Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? im Test: Mittelmäßige Fortsetzung
Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? im Test. Entzaubert: ein Magier-Spiel, dessen Reiz sich in den Weiten des Alls verliert.
Quelle: PC Games
Verrückt: Simon, hier im Raumanzug, geht mit einer Harpune auf einen Weltall-Kraken los.
Das ging ja flott! Erst letzten Monat wurde das fünfte Simon the Sorcerer-Adventure angekündigt, da schlägt das Testmuster auch schon bei uns auf. Untätigkeit kann man dem Berliner Studio Silver Style (Das Schwarze Auge: Demonicon) nicht vorwerfen!
Der neue Simon ist anders. Natürlich spielt das klassische Abenteuer um den frechen Zauberer wieder in einer Märchenwelt, selbstredend sind wieder alte Bekannte wie der Sumpfling oder das ätzend feministische Rotkäppchen dabei. Doch die Handlung wendet sich gleich zu Beginn vom Vorgänger ab, als Simon von aggressiven Aliens heimgesucht wird. Er tritt die Flucht an und findet sich wenig später an einem Strand wieder - ein unerwarteter Tapetenwechsel, denn hier regiert ein Grafikstil, wie man ihn eher vom Karibik-Abenteuer So Blonde kennt.
Quelle: PC Games
Am Ende des Spiels weiß man: Hinter den (schlecht synchronisierten) Aliens steckt mehr, als man anfangs vermutet.
Und es geht absurd weiter: Simon erforscht eine unterirdische Maulwurfsfestung, braust per umgebautem Piratenschiff ins All und liefert sich einen Showdown auf der Raumbasis der Invasoren. Elfen, Zauberei und Fantasyklischees gibt es diesmal kaum.
Die konstruiert wirkende und ziemlich konfuse Handlung hat aber auch ein Gutes - sie lässt Simon brandneue Locations erkunden und erschließt ein frisches Feld für unverbrauchte Gags. Und zwar solche, die nicht nur gewohnt fies, sondern auch bewusst ein wenig schlüpfriger sind als im Vorgänger.
Das Spielprinzip bleibt aber ganz das alte: Man klickt Simon durch zweidimensionale Umgebungen, lässt ihn Gegenstände aufsammeln und an anderer Stelle kombinieren. Die Rätsel sind nicht immer logisch und manchmal erfordert das Spiel trotz der wenigen Locations etwas zu viel Laufarbeit und Herumprobiererei. Eine eingebaute dreistufige Rätselhilfe wendet aber den meisten Frust ab, insofern Sie deren Gebrauch mit Ihrer Spielerehre vereinbaren können.
Auf der nächsten Seite lesen Sie von Flaschengeistern und Dramaturgie. Darüber hinaus gibt's dort die Wertung und das Fazit des Testers.
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Was aber - zumindest meiner Meinung nach - dem damaligen MonkeyIsland1 durchaus das Wasser reichen kann in Sachen Humor, ist das gerade frisch erschienene "Book of Unwritten Tales". Das ist genial und von einer lockeren Art, die zumindest mich zu fesseln vermag, wie dazumal die Piratenjagd.
Die Rätsel sind weniger abgedreht, was dem einen ein Nachteil, dem anderen ein Vorteil sein mag, und das Interface ist deutlich komfortabler als das alte Verben-Klicksystem, was recht sicher ein Vorteil ist.
Von daher, ..... gib dem doch mal eine Chance! :)
Also ich fidne das Spiel klasse.
Die Story ist zwar etwas doof, aber letzendlich ist in diesem Fall (im gegensatz zu z.B. Geheimakte1) die Mission, bzw. Motivation egal.
Es kommt auf das Abenteuer an, dass ma hat, und das ist klasse.
Es kommt zwar nicht an den Humor von Teil 3 heran, aber ich finde es auf jeden Fall bisher besser als Teil 1 und 4.
Schade dass die Demo nur das ehr verschreckende und viel zu leichte erste Kapitel zeigt. Die folgenden Stationen auf seiner Weltreise sind wirklich viel genialer.
Die Demo gibts auf Simonology