X-Blades-Test: Schwerter, Pistolen und Brüste - Eckpfeiler eines primitiven Spektakels
Die PC-Version von X-Blades im Test von PC Games.
Eine typische Sequenz: Manche Zauber frieren das Geschehen ein. Ayumi springt dann in die Luft …
X-Blades Test >>> Wie hoch ist Ihr IQ? 120? 95? 140 vielleicht? Bitte, machen Sie sich nicht die Mühe, ihn auszurechnen. Denn den Entwicklern von X-Blades ist Ihr Intellekt sowieso völlig schnuppe - sie legen ein irre simpel gestricktes Actionspiel vor.
Die Heldin ist beinahe nackt. Das ist auch schon das Bemerkenswerteste an der Schatzjägerin Ayu mi. Mit fast entblößtem Hintern und wippenden Brüsten fetzt die vorlaute Dame durch eine trashige Handlung: Zu Spielbeginn fummelt die Ballerfee in beispielloser Ignoranz an einem Artefakt herum, das einen dunklen Gott beherbergt. Ein ulkig knurrender Löwe versucht sie zwar davon abzuhalten, doch vergebens - das Böse wird befreit, Ayu mi muss es stoppen. Falls Sie sich nun fragen, ob die Story irgendwann noch an Spannung gewinnt, hier die einfache Antwort: neeeiiin.
… und landet mitten in der herumstehenden Gegnermasse. Alles im näheren Umkreis …
Mit Schwert und Pistole wehrt sich Ayumi gegen Monstermassen, wie man sie höchstens in Geplänkeln der Sorte Serious Sam erlebt hat. Das simple Prinzip: Ayumi kommt in einen Raum. Dort erscheinen Gegner aus dem Nichts. Ayumi haut drauf oder schießt wie von Sinnen um sich. Eine rote Leiste am unteren Bildschirmrand zeigt an, wie viele Feinde noch ins Gras beißen müssen - erst wenn sich nichts mehr rührt, ist der Weg zum nächsten Level frei. Dort killt Ayumi erneut alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Und so geht's stur weiter bis zum Abspann.
Besiegte Gegner hinterlassen Seelenpunkte. Wie in Devil May Cry 4 investiert man diese, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Das mag der größte Anreiz im gesamten Spiel sein, doch selbst der hat Mängel: Zwar erlernt Ayumi im Laufe der achtstündigen Spieldauer eine Handvoll nützliche Fähigkeiten, doch andere sind dafür ziemlich sinnfrei. So ist es im Grunde egal, ob man nun Flammen- oder Eismagie einkauft, denn bis zum Spielende hat man sowieso jedes Talent freigeschaltet. Die Wahl zwischen Licht- und Schattenzauberei beeinflusst, welche von zwei Endsequenzen man zu sehen bekommt. Ob das als Anreiz langt, um X-Blades mehrfach durchzuspielen? Abermals: nein.

Unsympatische Heldin ?
Ich meine Halloohooo ?
Brüste + Halb Nackt !!!
Was ist daran unsympatisch, abgesehen man Spielt dieses Spiel als Weibliche kommunistische Freiheitskämpferin.
Das Spiel ist auf jedenfall Solide und durchaus Spaßig für Zwischendurch, aber für ein "ernsthaftes" Spiel taugt es einfach nicht weil es weder eine Story oder Charactere hat (diese Alibistory/Charactere die man in 5-6 Cutszenes sieht kann man sich schenken) und das fürchterliche Arenengameplay nur mit Abwechslung ala Serious Sam funktioniert, nicht aber bei dem immer selben X-Blades...Man könnte fast meinen die Entwickler waren selbst überrascht das ihre Low Budget Produktion was taugt und konnten es dann nicht mehr ändern ;)
Lange Rede... würde dem Spiel auch eine Realistische 6 geben (besser als einfach nur "Spielbar", aber nicht mehr) nach heutigem Standard dann eine niedrige 7.
also X-Blades ist echt nicht so schlecht wie es hier wegkommt..... 62% sind meiner meinung nach zu wenig!
hier muss ich mich auch mal zu Wort melden:
also X-Blades ist echt nicht so schlecht wie es hier wegkommt..... 62% sind meiner meinung nach zu wenig!
Okey von der Story und erzählstruktur her isses jetzt nicht wirklich ein mörderbringer aber allein die Optik motiviert schon das Spiel durchzuspielen (damit mein ich vor allem die schönen Levels (vl bisschen klein) und gut animierten Zauber/ Attacken).
Ausserdem ist der Spielfluss angenehm und es macht auf jeden Fall bock reihenweise Gegner niederzumähen. Die geschätzten 10 Stunden zum durchzocken vergehen jedenfalls wie im flug.
Ich habs sogar 2 mal durchgespielt und beide Enden gesehen.
Fazit: Nicht grad das beste Spiel des Jahres aber durchaus wert gespielt zu werden!!!
Ich jedenfalls bereue die 50€ nicht.
Man muss sich eben selbst so einschätzen können, ob einem das Spiel gefallen könnte, oder nicht. Dass das Games Geschmackssache ist, war von vornherein klar.
Es ist definitiv kein "muss-man-gespielt-haben"-Knaller, aber es ist keinesfalls so schlecht, wie es hier teilweise dargestellt wird. Hab sogar Dead Space unterbrochen, um X-Blades durch zu zocken. Waren etwa 4 Mal 3-4 Stunden und für die Zeit wurde ich bestens unterhalten. X-Blades mit DMC zu vergleichen, ist auch vielleicht etwas irreführend -DMC ist schließlich mehr Jump'n'Run als reines Schnetzelspiel.
Die Kritikpunkte kann ich aber nachvollziehen: Größere Levels hätten nicht geschadet, auch etwas mehr Tastenkombinationen, dafür sind die Zauber sehr druckvoll und motivierend.
Wie gesagt: Geschmackssache.
Ich hab mir die Royal Edition um 55Euro geholt und hab es nicht bereut.