Necrovision Kurztest: Ein Ritt durch die Hölle, im wahrsten Sinne des Wortes
PC Games testet Necrovision. Kann der Shooter, angesiedelt im Ersten Weltkrieg, überzeugen oder fällt er gnadenlos durch?
Quelle: PC Games
Bluteffekte wurden zwar entfernt, trotzdem geht es in Necrovision martialisch zu.
Einige Monate nach Veröffentlichung der Uncut- Version von Necrovision durch 505 Games bringt CDV den russischen Shooter, geschnitten und in deutscher Fassung auf den Markt, um Sie auf einen abstrusen Trip aus Horror- und Weltkriegsshooter zu schicken. Schauplatz: Verdun, 1916. Als amerikanischer Soldat Simon Bukner kämpfen Sie sich durch verschlammte Schützengräben, spießen feindliche Soldaten mit dem Bajonett auf und entkommen mit knapper Not einem Giftgasangriff. Der Auftakt des russischen Shooters ist ganz ordentlich, hinkt atmosphärisch jedoch Top-Spielen wie Call of Duty 4: Modern Warfare (dt.) hinterher. Das liegt vor allem am Plastiklook der Texturen, die sehr an Cryostasis: Sleep of Reason erinnern. Aber auch die Sprachausgabe lässt einen oft vor Grausen erschauern. Es scheint so, dass die Hersteller nur Geld für einen guten Sprecher übrig hatten, denn die Stimme der Hauptfigur ist gut vertont.
Quelle: PC Games
Solche abgedrehten Bossgegner wie diesen Skorpionpanzer bekommen Sie im Spiel zu Gesicht.
Die übrigen Charaktere sind jedoch nur stümperhaft besetzt, so als hätte hier eine Laienspielgruppe ihren Text für die nächste Aufführung geübt. Zombies, die einem ein gekünsteltes "Ich bin böööse!" entgegenschmettern, kann man wirklich nicht ernst nehmen. Moment, wieso Zombies? Wenngleich Necrovision als klassischer Weltkriegs-Shooter beginnt, entwickelt es sich schnell zu einem wilden Mix aus Doom 3 (dt.) und Return to Castle Wolfenstein (dt.), garniert mit Anleihen aus Filmen wie Blade oder Underworld: Man konfrontiert Sie mit Untoten, Zombies, Dämonen, Vampiren und schließlich dem Teufel selbst. In der recht verwirrend erzählten Geschichte will Beelzebub mit seinen Dämonenhorden die Welt, ja sogar die ganze Galaxie durch Krieg, Vernichtung und Versklavung unterjochen. Dem gegenüber steht eine Allianz von Vampiren, die das verhindern will. Im Verlauf der zwölf Kapitel umfassenden Kampagne geraten Sie in diesen Konflikt der Mächte.
Das Entwicklerteam beweist hier außerordentliche Kreativität und Mut, indem es munter Themen vermixt, die man so nicht erwarten würde. Beispielsweise, wenn Sie einen deutschen Wissenschaftler suchen, der finstere Experimente mit Menschen angestellt hat. Nachdem Sie unzählige Gegner erledigt haben, steigen Sie für den Bosskampf in eine Art Battlemech und beharken den Bösewicht, der einen Skorpionpanzer steuert - abgefahren.

Das Spiel gefällt mir in der englischen Version ausgesprochen gut ( die deutsche ist allerdings massiv geschnitten und nimmt diesem Spiel damit einen großen Teil seiner Faszination )
wer PAINKILLER mochte wird das hier lieben
von mir gäbe es es nach dem ersten durchspielen 80% dafür
Geschmäcker sind eben unterschiedlich
Zumindest was die englische Version betrifft: hat mir mordsmäßig Spaß gemacht. Das Kampfsystem mit den Combos, wenn man es denn so nennen will, macht das Zombiemetzeln zur wahren Freude. Schade dass im Test kein Stück darauf eingegangen wurde, ich vermisse es als dicken fetten Pluspunkt...
Leider sinkt der Spielspaß immer weiter ab, je weiter man kommt. Ganz besonders ab dem Zeitpunkt, ab dem man in der Unterwelt wandelt (ca. die letzten 40% des Spiels, wenn ich mich nicht irre), ab da geht es nur noch abwärts. Irgendwann kurz vorm Endgegner hatte ich gar keine Lust mehr und habe aufgehört. Die Gegner da unten nerven einfach nur noch und die Hauptwaffe, die man trägt, ist anfangs zwar recht interessant, macht aber laaange nicht so viel Spaß wie die ganzen Waffen, die man vorher genutzt hat.
Positiv hervorzuheben wäre ansonsten noch die vergleichsweise lange Spielzeit.
Guter Shooter mal für Zwischendurch und er kostet auch nur 29€ da kann man nichts sagen 64% find ich eindeutig zu wenig.
das spiel war einfach nur geil. schon im 4. kapitel dachte ich, dass es zu ende sei. doch es waren 12 lange kapitel. die an sich sher abwechslungsreich waren. mit den vampirfähigkeiten machts dann nochma richtig laune. ok die bosse waren nich so doll. aber 64 %? und prototype bekommt 83 % oder wie?
für mich unklar. aber ok.