Left 4 Dead 2: Von blutigen Zombie-Bildern, Vorbestellern und Download-Content

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Special Frank Moers - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Valve veröffentlicht brandneue Left 4 Dead 2-Screenshots. Außerdem meldet sich PR-Sprecher Doug Lombardi bezüglich des Supports von Left 4 Dead (dt.) und die eher negative Community-Reaktion auf die Ankündigung des Nachfolgers zu Wort.

Küssen verboten: Dieser Zombie-Dame sollten Sie schleunigst aus dem Weg gehen. Einer der neuen Screenshots zu Left 4 Dead 2. Quelle: Valve Küssen verboten: Dieser Zombie-Dame sollten Sie schleunigst aus dem Weg gehen. Einer der neuen Screenshots zu Left 4 Dead 2. Doug Lombardi, Pressesprecher von Valve, stand in einem jüngst erschienenen Interview Rede und Antwort: Die Frage, ob der von manchen angekündigte Boykott von Left 4 Dead 2 die Planungen für den Support des Vorgängers irgendwie beeinflusst hat, verneint Lombardi. "Wir hatten Pläne den Support fortzusetzen. Es gab das Survival Pack, es gab die Mod Authoring Tools und wir arbeiten an weiterem Content, den wir Ende des Sommers ankündigen werden." Ob die Kunden von Valve nicht einfach nur schon etwas zu verwöhnt sind durch den vielen Gratis-Content, will der Fragesteller dann wissen. Auch das verneint der Valve-Sprecher und lacht: "Man versetze sich einfach in die Position der Käufer und fragt sich, was würden wir wollen?” Die Kritik aus der Community hat man in so einer Form nicht erwartet. Allerdings spricht Lombardi hier auch von einem Missverständnis. Man habe auf der E3 ein neues Spiel vorgestellt, ohne dazu zu sagen, dass Left 4 Dead (dt.) natürlich nicht aufgegeben wird. Lombardi weiter: "Ich denke in acht, neun Monaten, wenn alles veröffentlicht wurde, jeder das komplette Left 4 Dead 2 und unseren weiteren Support für den Vorgänger sehen konnte, werden sie verstehen, was wir damit erreichen wollten." In einem weiteren Interview hat der Valve-Mann nun verraten, dass die Vorbestellungen für Left 4 Dead 2 zum jetzigen Zeitpunkt bereits doppelt so hoch sind, wie die des Vorgängers. Man erhalte tolle Reaktionen von Retailern, fügt Lombardi hinzu.

Screenshot zu Left 4 Dead 2: Ende des Sommers will Valve DLC für den Vorgänger ankündigen. Quelle: Valve Screenshot zu Left 4 Dead 2: Ende des Sommers will Valve DLC für den Vorgänger ankündigen. Später in diesem Jahr soll dann auch wieder eine große Werbekampagne gestartet werden. Für Left 4 Dead (dt.) hat Valve letztes Jahr die bisher größte Marketing-Aktion in seiner Geschichte durchgeführt und 10 Millionen US-Dollar in Fernseh-, Print-, Online- sowie Plakatwerbung gesteckt. Derzeit arbeiten bei Valve drei Teams an den Left 4 Dead-Spielen. Eines konzentriert sich auf die Entwicklung von Teil 2, ein anderes arbeitet an zusätzlichem Download-Content für den Vorgänger. Ein drittes Team befasst sich mit den Authoring Tools (SDK), die für beide Spiele benutzt werden können. In Left 4 Dead 2 soll mehr von der Story enthüllt werden als im Vorgänger, allerdings wird es keine großen Scriptsequenzen geben, da die auf Dauer langweilig wären. Man geht wieder den subtilen Weg mit Texten an Wänden oder Radio- und Fernsehübertragungen im Hintergrund. Was Sie optisch mit Left 4 Dead 2 erwartet, verdeutlichen die neuen Screenshots in unserer Galerie. Welche Neuerungen Valve für den kommenden Zombie-Shooter sonst noch parat hat, erfahren Sie in unserem Preview-Artikel: "Left 4 Dead 2 für PC: Gute Ideen, aber überraschend früh.

Bildergalerie mit neuen Screenshots zu Left 4 Dead 2

Bildergalerie

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Huskyboy Mitglied
        Zitat von Worrel am 05.07.2009 07:52
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]naja Blizzard tritt seinen konsumenten auch immer mehr vors schienenbein..
      • Von der-jan Mitglied
        Zitat von HLP-Andy am 05.07.2009 00:19
        Zitat
        valve kann es vermarkten, wenn sie alten wein in neuen schläuchen anbieten (dods, css, hl2dm etc)
        Alles gute und solide Spiele. Und wenn man den meist gespielten Online-Shooter aller Zeiten in ein neues Grafikkleid packt, braucht man nicht viel vermarkten. Das war ein Selbstläufer. Außerdem war auch mehr Abstand zwischen den Spielen. Half-Life 2: Deathmatch wurde übrigens an die HL2-Käufer kostenlos verschenkt. Es gab sogar Magazine die HL2 damals abwerteten, weil es keinen Multiplayer mit HL2-Setting gab. Wäre der gleich mitgeliefert und nicht ein paar Tage nach dem Release über Steam veröffentlicht worden, hätte HL2 vielleicht eine noch bessere Durchschnittswertung erhalten.
        die hl2 wurde damals in den magazinen mit "das beste spiel aller zeiten" (so oder ähnlich klangen zb computec redakteure) beworben - mit solcher pr sind "punktabzüge" wegen irgendwas einfach nichtig

        valves marketing ist einfach grandios, sie haben sogar aus cscz einen millionenseller gemacht - obwohl die deleated scenes mies waren, die bots und die zu erfüllenden aufgaben im part von turtle entertainment auch nicht wirklich das gelbe vom ein waren und der "gute" teil (cs1.6) auch einzeln kostenlos angeboten wurde...

        jeder valvetitel wird sich gut verkaufen, das ist ne selbsterfüllende prophezeiung, das ist gutes marketing, da auch mal kleine blindgänger mitgeschleift werden, da man im gegensatz zu anderen entwicklern mit wenig inhalt etc durchkommt

        meinen respekt hat valve dafür auf jeden fall ;-) man merkt, daß ehemalige microsoftler das gegründet haben :-D

        edit: Das mit dem Zitieren üben wir aber nochmal ... ;-)
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von HLP-Andy am 05.07.2009 00:19
        Der Job besteht darin, dass man möglichst authentisch bleibt. Dass man mit den Kunden auf der selben Ebene kommuniziert. Das kann man jetzt natürlich als geniale PR-Technik sehen oder auch einfach als "das sind ganz normale Leute die mit Freude an der Arbeit sind und wissen was sie an der Community haben".
        Wird dir deine eigene Schleimspur nicht langsam eklig ...?

        In jeder Firma arbeiten "ganz normale Leute", und daß die Community enorm wichtig ist, sollte sich seit Starcraft, HL, Quake 3 und UT wirklich bis in die letzten Manageretagen rumgesprochen haben.

        Zitat
        Einige sehen das (noch) anders - ist ja völlig legitim. Aber die Mehrheit hat gesprochen und die haben Steam für gut befunden.
        Hast du dafür auch eine Quelle?
        Denn zwischen "für gut befinden" und "wegen HL2 ausnahmsweise auch mal benutzen" liegen doch Welten.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von HLP-Andy am 04.07.2009 23:26
        Nein. Lies die Reviews zu UT3: Grafisches Remake, kaum Neuerungen, irgendwie ok aber naja...

        Hätte Epic lieber weniger Maps und Spielmodi eingebaut und sich lieber darauf konzentriert ein paar wenige wirklich toll zu machen, dann wären auch die Reviews besser gewesen und die Begeisterung der Spieler höher.
        Wo die Logik dabei sein soll, von "Grafisches Remake, kaum Neuerungen, irgendwie ok aber naja..." auf "es sind zu viele Maps und Modi" zu schließen, kann ich nicht nachvollziehen.

        Zitat
        Zitat von
        Offenbar hat Valve zur richtigen Zeit ein Spiel herausgebracht, für das es eine große Nachfrage gibt - nicht mehr und nicht weniger sagen die Fakten aus.
        Ein Zombie-Shooter
        Exakt - und genauso, wie jetzt die Zeit reif war für einen Zombie Shooter, war es bei den ersten WWII Spielen der Bonus des unverbrauchten Settings verbunden mit einer bis daher nicht gekannten Grafikqualität, der den entsprechenden Spielen einen Vorteil gegenüber den Mitkonkurrenten brachte.

        Will sagen: ein (Miss)Erfolg eines Spiels ist nicht ausschließlich auf die Qualität zurückzuführen, sondern auch auf den Zeitpunkt, zu dem es veröffentlicht wird und auf das kulturelle Umfeld.
        So dürfte die Herr der Ringe Film Trilogie (und die Harry Potter Bücher) auch dazu beigetragen haben, daß derart viele Menschen WoW (an)gespielt haben - wie man nicht zuletzt an den ganzen "Aragorrn"s, "Légòlars"en und "Gähndâlf"s sieht ...

        Zitat
        Es geht nicht darum, dass ein Spiel mit weniger Karten besser ist als eines mit mehr.
        Nicht?

        Siehe hier:
        Zitat von HLP-Andy am 04.07.2009 14:18
        Valve setzt auf Qualität statt Quantität und entsprechend erhalten die Spiele trotz weniger Maps trotzdem Topwertungen. Was bringen auch 50 Maps, wenn ohnehin nur fünf davon wirklich gespielt werden?
        Zitat
        Aber denk doch mal logisch. Wenn du für die Levels eine Million Dollar Budget und 1,5 Jahre Zeit hast, dann ist es doch logisch, dass wenn ich weniger baue und trotzdem das ganze Budget aufbrauche, dass diese dann wohl besser sind, als wenn ich ganz viele mache.
        Nein, das heißt lediglich, daß du dann die Arbeitszeit an einem Level erhöhst.
        Ob die Level dann tatsächlich "besser" werden, hängt von der Kreativität der Macher ab.

        Wenn man - überspitzt dargestellt - Jürgen Drews für die Erstellung eines "Kornfeld" Levels 30 Millionen in die Hand drücken würde und im Vergleich dazu einen begabten Mapper in seiner Freizeit innerhalb von 2 Wochen einen Level erstellen läßt, ohne ihm was dafür zu zahlen, dürfte es sehr sehr wahrscheinlich sein, daß der Level von JD beim direkten Vergleich abstinkt (unter der Voraussetzung, daß JD den Level selbst erstellt).

        Im Gegenzug dürfte sich ein Spiel mit dem "legendären Kornfeld-Level" verkaufen wie geschnitten Butter :B , egal wie bescheiden der ist ...

        ... aber ich weiche vom Thema ab.

        Zitat
        Zitat von
        Schau dir mal andere Spiele an, die zB 30 Missionen + Multiplayerpart oder buchstäblichen hunderte von Spielstunden Single Player Handlung beinhalten, die werden auch für ~ 50 Euro verkauft.
        Das sind aber andere Spielekonzepte. Es ist einfach ein ganz anderer Aufwand eine Stunde perfekt inszenierten Singleplayer wie Half-Life 2 oder Call of Duty 4 zu erstellen oder eine Stunde Oblivion oder World of Warcraft. Das ist nicht vergleichbar.
        Ein hundert-Spielstunden-Spiel vielleicht nicht, aber ein Echtzeit-Strategiespiel mit 30 Missionen und Multiplayerpart braucht genauso Leveldesign, Balancing-Tests, speziell designte Gefahrenzonen und Events, schnellen Netzwerkcode, ... wie eben L4D.
      • Von Huskyboy Mitglied
        Zitat von AvalonAsh am 04.07.2009 11:15
        Zitat
        "Wir hatten Pläne den Support fortzusetzen. Es gab das Survival Pack, es gab die Mod Authoring Tools und wir arbeiten an weiterem Content, den wir Ende des Sommers ankündigen werden."
        Wow, hier wird mir übel.
        Ende des Sommers wird neuer Content für L4D1 angekündigt? Das heisst dann wohl, dass es vor Oktober definitiv nix mit neuen Campagnen wird. Und ich hatte schon gehofft, dass Valve nach den ganzen Buhrufen jetzt für Teil 1 aufs Gas drückt und schnell ein paar Maps bringt, um den Imageschaden auszubügeln.
        klar, und dann sind die holterdipolter fertiggestellten kampagnen mies und genau die selben personen würden heuteln warum man sowas schlechtes vorgesetzt bekommt,.. :-S

        und warum man neuen content für 10 jahre alte spiele erstellen sollte (ja HL1 ist sogar schon 11) ist mir auch schleierhaft, und was gibts da noch zu supporten?, das spiel war anno dazumal schon so gut wie fehlerfrei

        jetzt muss ich hier schon Valve in schutz nehmen.. :ugly:
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