FUEL Test: Riesiges Rennspiel und riesige Langeweile - Rennspiel fällt im Test durch
Bietet das Rennspiel FUEL die erhoffte Offroad-Offenbarung oder schickt es Sie nur in die Spielspaß-Wüste?
Quelle: PC Games
Solche Gelände-Buggys eignen sich ähnlich wie Quads hervorragend für Offroad-Touren.
Die Spielwelt von FUEL geriet wahrhaft gigantisch: 14.000 frei befahrbare Quadratkilometer stellen aktuell den Rekord in puncto Spielweltgröße dar. Allerdings tut sich das Spiel damit keinen Gefallen, denn Fuel schafft es nicht, der riesigen Fläche mit ausreichend Spiel gerecht zu werden. Zwar sorgen unterschiedliche Landschaften wie Wälder, Seen, mit Highways durchzogene Wüsten und schneebedeckte Berge für Abwechslung. Der virtuellen Welt fehlt es jedoch an jeglicher Lebendigkeit. Hin und wieder ein vereinzeltes Wrack oder eine Ruine, das reicht einfach nicht. Online wiegt dieser Kritikpunkt etwas weniger schwer, doch er bleibt bestehen.
Im Verlauf der Rennkarriere schalten Sie 19 Camps frei, von denen aus Sie Touren starten. Ihr primäres Ziel stellt der Verdienst von Sternen und Fuel dar. Mit Ersteren schalten Sie neue Camps und damit weitere Rennen frei, während Letzteres dem Erwerb neuer Fahrzeuge dient. Der Fuhrpark reicht von Motocross-Maschinen über Quads bis hin zu Muscle Cars. Die Boliden unterscheiden sich deutlich im Fahrverhalten und verschmutzen sogar. Ein Schadensmodell suchen Sie jedoch vergeblich. Durch Kollisionen füllt sich eine schlichte Tachoanzeige. Ist diese voll, setzt das Spiel Sie mit neuem Wagen irgendwo auf die Strecke zurück. Außerdem unschön: Zusammenstöße mit Bäumen und Büschen bremsen Ihr Gefährt einfach auf null, während Ihr "Opfer" unbeeindruckt stehen bleibt. Karambolagen mit Gegnern fallen ebenso unspektakulär aus, was die Glaubwürdigkeit der Welt stark verringert. Letztendlich ist FUEL ein durchschnittlicher und damit enttäuschender Titel.
Der Kopierschutz:
FUEL setzt auf Securom. Eine Online-Aktivierung sowie Games for Windows Live sind Voraussetzung. FUEL kann beliebig oft aktiviert werden.
Übrigens: Unser Schwestermagazin Videogameszone.de hat den Fuel-Test für die Konsolenversionen.

Deswegen ist es aber kein so schlechtes Spiel, wie obiger Test vermuten lässt.
Die Rennen sind unterschiedlich schwer, die Fahrzeuge witzig designed und die Grafik ist einfach nur geil. Ich habe die etwas eintönig geratene Spielmusik aus und lasse dafür nach Belieben Electro und Minimal-Tracks laufen, oder einfach Webradio.
Als Spiel für zwischendurch kann ich es nur empfehlen - strengt nicht allzusehr an, hoher Spaßfaktor, man muss nicht stundenlang am Computer festkleben, um irgendwas zu erreichen.
Dass Profispieler enttäuscht sind - bitte. Es hat nunmal nicht jeder Zeit, tagein tagaus die Zeit zu verspielen. Die Ansprüche von solchen Menschen an ein Game sind selbstredend andere als die von Gelegenheitszockern.
Oh, noch ein Wort zur Spielphysik: Sie wirkt für mich sehr glaubwürdig, was das Gewicht der Fahrzeuge, Steigung und Offroad/Grip-Werte angeht. Bisher habe ich noch kein Spiel gesehen, wo man so glaubwürdig bergauf und bergab racen kann.
Solangsam aber sicher fang ich an, an der gesamten Spieleindustrie zu zweifeln....
Testen die denn ihre eigenen Spiele nicht mal mehr?
Warum nicht an Blizzard orientieren und es richtig machen?
Die einzigen Studios die noch Wert auf Qualität legen scheinen mir Bethesda, Blizzard, Rockstar Games und Sqaure Enix zu sein.....
was ist nur los mit dieser Welt (achja ich habe Valve vergessen^^)
Und was die Studios mit Qualität angeht: Bioware haste da definitiv vergessen!
Capcom lieferte zuletzt fantastische PC-Ports (Street Fighter 4) und wird auch so weitermachen (Resi 5!!!).
Ubisoft scheint sich nach nem kleineren Durchhänger wieder richtig gut zu fangen (Splinter Cell Conviction, Call of Juarez 2, Anno 1404).
Und so ungern ich es als ehemaliger EA-Hasser auch sage :ugly: - ich denke Electronic Arts haben Ihre Lektion gelernt und verfügen nun wieder über den Willen und die Einstellung, um richtig fette Games zu produzieren!
Dead Space, Mirror's Edge und Burnout waren ein guter Anfang - Titel wie Brütal Legend, Battlefield Heroes, Dante's Inferno und FIFA 10, aber eben auch NfS Shift, zeigen wohin es in Zukunft gehen kann. Also meine persönliche Sicht auf EA hat sich gegenüber vor zwei Jahren etwa um beinahe 180° gewandelt - die JUngs liefern endlich wieder Ware ab, auf die man sich als Gamer freuen kann!
Solangsam aber sicher fang ich an, an der gesamten Spieleindustrie zu zweifeln....
Testen die denn ihre eigenen Spiele nicht mal mehr?
Warum nicht an Blizzard orientieren und es richtig machen?
Die einzigen Studios die noch Wert auf Qualität legen scheinen mir Bethesda, Blizzard, Rockstar Games und Sqaure Enix zu sein.....
was ist nur los mit dieser Welt (achja ich habe Valve vergessen^^)
zu groß vielleicht nicht, aber defintiv zu leblos, am ende fährt man sowieso nur die rennen und das wars, das Open World ist hier defintiv fehl am platz, macht sich aber auf der packungsrückseite gut
achja, Securom mit freischaltung (die zwar unbegrenz ist aber ohne server nicht funktionert) hat es auch noch mit an board. also nicht kaufen.. Das Wort "Karren" gibts schon länger im Deutschen.
Nutzt Du eigentlich auch das vom bösen, Englischen Wort "cake" abgeleitete Wort "Keks"?