Kurztest: Spore: Galaktische Abenteuer - Ein Add-on mit Substanz?

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Maxis legt nach: Mit Spore: Galaktische Abenteuer erhält die Weltall-Phase des Hauptspiels mehr Substanz. Aber das reicht noch nicht ...

Missionen spielen stets auf Planetenoberflächen. Der neue Abenteuereditor erlaubt simple Action-, Adventure- und Geschicklichkeitsaufgaben.
Quelle: PC Games Missionen spielen stets auf Planetenoberflächen. Der neue Abenteuereditor erlaubt simple Action-, Adventure- und Geschicklichkeitsaufgaben. Dass sich die Begriffe „genial“ und „öde“ nicht ausschließen, hat Spore im vergangenen Jahr bewiesen: Der ambitionierte Mix aus Lebenssimulation und Strategie entpuppte sich als ebenso niedlich wie belanglos. Auch das Ergänzungsset Süß & Schrecklich lieferte nur neue Bausteine für den Editor, machte das Spiel also nicht besser. Anders nun das erste vollwertige Add-on Galaktische Abenteuer – es legt ein paar frische Spielinhalte nach.

Im Zentrum steht die letzte Spielphase im Weltall. Flog der Spieler dort bislang nur planlos von einem Sternensystem zum nächsten, hat man dank Galaktische Abenteuer immerhin etwas mehr zu tun. An zufällig ausgewählten Orten erhält der Spieler nämlich Missionen, für die er sich erstmals mit seiner Kreatur auf Planetenoberflächen herunterbeamen muss. So bekommt man sein mit Liebe erstelltes Geschöpf endlich mal wieder zu Gesicht – schön! Die Einsätze sind für Spore-Verhältnisse zwar relativ abwechslungsreich, aber auch oberflächlich: Man erledigt Botengänge, spricht mit NPCs, nimmt an Bodenschlachten teil, schleicht sich in Feindbasen hinein – ein ordentlicher Aufgabenmix, der aber jeglichen Tiefgang vermissen lässt. Immerhin versprüht das Ganze einen Hauch von Rollenspiel: Zur Belohnung für die teils nur minutenlangen Missionen gibt's Erfahrungspunkte, dank denen die Spielerkreatur im Rang aufsteigt, bessere Ausrüstung bekommt und neue Fähigkeiten lernt.

Der Kreaturen-Editor ist immer noch ein Meisterwerk. Diesmal stattet man sein Tierchen auch mit futuristischem Gerät aus. Quelle: PC Games Der Kreaturen-Editor ist immer noch ein Meisterwerk. Diesmal stattet man sein Tierchen auch mit futuristischem Gerät aus. Ein neuer Editor versetzt den Spieler in die Lage, solche Missionen sogar selbst zu entwerfen. Die Bedienung ist dabei angenehm intuitiv und die Möglichkeiten sind vielfältig: Man definiert Soundeffekte und Hintergrundmusik, legt die Verhaltensmuster von NPCs fest, teilt eine Mission in verschiedene Akte mit eigenen Auftragszielen ein und kann das Ergebnis jederzeit mit einem Klick Probe spielen. Genügend Zeit und Fantasie vorausgesetzt, ist es theoretisch möglich, sogar die von Entwickler Maxis entworfenen Einsätze nachzubauen! So wie bei allen selbst erstellten Inhalten darf man auch diese Abenteuer in die Spore-Datenbank hochladen, um sie so mit anderen Spielern zu teilen. Der Missionsnachschub ist dadurch praktisch grenzenlos. Mit solch guten Ideen wertet Galaktische Abenteuer die Endphase von Spore also immerhin ein wenig auf – schade nur, dass die übrigen Abschnitte un­angetastet und damit langweilig bleiben.

Bildergalerie zu Spore: Galaktische Abenteuer

Bildergalerie

Wertung zu Spore Galaktische Abenteuer (PC)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Die Weltallphase wird durch neue Aufgaben etwas interessanter.Innovativer Abenteuer-EditorNach wie vor ein unerreicht genialer Kreaturen-EditorStetiger Nachschub an Kreaturen, Missionen und Objekten
Unverändert: die lahmen, simplen Spielphasen 2 bis 4Überladene Menüs in Phase 5Auch die neuen Aufgaben bieten Profis viel zu wenig Spieltiefe.
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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Foerster44 NPC
        AW:

        Ist wirklich schade um die gute Idee - viel drumherum um wenig. Meiner Meinnung nach ist es auch untreffend, dass bei einer Kreatur letztendlich nur die Werte zählen und nicht so Sachen wie Bemalung, Körpergröße, Art der Details etc. Um die Spore-Serie jetzt noch zu retten, wäre eine endgültiges Addon vonnöten, das dem Spiel die ersehnte Tiefe verleiht.
      • Von Foerster44 NPC
        AW:

        Ist wirklich schade um die gute Idee - viel drumherum um wenig. Meiner Meinnung nach ist es auch untreffend, dass bei einer Kreatur letztendlich nur die Werte zählen und nicht so Sachen wie Bemalung, Körpergröße, Art der Details etc. Um die Spore-Serie jetzt noch zu retten, wäre eine endgültiges Addon vonnöten, das dem Spiel die ersehnte Tiefe verleiht.
      • Von Odin333 Mitglied
        Mich hat das Ausgegebene Geld dafür so geärgert wenn ich an meinem Spieleregal vorbeigegangen bin, ich hab das Drecksteil dann nem Kumpel geschenkt (ja es war ein Kumpel, nicht mein schlimmster Erzfeind).
        Der hats dann nach ner Woche auch weitergegeben.
        Absolut enttäuschend das Game.
      • Von head2003 Mitglied
        Wenn man den Testbericht durchliest wirken 71% im verhältnis zum Text irgendwie ziemlich viel ^^
      • Von Rod86 Gelegenheitsspieler/in
        Da muss ich meinem Vorredner voll und ganz recht geben. Leider war Spore nach dem anfänglichem Enthusiasmus eine Enttäuschung in Sachen Tiefgang, schade das sie das scheinbar nicht durch das Addon nachbessern können.
      • Von Bensta Hobby-Spieler/in
        Ich dachte damals auch das es eine Add-on
        Welle ähnlich wie bei den Sims geben wird.
        Wenn das so gekommen währe, währ das Spiel
        jetzt sicherlich umfangreicher.
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