Call of Juarez: Bound in Blood: Drei Fragen an den Tester Lukasz Ciszewski
Lukasz Ciszewski testet derzeit den Western-Shooter Call of Juarez: Bound in Blood. Wir haben ihm drei Fragen gestellt, um seinen ersten Eindruck zu erfahren. Pünktlich zum Release lesen Sie den Test zu Bound in Blood auf pcgames.de.
pcgames.de: Muss man Call of Juarez gespielt haben, um Bound in Blood zu verstehen und wie wichtig ist die Story im neuen Teil?
Ciszewski: "Man muss den ersten Teil nicht gespielt haben, denn Bound in Blood ist ein Prequel. Wer aber die Story kennt, versteht den Story-Clou: Während Ray McCall in Call of Juarez Bibel und Revolver schwingt, erlebt man ihn in Bound in Blood als skrupellosen Revolverhelden. Man erfährt, was dazu geführt hat, dass Ray später Priester wird. Es ist generell sehr überraschend, wie sehr Bound in Blood auf die Story setzt. Die Charaktere verändern sich im Laufe der Missionen, der dritte Bruder William fungiert als Erzähler in den Ladezeiten, die Zwischensequenzen sind mehrere Minuten lang und eine Liebesgeschichte (!) steht im Zentrum des Ego-Shooters. Sowas ist man in diesem Genre nicht gewohnt. Löblich!"
pcgames.de: Techland setzt auf die Chrome-Engine 4. Was für einen Eindruck hinterlässt die Grafik?
Ciszewski: " Einfach nur fantastisch. Mehrere Kollegen schauten mir über die Schulter und dachten, dass es sich um die Unreal-Engine 3 handelt. Die Landschaften, ob Wald oder Wüste, überzeugen vollends. Die Charaktere besitzen ein cooles Design, die Lichteffekte tadellos. Natürlich braucht man dafür einen entsprechend dicken Rechner."
pcgames.de: Duelle waren im Vorgänger auf Dauer ein Nerv-Faktor. Was hat Techland getan, um die Duelle abwechslungsreicher zu gestalten?
Ciszewski: "Sie sind nun das Highlight jedes Kapitels. Mir zitterte immer wieder die Hand, wenn ich mit einem neuen Duellgegner konfrontiert wurde. Zum einen bewegt man sich nach links und rechts, um das Opfer ins Visier zu nehmen. Zum anderen fuchtelt man mit der Maus am Pistolenhalfter, um im richtigen Moment ziehen zu können. Anfangs sind die Duelle noch recht einfach zu meistern, später jedoch braucht man schnelle Reflexe und einen flinken Finger. Western-Atmosphäre pur!"
Zwei Dinge sind mir ganz spontan beim lesen aufgefallen. Zum einem wird erwähnt die Kollegen hätten gedacht das es sich um die U3 Engine handelt, was aber in meinen Ohren eher nach Kritik anhört. Zum anderen braucht man angeblich einen "dicken" Rechner doch die Benchmarks von PCGH zeigen eher das Gegenteil. Ich mein wenn man respektable 46 fps mit einer Gurkenkarte wie der 9600GT auf maximalen Details erreicht dann kann man sich schon glücklich schätzen.
Mit welcher Engine wird das Spiel angetrieben?
Mich würde nur noch Interessieren ob es auf einen E6850 auf 3,5Ghz getaktet und einer GTX285 auf Maximum Flüssig Läuft