Tom Clancy's H.A.W.X.-Test: Absturz oder Höhenflug für die PC-Version?
Holzklasse oder First Class mit Beinfreiheit? Wir verraten Ihnen, wie es sich mit Tom Clancy's H.A.W.X. so fliegt.
Das Spiel hält, was die coole Optik verspricht: Action am laufenden Band!
Das Genre der Luftkampfspiele war in den vergangenen Jahren vor allem eins: unterrepräsentiert. Rückblickend thronten lediglich das mittlerweile über zwei Jahre alte IL2-Sturmovik: 1946 oder das nicht merklich jüngere Blazing Angels 2 am Himmel. Diese Zeiten sind jetzt vorbei, denn Ubisoft katapultiert uns mit Tom Clancy's H.A.W.X. in Überschallgeschwindigkeit ein paar Tausend virtuelle Meter nach oben. Ob's beim Höhenflug bleibt oder akute Absturzgefahr besteht, klären wir in den folgenden Zeilen.
Die Handlung trägt das Prädikat "Flach": In der nahen Zukunft fechten Staaten ihre Kriege nicht mehr selbst aus, sondern schicken Privatarmeen (sogenannte Private Military Companies oder kurz PMCs) an die Front, um die Drecksarbeit zu erledigen. Das Spiel steckt Sie in die Fliegerstiefel eines hochdekorierten Navy-Rentners, der bei genau so einer Firma anheuert. Mit Fortschreiten der Geschichte stellen Sie allerdings sehr bald fest, dass Ihr Brötchengeber gar nicht so uneigennützig handelt und die eigenen Interessen radikal durchzusetzen versucht.
Was der Geschichte an Tiefgang fehlt, gleicht Tom Clancy's H.A.W.X mit zwei grundlegend verschiedenen Spielmodi aus. Im sogenannten "Assistant- On"-Modus spielt sich das Ganze wie ein klassischer Arcade- Flugsimulator. Sie verfolgen die Action aus der Verfolger- oder der Cockpit-Sicht, steuern den Jet durch die Gegend und knallen rot-blinkende Ziele ab, die Ihnen vor den Bug fliegen. So weit, so alt. Schalten Sie allerdings auf "Assistant-Off", wird's interessant: Die Kameraperspektive wechselt auf eine weit entfernte Außenansicht Ihres Fliegers und zentriert das angewählte Ziel.
Quelle: PC Games
Vor der malerischen Kulisse Rios jagen wir einen feindlichen Flieger in die Luft.
Nun können Sie mit ein bisschen Fingerspitzengefühl waghalsige Manöver hinlegen und unglaublich stylish durch die Wolken düsen. Das sieht nicht nur fantastisch aus, es bringt auch Vorteile. Klebt Ihnen beispielsweise eine lästige Rakete am Flugzeug-Heck (und das passiert sehr oft), machen Sie einfach eine kleine "Schub-weg-volle-Kurve- Drift-Afterburner"-Kombination und voilà: Sie sind gerettet. Klingt ziemlich kompliziert, geht aber nach wenigen Minuten locker von der Hand. Der intuitiven Steuerung sei's gedankt! Apropos: Maus und Tastatur können Sie getrost links liegen lassen, am besten fliegt sich Tom Clancy's H.A.W.X. mit einem herkömmlichen Gamepad.
Wahrscheinlich haben Sie es schon herausgelesen: Tom Clancy's H.A.W.X. hat nur minimale Simulations-Anleihen. Im Sekundentakt jagen Sie Feinden dutzende Raketen hinterher und selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade steckt Ihr Flieger einige Treffer weg. Das heißt allerdings nicht, dass H.A.W.X einfach ist, ganz im Gegenteil. Da Sie es im Großteil der Fälle mit großen Gegnergruppen zu tun bekommen, hängt nahezu ununterbrochen ein feindlicher Flieger am Heck Ihrer Maschine.

Spielspaß nach 3 Tagen vorbei. Was nun?
Wie hoch ist der Wiederspielwert?
Fazit: Diese Arcade Flugshow macht richtig Spaß, allerdings sind die Kampagnen echt ein Witz. Hat man sich erst mal an die Steuerung gewöhnt, ist man in 5-6 Stunden wieder am Boden. Preis/Leistungs Verhältniss absolut überzogen.
Ich muss echt sagen, dass ich das Spiel ziemlich geil find!
Es stimmt zwar, dass die Bodentexturen sehr veraltet und schwammig sind, aber wenn da jetzt megahochauflösende Texturen wären, würde das Spiel bei mir vermutlich nicht laufen^^
Es gibt einige Abwechslungsreiche Missionen, sodass es (meiner Meinung nach) nicht ZU schnell langweilig wird (Obwohl ich spätestens nach 3 Missionen auch wieder aus mach).
Und diverse Achievements locken einen zum Weiterspielen.
Natürlich ist es immer dasselbe Prinzip: Fliegen, Ausweichen, Abschießen.
Aber man schaltet immer bessere Flieger frei, für die man auch andere Waffensysteme freischalten kann.
Zur Steurung kann ich nur sagen, dass sie sehr gewöhnungsbedürftig ist!!!!!!
Man muss echt erstmal 2 Stunden spielen, bevor man es richtig draufhat (vor Allem im OFF-Modus).
Es soll ja keine Simulation sein, sondern ein Arcadespiel.
Sozusagen Burnout im Flieger :-D
Das Spiel gefällt sicherlich nicht jedem.
Auf jedenfall erstmal die Demo spielen um zu sehen, wie sich das spielt!
Aber selbst für 'nen Arcade-Titel is mir das zu wenig Spannung und Action - ausserdem ist alles total berechenbar und sämtliche Situationen im Spiel kommen völlig unüberraschend und vorhersehbar.
Hätte von dem Spiel eher 'ne Wertung von 69% abverlangt....
Wollte eh mal höhere ziele erreichen ;-)
Also ich spiel mit Joystick und finds gut.
@KlitoSG: Gut, ist die Frage wieviel man nach drei (als Einleitung helfenden) Missionen über ein komplettes Spiel urteilen kann. Aber im Bezug auf die Grafik hast du recht.
Aber ich kann das Spiel nur empfehlen.
und klitoSG(siehe kommentare) hat halt nur 3 missionen gespielt.
Am ende wird das schon zeimlich schwer wenn du den präsidenten retten musst, oder so!
:-)