Online-Kauf: Entwickler fordert echte Verkaufszahlen von Valve und Co.

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Special Frank Moers - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wie viele Spiele werden tatsächlich über Steam oder anderen Online-Verkaufs-Plattformen an den Mann und an die Frau gebracht? Wie viel Geld wird für den Online-Kauf von Spielen wirklich ausgegeben? Diese Fragen möchte der Entwickler "doublesix" nun beantwortet wissen.

Valves Online-Plattform: Wie viele Titel gingen tatsächlich über die virtuelle Ladentheke? Quelle: http://www.valve.com Valves Online-Plattform: Wie viele Titel gingen tatsächlich über die virtuelle Ladentheke? Vor einigen Tagen berichtete unsere Partnerseite Half-Life Portal über das starke Wachstum beim Digitalen Vertrieb von Spielen. Während Verkäufe im Einzelhandel weiter zurück gehen, gab Valve bekannt, dass sich der Umsatz von Steam gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt habe. Doch was bedeutet das in "echten Zahlen"? Diese Frage möchte auch der Entwickler "doublesix" beantwortet wissen. Die Spieleschmiede fordert alle Plattformbetreiber auf, diese Informationen öffentlich zu machen und geht sogar so weit, zu sagen, dass die Geheimnistuerei der Entwicklung dieses Branchenzweigs schadet. "Als Entwickler, der versucht zu entscheiden, für welche Plattformen und welche Art von Spiel man entwickeln möchte, tappen wir momentan völlig im Dunklen. Das macht es zunehmend schwerer, realistische Pläne zu erstellen."

Valve soll die Verkaufszahlen der Spiele rausrücken. Quelle: http://www.valve.com Valve soll die Verkaufszahlen der Spiele rausrücken. Das britische Marktforschungsunternehmen Chart Track geht davon aus, dass der Gesamtumsatz des PC-Spielemarkt im Jahr 2008 rund 13 Milliarden Dollar betrug. Davon entfielen allerdings nur noch 24 Prozent auf den Verkauf von Spielen im Laden, der Großteil des Umsatzes, 46 Prozent, wird mittlerweile mit Abo-Gebühren von Online-Spielen, Micro-Transaktionen und ähnlichem gemacht. Acht Prozent wird durch Werbung umgesetzt und bereits 22 Prozent erfolgt über die Digitale Distribution, wie etwa Steam. Bei den jüngst veröffentlichten Wachstumsraten ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass in diesem Jahr erstmals der Online-Verkauf von Spielen den Retail-Markt hinter sich lassen wird.

Tales of Monkey Island mit sehr guten Online-Verkäufen. Konkrete Zahlen: Fehlanzeige. Quelle: PC Games Tales of Monkey Island mit sehr guten Online-Verkäufen. Konkrete Zahlen: Fehlanzeige. In der Zwischenzeit gab Telltale Games bekannt, dass sich das neue und exklusiv online vertriebene Episodenspiel Tales of Monkey Island hervorragend verkauft, was wohl nicht zuletzt am bekannten Namen liegen dürfte. "Es ist definitiv unser best verkauftes Spiel bis jetzt. Wir sind alle sehr aufgeregt. Es war für ein paar Tage auf Platz Eins der Steam-Verkaufscharts. Es läuft wirklich sehr gut". Konkrete Zahlen, wie viele Exemplare des Titels an Mann und Frau gebracht werden, wollte der Entwickler allerdings, welch Überraschung, nicht nennen.

Weitere Neuigkeiten rund um Valve und deren Spiele gibt's bei unseren Kollegen vom Half-Life Portal.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von N-o-x Hobby-Spieler/in
        AW:

        Zitat von Nali_WarCow am 02.08.2009 11:38
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Sorry, das ist trivial.

        Zitat
        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Natürlich geht's dabei um Verkaufszahlen, um was denn sonst?!
        Etwa Imagegründe oder Jugendschutz gibt es auch noch. ;)
        Schonmal dran gedacht, dass ein gutes Image wirtschaftlich sinnvoll ist und damit wieder zu mehr Verkaufszahlen führen kann? Sag mal muss ich dir jeden Zwischenschritt in meinem Denkvorgang einzeln vorbeten? Siehe oben: Triviale Sachen überspringe ich.

        Zitat
        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Im Sinne des Jugenschutzes zu handeln schreiben sich die Konsolenhersteller nur auf die Fahnen, weil es gleichzeitig wirtschaftlich Sinn macht. Sonst würden die nichtmal im Traum darauf kokmmen.
        Ja, ne ist klar. Verkauft sich ja alles nicht ( :ugly: ) und auf die Lizenzgebühren verzichtet man sicherlich ebenso gerne. Und auch irgendwelche Bundles mit der Konsole wären ganz sicher 1A Ladenhüter und völlig uninteressant…
        Oben steht:
        Indizierung=praktisch kein Verkauf, da niemand etwas von Spiel mitbekommt

        Also zieht man noch den größtmöglichen Nutzen daraus und schreibt, ja dann veröffentlichen wir es auch nicht, denn wir nehmen Jugendschutz ernst.

        Wenn die tatsächlich den Jugendschutz so ernst nehmen, warum werden solche Gewaltorgien denn überhaupt noch produziert? Weil amerikanische Jugendliche (denn dort gibt's keine Indizierung) mehr abkönnen als deutsche? Also bitte...

        Auch das ist trivial.
      • Von N-o-x Hobby-Spieler/in
        AW:

        Zitat von Nali_WarCow am 02.08.2009 11:38
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Sorry, das ist trivial.

        Zitat
        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Natürlich geht's dabei um Verkaufszahlen, um was denn sonst?!
        Etwa Imagegründe oder Jugendschutz gibt es auch noch. ;)
        Schonmal dran gedacht, dass ein gutes Image wirtschaftlich sinnvoll ist und damit wieder zu mehr Verkaufszahlen führen kann? Sag mal muss ich dir jeden Zwischenschritt in meinem Denkvorgang einzeln vorbeten? Siehe oben: Triviale Sachen überspringe ich.

        Zitat
        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Im Sinne des Jugenschutzes zu handeln schreiben sich die Konsolenhersteller nur auf die Fahnen, weil es gleichzeitig wirtschaftlich Sinn macht. Sonst würden die nichtmal im Traum darauf kokmmen.
        Ja, ne ist klar. Verkauft sich ja alles nicht ( :ugly: ) und auf die Lizenzgebühren verzichtet man sicherlich ebenso gerne. Und auch irgendwelche Bundles mit der Konsole wären ganz sicher 1A Ladenhüter und völlig uninteressant…
        Oben steht:
        Indizierung=praktisch kein Verkauf, da niemand etwas von Spiel mitbekommt

        Also zieht man noch den größtmöglichen Nutzen daraus und schreibt, ja dann veröffentlichen wir es auch nicht, denn wir nehmen Jugendschutz ernst.

        Wenn die tatsächlich den Jugendschutz so ernst nehmen, warum werden solche Gewaltorgien denn überhaupt noch produziert? Weil amerikanische Jugendliche (denn dort gibt's keine Indizierung) mehr abkönnen als deutsche? Also bitte...

        Auch das ist trivial.
      • Von Nali_WarCow Spiele-Professor/in
        AW:

        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        im Gegensatz zu mir gibt du keinen Grund an.
        Also ich sehe bei dir keinen Grund, sondern lediglich Hypothesen und Spekulationen. ;)

        Gears kam von Epic nicht, da dies durch die Veröffentlichungspolitik der Hersteller so geregelt ist. Das ist Fakt, deine Aussage ist / war falsch.

        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Natürlich geht's dabei um Verkaufszahlen, um was denn sonst?!
        Etwa Imagegründe oder Jugendschutz gibt es auch noch. ;)

        Zitat von N-o-x am 02.08.2009 11:20
        Im Sinne des Jugenschutzes zu handeln schreiben sich die Konsolenhersteller nur auf die Fahnen, weil es gleichzeitig wirtschaftlich Sinn macht. Sonst würden die nichtmal im Traum darauf kokmmen.
        Ja, ne ist klar. Verkauft sich ja alles nicht ( :ugly: ) und auf die Lizenzgebühren verzichtet man sicherlich ebenso gerne. Und auch irgendwelche Bundles mit der Konsole wären ganz sicher 1A Ladenhüter und völlig uninteressant…
      • Von N-o-x Hobby-Spieler/in
        AW:

        Zitat von Nali_WarCow am 02.08.2009 08:55
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Ja toll und WARUM machen die das wohl?

        Du sagst das gleiche wie ich, nämlich dass solche Spiele in Deutschland nicht veröffentlicht werden, aber im Gegensatz zu mir gibt du keinen Grund an.

        Natürlich geht's dabei um Verkaufszahlen, um was denn sonst?! Und wie die Verkaufszahlen mit der Alterseinstufung zusammenhängen, hab ich oben erklärt.

        Im Sinne des Jugenschutzes zu handeln schreiben sich die Konsolenhersteller nur auf die Fahnen, weil es gleichzeitig wirtschaftlich Sinn macht. Sonst würden die nichtmal im Traum darauf kokmmen.
      • Von HLP-Andy Mitglied
        AW:

        Zitat von Pwned666 am 02.08.2009 09:27
        Ich greif bei Steam nur bei den Bonus Weekends zu.
        Da gibt es meistens nette angebote
        Ist doch klug so. Ich versteh nicht, wieso sich manche immer so über zu teure Spiele aufregen. Wenn ein Spiel im Media Markt mehr kostet als wo anders, dann geh ich doch auch nicht ins Forum und reg mich über die teuren Preise beim MM auf, sondern kaufs einfach dort wo es billiger ist. Wieso also nicht auch einfach bei Steam so handhaben? Wenn das Game dort günstiger ist bzw. ein besseres Preis- / Leistungsverhältnis bietet (möglicherweise ist ja jemand bereit 2-3 Euro mehr zu zahlen, wenn er dafür das Steam-Service nutzen kann mit Auto-Updates, ständige Verfügbarkeit, keine DVD im Laufwerk, etc.), dann kauf ich eben bei Steam. Wenn nicht, dann nicht.

        Zitat
        Verpackungen (sprich handbuch und Co) sind so oder so unwichtig geworden. Mal Hand aufs Herz: Wer liest sich heutzutage noch ein Handbuch durch? In Zeiten wo spiele immer einfacher werden von der Bedienung (Sprich richtung Casual) ?

        Die Zeiten von Falcon 4.0 sind vorbei wo man ein riesen dickes Buch dabei hatte. Heutzutage erwartet man das man Ingame das ganze klipp und klar klärt wie das und das funktioniert.
        Da stimme ich dir größtenteils zu. Jedes mal wenn darüber gejammert wird, wie kurz die Handbücher doch heutzutage sind oder dass es überhaupt keine gibt, die haben offensichtlich noch nie darüber nachgedacht, dass sich die Spiele auch verändert haben. Früher gab es keine (oder nur selten) Tutorials, kaum oder gar keinen Anstieg der Schwierigkeit. Bei einem Strategiespiel wurde man ins kalte Wasser geworfen, das erste Spiel war genauso komplex wie das Fünfzigste. Da brauchte man schlicht und einfach die Anleitung um zu wissen, was man jetzt überhaupt tun soll.

        Heute beginnt ein Strategiespiel mit einfachen Missionen, mit Erkärung der Features und Steuerung, mit tausend Pfeilen, die zu Beginn zeigen was zu tun ist, usw. Und offensichtlich scheint diese Art der Einführung in ein Spiel bei den Spielern besser anzukommen, als nebenbei in einem dicken Buch zu lesen, sonst hätte es sich nicht durchgesetzt. Allerdings glaub ich nicht, dass die Spiele immer einfacher werden, der Einstieg wird erleichtert. Wenn man schon lange solche Games spielt, dann mag das vielleicht den Eindruck haben, dass es leichter wurde, aber dann soll man einfach mal ein altes Spiel von damals auspacken und man wird sehen, dass es auch eine geringere Herausforderung ist als damals. (Allerdings wird man sich sehr wahrscheinlich über die umständliche Steuerung und Bedienung aufregen, weil sich in diesem Bereich einiges weiter entwickelt hat, was das Spielen einfach angenehmer, aber deshalb das Spiel nicht weniger herausfordernd macht.)
      • Von Pwned666 Gelegenheitsspieler/in
        AW:

        Ich greif bei Steam nur bei den Bonus Weekends zu.
        Da gibt es meistens nette angebote

        Sonst wird so oder so aus UK bestellt.

        Verpackungen (sprich handbuch und Co) sind so oder so unwichtig geworden. Mal Hand aufs Herz: Wer liest sich heutzutage noch ein Handbuch durch? In Zeiten wo spiele immer einfacher werden von der Bedienung (Sprich richtung Casual) ?

        Die Zeiten von Falcon 4.0 sind vorbei wo man ein riesen dickes Buch dabei hatte. Heutzutage erwartet man das man Ingame das ganze klipp und klar klärt wie das und das funktioniert.

        Die Zahlen wundern mich somit überhaubt nicht.
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