Legendary-Test: Mystery-Ego-Shooter der Turning Point (dt.)-Macher

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Überraschungen sind in der Spielebranche reichlich dünn gesät. Oftmals ahnt man schon weit vor Eintreffen der Testversion, welche Qualität ein Titel ungefähr haben wird. Umso erfreulicher, wenn ein Spiel dann doch einmal besser daherkommt als angenommen. So geschehen im Falle Legendary. In diesem Shooter verkörpern Sie den Meisterdieb Charles Deckard, der angeheuert wird, um eine Kiste aus einem New Yorker Museum zu stibitzen. Der wirklich spektakuläre Einstieg in das Spiel zeigt aber schon, dass es sich dabei nicht um ein normales Ausstellungsstück handelt. Vielmehr öffnet Deckard bei seinem Raubzug die legendäre Büchse der Pandora und im Nu sind Horden von Fabelwesen über die Metropole an der amerikanischen Ostküste hergefallen. Ihre Aufgabe: die Büchse wieder zu schließen und die Wesen zu töten.

Das Getier ist auch der eindrucksvollste Pluspunkt an Legendary. Vom geifernden Greifen über leuchtende Lava-Biester bis hin zu wieselflinken Werwölfen - die Viecher sind wirklich schön animiert, tauchen immer im richtigen Moment auf, um Schwung in die Kämpfe zu bringen, und agieren sogar weitaus schlauer als so mancher Durchschnitts-KI-Dummbatz. Oftmals braucht es spezielle Aktionen, um den Tieren beizukommen. Den Wölfen müssen Sie zum Beispiel den Kopf abschlagen. Kommt Ihnen das Vieh zu nahe, erwehren Sie sich seiner per Quick-Time-Event. Zum Glück kommen die eher nervigen Minispielchen nur selten vor.

Ein paramilitärischer Trupp macht ebenfalls Jagd auf Sie. Im Namen von Deckards Auftraggeber Le Fay soll der sowohl die Büchse als auch Deckard selbst auftreiben. Denn dieser hat seit der Berührung mit der Kiste ein begehrtes magisches Zeichen auf seiner Hand. Das Pseudo-Stigma ist ein gekonnter Spielkniff. Die Lebensenergie, die Sie getöteten Monstern damit absaugen, ersetzt zum einen Medizinkästen, zum anderen lassen sich damit Gegenstände verrücken und Feinde zurückstoßen. Das alles funktioniert kontextsensitiv über eine einzige Taste. So wird die Steuerung simpel und eingängig.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Slinia Anfänger/in
        AW: Spieletest - Legendary-Test: Mystery-Ego-Shooter der Turning Point (dt.)-Macher

        Ich habe nun etwa 3 Stunden gespielt und von der Atmosphäre her ist das Spiel wirklich sehr gelungen. Auch sonst bin ich durchaus zufrieden und kann den Shooter nur weiter empfehlen auch wenn die Grafik nicht ganz up to date ist... sei es nun weil das Spiel schon zwei Jahre als ist oder weil schon damals die Grafik nicht ganz auf dem besten Niveau war.
      • Von Slinia Anfänger/in
        AW: Spieletest - Legendary-Test: Mystery-Ego-Shooter der Turning Point (dt.)-Macher

        Ich habe nun etwa 3 Stunden gespielt und von der Atmosphäre her ist das Spiel wirklich sehr gelungen. Auch sonst bin ich durchaus zufrieden und kann den Shooter nur weiter empfehlen auch wenn die Grafik nicht ganz up to date ist... sei es nun weil das Spiel schon zwei Jahre als ist oder weil schon damals die Grafik nicht ganz auf dem besten Niveau war.
      • Von ganswijk Anwärter/in
        AW:

        I bought the game today at Saturn her in the Netherlands for 20 euro and am quite happy with it for that price. It's indeed a kind of beefed up Half-life 1 kind of game, but I like that and was afraid it would be too mystical (like Second Sight). There is much more rubble and chaos than in the original halflife's of course, but some of the renderings (like that of the girl after about two hours of play time) are quite primitive. Not that I mind much, but it's not Alyx in Half-life 2. The game is based on the Unreal-engine and probably not the latest version of it.

        I think a score of about 80% is right and it's a good buy for 20 euro or less when you like ego shooters with a linear story (as I do). In hindsight I should perhaps have bought it for 25 euro.
      • Von xNomAnorx Mitglied
        AW:

        ich finde legendary ganz ok.
        79 prozent denke ich kann man durchaus vertreten. ich hätte ungefähr 70 gegeben.
        die monstern sehn eigentlich gut aus und sind auf keinen fall "erbärmlich gerendert". zumindest nicht wenn man legendary auf höchster grafik spielt ;-)
        die story ist nicht unglaublich spannend und mit der zeit werden die kämpfe eintönig. das gleiche gilt auch für die umgebung.
        trotzdem denke ich ist legendary ein guter mittelklasse shooter mit dem man durchaus einige stunden seines lebens verbringen kann. bei mir warn es ca. 8 stunden ;-)
      • Von sissiaut NPC
        AW:

        Von diesm Spiel hatte ich mehr erwartet. Mir gefällt es nicht. Grafik sieht aus wie bei Spielen vor 5 Jahren. Die Story ist dünn und es geht einzig und allein um hirnloses abknallen von erbärmlich grenderten Monstern.
        Es kommt keinerlei Spannung auf. Und das worauf ich mich gefreut hatte, das GRUSELN, blieb völlig aus weil es keine Dynamik im Spiel gibt. Die Geschichte wirkt aufgesetzt und einfach nur dumm. Ist den Machern nichts besseres eingefallen um die Nachtmare der Legenden in Szene zu setzen?
      • Von str0m Anwärter/in
        AW:

        Ich habs gespielt. Das Spiel ist grottig, die 79% ungerechtfertigt. Ausserdem hat sich das Spiel bei jedem Start des Rechners selbständig gestartet ohne dass ich was gemacht hätte... WTF!? Nicht mal im Autostart konnte ich das Ding finden... also hab ichs möglichst schnell wieder von der Platte gehauen.
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