Warum verkauft sich der Landwirtschafts-Simulator 2009 wie geschnitten Brot?
Die Kolumne der etwas anderen Art: Der Landwirtschafts-Simulator 2009 ging innerhalb von vier Wochen rund 120.000 Mal über den Ladentisch. Die Kollegen von pcaction.de fragen sich: Warum zum Teufel?
Quelle: Astragon
Screenshots zum Landwirtschafts-Simulator 2009. (8)
Im PC-Games-Test heimste der Landwirtschafts-Simulator 2009 läppische 52 Prozent Spielspaß-Wertung ein: Wo kommen 120.000 Spieler her, die sich nicht auf Wertungen verlassen? Dieser Frage versuchen derzeit die Kollegen von pcaction.de auf den Grund zu gehen. Mit dem Landwirtschafts-Simulator 2009 können Sie am PC das Leben eines Bauern nachspielen: Jedenfalls in Ansätzen. Publisher astragon kündigte den Casual-Simulator im Oktober 2008 an, geschuldet vor allem dem durchschlagenden Erfolg des Vorgängers. Die kurz darauf veröffentlichten Screenshots zum Landwirtschafts-Simulator 2009 finden Sie in unserer Galerie, unterhalb dieser Meldung. Am 1. April, nein das war kein Aprilscherz, präsentierten wir Ihnen ein Video, in dem wir demonstrieren, wie sich der Landwirtschafts-Simulator 2009 spielt. User GorrestFump attestierte dem Spiel eine atemberaubende Grafik - ironisch gemeint freilich. Auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben wollen: Der Trekker-Simulator hält sich hartnäckig an der Spitze der Amazon-Charts. Nur einen Tag später konnten wir Sie mit unserem Test zum Landwirtschafts-Simulator 2009 "beglücken". Die Wertung spricht Bände. Tester Stefan Weiß bescheinigte dem Spiel 52 Prozent Spielspaß. Bevor Sie zur Vollversion greifen, können Sie die Demo zum Landwirtschafts-Simulator 2009 ausprobieren. Die gibt's als [url=about:20_0|http://www.pcgameshardware.de/aid,681629/Download-Landwirtschafts-Simulator-2009-Demo/Spiele/Download/ rel="nofollow"]Direktdownload auf pcgameshardware.de[/url].
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andwirtschafts-Simulator 2009 verkauft sich:
- Weil viele Menschen die das Spiel aus dem Regal spontan schnappen und kaufen keine Ahnung von der Bewertung haben. Fazit: Bewertungen von PC GAMES u. A. kommen anscheinend nicht bei allen Interessenden an.
- Weil das Spiel nur 10 bzw. 20 Euro kostet (?) und demnach günstiger ist als ein spiel welches 40 Euro kostet. Da steigen die Verkaufszahlen dynamisch an.
Vergleich (Beweis?):
Eine Eisdiele welches schlechtes Eis macht (schmeckt nicht gut), dafür aber die Preise erheblich runterkurbelt verkauft GARANTIERT mehr Eis und macht ebenso mehr Umsatz als eine Eisdiele mit qualitativ hochwertigerem Eis, dafür aber höhere Preise.
- Weil viele Bauern das Spiel kaufen. Denen ist es doch (sch..)egal was das Spiel für eine Bewertung hat.
Vergleich (Beweis?):
- Die sagen sich: "Wenn solche Killerspiele teils Bewertungen von 90% bekommen (Crysis etc), dann schei.. ich auf die Bwertung von PC GAMES und Co. Warum sollen für diese Kunden also Bewertungen eine Rollen spielen?
Vergleich (Beweis?):
- Wenn mir ein HipHop-Star sagt "ey man cool ey, das ist geil es, kommt voll fett an ey alter", dann würde ich sagen, dass ich dem sicher auch keine Beachtung schenken würde.
(das mit dem HipHop war NUR ein Beispiel, und war nicht bös gemeint, für die, die hiphop hören).
Hm aus dem gleichen Grund warum "Bauer sucht Frau" ein Quotenhit war xD
Bauer haben einfach was magisches... *g*
Für ein Locomotion mit leicht aufgebohrter Grafik und minimal erweiterten Funktionen wäre ich z.B. zu begeistern, verglichen mit heutigen Spielen würde dabei vermutlich trotzdem ne Wertung in den 60ern rumkommen, weil man ja nur nen paar Schienen verlegt und Otto-Normal-Gamer nunmal kein Interesse am Austüfteln des Gleisvorfeldes eines Hauptbahnhofs hat. An dieser Stelle würde dann der Zielgruppenfaktor bescheinigen, dass das Spiel für Fans von Transportsimulationen mit Hang zum Mikromanagement auf jeden Fall zu empfehlen ist.
eine Frage an alle, Antworten hierzu interessieren mich brennend: Spiele wie der Landwirtschafts-Simulator sind ja höchst kontrovers - die einen mögen solche Titel, andere verabscheuen sie. Einigen ist es völlig egal, solange sie andere Spiele haben, die sie spannend finden.
Was soll eurer Ansicht nach eine Zeitschrift wie PC Games und unsere Webseite daraus machen? Wenn PC Games die normalen Wertungsmaßstäbe anlegt, kommt eine mäßige Wertung heraus. Würde PC Games solche Spiele (oder grundsätzliche alle Spiele) der Fairness halber aus dem Standpunkt einer affinen Zielgruppe bewerten, wären die Wertungen wohl höher.
Was soll pcgames.de tun - über solche Spiele berichten wie über alle anderen, die spannend sind? Meine Meinung ist: Ja, wir berichten über alles, was unsere User interessant finden. Und zwar ohne Vorurteile. Also berichten wir über den Landwirtschafts-Simulator und seine Mods etc. solange, bis eine Mehrheit uns zu verstehen gibt, dass sie das nicht will. Einverstanden?