Mitmach-Studie: Wie verhalten sich Menschen in virtuellen Welten?
Von links nach rechts: Prof. Dr. Peter Ohler, Inhaber der Professur Mediennutzung an der TU Chemnitz, Georg Valtin und Daniel Pietschmann.
Die Professur Mediennutzung an der Technischen Universität Chemnitz beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Menschen in virtuellen Welten verhalten. Unter der Leitung von Georg Valtin, Mitarbeiter der Professur und ehemaliger PC Games- / PC Powerplay-Redakteur, sowie Daniel Pietschmann untersuchen die Studenten Parallelen und Gegensätze zum realen Leben.
"Beim Hilfeverhalten zeigte sich, dass der attraktiven weiblichen Figur signifikant mehr Spieler halfen als der unattraktiven weiblichen Figur und den männlichen Charakteren", berichtet die Universität über die Studienergebnisse. "Auch das so genannte Kindchenschema konnten die Wissenschaftler für die virtuelle Welt bestätigen: Großer Kopf, runde Augen und Stupsnase wecken einen Beschützerinstinkt". Zu Forschungszwecken diente das beliebte Online-Rollenspiel World of Warcraft.
Und das geht los, wie alle anderen auch los gehen: Mit der Erstellung eines eigenen Charakters. Wie aber konstruiert jemand seinen Avatar, der dem Thema völlig fremd ist? "Spielmechanik, Hintergrundgeschichte und Aussehen" seien die drei wichtigsten Faktoren, dem Aussehen falle die höchste Bedeutung zu. "Vor allem Anfänger erstellen sich sehr menschliche Charaktere. Sie achten hauptsächlich auf das Aussehen des Avatars und nicht auf seine Fähigkeiten."
Trifft diese Feststellung auch auf Vielspieler zu? Wir machen den Test: Senden Sie uns ein Bild von Ihnen und Ihrem Charakter, inklusive einer Beschreibung, nach welchen Gesichtspunkten Sie Ihren Avatar gestaltet haben, an [url=javascript:location.href='mailto:'+String.fromCharCode(116,104,111,109,97,115,46,119,105,108,107,101,64,112,99,103,97,109,101,115,46,100,101)+'?subject=Mitmach-Studie']thomas.wilke@pcgames.de[/url]. In unserer Bildergalerie geht's los mit dem PC Games Chef vom Dienst und Rollenspiel-Experten Stefan Weiß.
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Ich erwähne nur mal Manhunt. :-S
Bei Baldur's Gate konntest du als echter Fiesling nirgendswo einkaufen, alle paar Meter kommen dir ein paar rechtschaffene Ordungshüter entgegen, die dich angriffen usw., was das Spiel noch schwerer macht, als es eigentlich schon ist.
Naja, mir machts halt keinen Spass, so richtig böse zu sein.
Zum Thema: Kann ich bestätigen. Macht man sich in einem Online Rollenspiel irgendeinen verschrumpelten Typen hilft dir kaum jemand. Macht man sich dagegen irgendeinen hübschen weiblichen Charakter, wollen dir alle plötzlich freiwillig helfen. :-D