple hat man schon immer zuviel Geld für die Marke und die Optik gezahlt und das halte ich persönlich für relativ sinnfrei.
Ob iPhone, iPod, iMac, oder iSchlagmichtot, gibt es alles bei den Konkurrenten günstiger und meist sogar besser. Entgegen des öffentlichen Eindrucks war der iPod nicht die Erfindung oder Vollendung des mp3-Players und das iPhone nicht die Erfindung oder Vollendung des Smartphones. Überschätzt und gnadenlos überteuert, deshalb werden Appleprodukte auch zukünftig völlig uninteressant für mich sein.