Company of Heroes: Tales of Valor-Test: Enttäuschend und viel zu kurz!
Tales of Valor im Test. Ist der Company-of-Heroes-Nachschub wirklich fronttauglich?
Quelle: PC Games
Die erste Kampagne enttäuscht mit anspruchslosen Missionen, die vor allem im mächtigen Tigerpanzer unterfordern. Der zweite Einsatz bietet immerhin einen kurzen Lichtblick.
Ein Blick in den PC-Games-Einkaufsführer verrät: Das Strategie-Genre ist derzeit fest in Relics Hand. Mit Dawn of War 2 und Company of Heroes belegen die Kanadier gleich zwei der begehrten Plätze auf dem Treppchen. Diese Spitzenposition erlangten die Entwickler durch frische Spielideen und eine gute Umsetzung. Und obwohl die Neuausrichtung von Dawn of War 2 nicht allen Anhängern der Serie schmeckt, folgte Relic dem eingeschlagenen Weg auch im zweiten Add-on zu Company of Heroes.
Die Macher lösten sich dementsprechend erneut von großen Schlachten und konzentrierten sich auf kleine Gruppenverbände. Tales of Valor läuft dabei eigenständig, Sie benötigen weder das Hauptspiel noch die Erweiterung Opposing Fronts. Schauplatz bleibt Frankreich in der Zeit während des D-Day und darüber hinaus. Sie kommandieren die vier Fraktionen aus dem Hauptspiel und dem ersten Add-on: amerikanische Truppen, britische Einheiten, die Wehrmacht und die deutsche Panzer-Elite. Die Grafik überzeugt zwar noch immer mit guten Effekten, kann dem jüngeren World in Conflict jedoch nicht das Wasser reichen. Die Soundkulisse gefällt dafür, wie wir es von der Reihe gewohnt sind. Unterm Strich glänzt Company of Heroes auch nach über zwei Jahren noch mit beinahe bedrückend intensiver Weltkriegsatmosphäre.
Doch was hat Tales of Valor an Neuerungen zu bieten? Erklärte Einzelspieler enttäuscht der Titel definitiv. Die drei Kampagnen zu je drei Missionen lassen sich in unter vier Stunden meistern - eine maue Ausbeute. Zudem erreichen die Kämpfe mit meist kleineren Truppenverbänden oder gar einzelnen Einheiten nur ansatzweise die Qualität des Hauptprogramms. Wenn Sie mit einer Panzerbesatzung, das heißt fünf Mann, durch das besetzte Städtchen Villers-Bocage schleichen, dann lächelt das Taktikerherz zumindest. Anschließend das besagte Dorf mit zwei Tigerpanzern zurückzuerobern erweist sich jedoch als zu einfach, regelrecht unterfordernd. Auch die folgenden Einsätze wollen nicht so recht begeistern. Die Abwehrschlachten sowie das Befestigen und Verteidigen einer Stellung gegen eine Übermacht machen Spaß, allerdings mangelt es an Abwechslung, was bei dieser extrem kurzen Spielzeit schon beinahe eine Kunst ist.
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Ich persönlich bin mit ToV zufrieden. Okay die Singleplayer Kampagnen sind wirklich extrem kurz geraten, dafür aber klasse inszeniert. Kurzweilig aber actionreich; mir hat es eine Menge Spaß gemacht. Aber dafür 35Euro sind zuviel meiner Meinung nach.
Allerdings sehe ich die wirkliche Stärke im Multiplayerpart. Mit den neuen Missionstypen (Panzerschlacht!) kommt erst richtig Spaß auf und schon sind es mir die 35Euro wert. Auch finde ich den direkten Beschuss nicht überflüssig, ganz im Gegenteil.
Aber im Prinzip wären 25 oder 15 Euro für das Addon angemessener gewesen. Da stimme ich zu.
Na ich finde, man kann es immer von 2 seiten aus sehen... Habe das Gefühl, das der Tester ToV gegen nen einfachen Comp gespielt hat und nich gegen nen experten...Denn da sind alle Missionen schon eine Herausforderung...
Da die KI doch sehr ordentlich aufgebohrt wurde und sie nun taktisch klüger vorgeht als vorher...
Mich mich als CoH Fan, war der Kauf von ToV Pflicht...
ich weiss auch nicht, was an of dürftig gewwesen sein soll.