Doom Resurrection Test: Kann der Rail-Shooter auf dem iPhone überzeugen?
PC Games testet Doom Resurrection für iPhone und iPod Touch.
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Quelle: PC Games
Oben rechts laden Sie nach, oben links wchseln Sie die Waffe. Das Play/Pause Zeichen führt Sie ins InGame-Menü. Unten links können Sie ausweichen oder Deckung nehmen. Unten rechts schießen Sie.
Das lediglich auf englisch verfügbare Doom Resurrection für das iPhone oder den iPod Touch lässt Sie erneut in die Tiefen der Doom-Serie eintauchen. Wissenschaftler auf dem Mars verlieren die Kontrolle über eine Forschungsstation und die Hölle bricht los. Sie spielen den letzten dort verbliebenen Marine - all ihre Teamkameraden wurden getötet. Es liegt an Ihnen, einem überlebendem Wissenschaftler und seinem kleinen Roboter herauszufinden, was passiert ist. Und ganz nebenbei retten Sie damit die Erde.
Sie steuern Doom Resurrection sowohl über die Bewegungsensoren als auch über das Touchpad. So bewegen Sie das iPhone oder den iPod nach links, um nach links zu zielen. Sollte ein Zombie sie mal im Würgegrif haben, schütteln Sie ihr Gerät. Geschossen wird über einen Button am unteren rechten Bildschirmrand. Ausweichen, nachladen und das Optionsmenü sind ebenfalls über derlei Buttons erreichbar. Einfach und intuitiv. Auch die Bewegungssensoren funktionieren einwandfrei. Allerdings ist eine genaue Kalibrierung vorher notwendig. PC-Veteranen müssen sich umstellen, denn mit der Steuerung via Maus und Tastatur ist Hanhabe von Doom Resurrection nicht zu vergleichen. Können Sie allerdings Erfahrung im Umgang mit Gamepads vorweisen, fällt der Umstieg leichter. Nach wenigen Eingewöhnungsminuten haben Sie den Dreh raus.
Quelle: PC Games
Wenn ein Monster Sie packt, müssen Sie das Gerät schütteln, um das Viech loszuwerden.
Der eingangs erwähnte Roboter entpuppt sich als wichtiges Helferlein. Zwar ist er nicht besonders clever, gesicherte Türen zum Beispiel bekommt er nicht via Hack auf, dafür überzeugt er mit programmiertem Witz und kann in manchen Passagen aufgrund seiner Größe punkten. So schicken Sie ihn durch einen Belüftungsschacht in einen anderen Raum, dessen Tür sich lediglich von innen entriegeln lässt. Das schafft selbst die kleine Maschine noch. Außerdem dient er als Verbindung zum angesprochenen Wissenschafttler. Der wiederum versorgt Sie mit allerlei Informationen und führt Sie durch die düstere Welt.
Doom Resurrection besticht durch eine herausragende Grafik, sogar Assets von Doom 3 wurden ins Spiel integriert. Abstriche sind jedoch, wie schon im Vorbild für PC, hinsichtlich der optischen Abwechslung zu verzeichnen. Graue Räume, düstere Passagen. Das war's. Auch die Figuren könnten etwas mehr Details vertragen. Das ist allerdings als Kritik auf hohem Niveau zu verstehen, denn sowohl die Animationen als auch die Effekte, wie zum Beispiel explodierende Fässer, sind über jeden Zweifel erhaben. Darüber hinaus bietet der Rail-Shooter von id Software eine partielle Sprachausgabe, die gut aber nicht überragend ist. Dafür überzeugen die Soundeffekte, die durchaus Gruselstimmung vermitteln.
Mit Doom Resurrection sind Sie rund drei Stunden beschäftigt. Je höher Sie den Schwierigkeitsgrad drehen, desto länger fällt die Spielzeit. Weil Sie öfter ins Gras beißen. Wenn Sie Ego-Shooter lieben und auf der mobilen Plattform auf Bewegungsfreiheit verzichten können, dann ist Doom Resurrection genau der richtige Zeitvertreib für Sie. Und bedenken Sie: An Doom Resurrection arbeitete lediglich ein Mann. Er hört auf den Namen John Carmack. Allein das ist Auszeichnung genug für den Rail-Shooter von id.
Quelle: PC Games
Doom Resurrection erhält im Test bei PC Games 5 von 5 möglichen Sternen.
Meinung - Sebastian Thöing
"Doom Resurrection ist das erste Spiel, das mich an einen Handheld fesselte"
Generell können mich Spiele auf Handhelds nicht lange fesseln. Selbst Vorzeigetitel wie LocoRoco 2 auf der PSP oder Mario Kart auf dem DS schaffen es nicht. Nach meist weniger als einer Stunde lege ich das Teil beiseite. Warum? Das Display ist zu klein, die Steuerung nervt bei vielen Spielen und sowieso macht's am PC einfach mehr Spaß zu spielen. Doch Doom Resurrection belehrte mich eines besseren. Immerhin hab ich den Rail-Shooter an einem Abend durchgespielt. Ohne Pause. Toll. So muss es sein. Danke, id Software. Danke, John Carmack.
Auf der nächsten Seite sehen Sie, wie Doom Resurrection in Aktion aussieht.
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Ich frage mich immer, welche spiele ich alle verpasst habe
Also in dem Video sieht es ehrlich gesagt so aus, als ob die einzige Herausforderung bei dem Spiel die Steuerung selbst ist.
(aber na gut.. wenn man stumpfsinniges, virtuelles geschieße ohne jede abwechslung spannender findet, bitte schön)
Das soll Unterhaltung sein? Schon Doom 3 war außer der Grafik Schatten seiner Selbst, aber diese I-Phone-Applikation treibt es auf die Spitze- Schon die ersten zwei Minuten des Videos waren sterbenslangweilig und sinnlos, wie sieht's dann mit der Vollversion aus? Da spiele ich lieber Logik bzw. Puzzle- oder Reaktionsspiele.