Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

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Special Christian Schlütter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Command & Conquer, Need for Speed, FIFA, Diablo - kaum eine große Spiele- Serie, die in diesen Tagen keinen Nachfolger bekommt. Grund genug für uns, einen genauen Blick auf das zweischneidige Schwert Fortsetzung zu werfen.
Mit Alarmstufe Rot 3 steht die neueste Inkarnation der Command & Conquer-Reihe in den Regalen. Quelle: Electronic Arts Mit Alarmstufe Rot 3 steht die neueste Inkarnation der Command & Conquer-Reihe in den Regalen. Denn seit jeher haben Spieler ein ambivalentes Verhältnis zu Serien. Auf der einen Seite ist es natürlich jedem Fan recht, wenn sein Lieblingsspiel fortgesetzt wird. Endlich wieder in die alte Welt zurückkehren, herausfinden, wie die Geschichte fortgesetzt wird und was aus den lieb gewonnenen Helden geworden ist. Wie weit diese Sehnsucht nach der Fortsetzung geht, ließ sich vor einigen Monaten bei der Ankündigung von Diablo 3 beobachten. Tagelang gab es praktisch kein anderes Thema in den Weiten des Internets.

Gerade Diablo 3 zeigt, wie sehr sich Fans manchmal eine Fortsetzung wünschen. Quelle: Blizzard Gerade Diablo 3 zeigt, wie sehr sich Fans manchmal eine Fortsetzung wünschen. Jeder wollte wissen, wie es mit dem enorm populären Action-Rollenspiel weitergeht. Dabei war die eigentliche Ankündigung auf der Worldwide Invitational in Paris nur der Höhepunkt einer fast schon absurden Schnitzeljagd. Denn schon jahrelang hatten Fans in Foren, Videos, Artworks und Interviews nach Hinweisen für ein anstehendes Diablo 3 gesucht. Jede auch noch so kleine Äußerung eines Blizzard- Mitarbeiters, die auf einen dritten Teil hinwies, wurde frenetisch bejubelt. Da brauchte Blizzard selbst die Hype-Maschine nur noch anzuschmeißen, die Gier nach neuen Informationen zu Diablo 3 wurde zum Selbstläufer.

Die anderen Seite der Medaille: Spieler und Kritiker beschweren sich immer wieder über mangelnde Innovation. Der Hang zur Fortsetzung, so der Vorwurf, behindere den kreativen Geist der Branche und mache es kleinen Entwicklern schwer, Projekte abseits der Massenkompatibilität zu verwirklichen. Und wirklich könnte es zu einer Gefahr für die ganze Spielewelt werden, wenn Publisher zu einseitig auf Neuauflagen und x-te Teile setzen. Denn irgendwann hat sich auch die beste Serie totgelaufen. Und dann dürfte jeder Publisher froh über den nächsten großen Super-Hit sein, der eine neue Serie starten könnte.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shadow_Man Mitglied
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Zitat von Homerclon am 31.12.2008 02:27



        Ja, das war als Versteckte Aufforderung nach z.b. einem Dungeon Keeper 3 gedacht.
        Daraus wird wohl erst mal nichts, weil ein Dungeon Keeper Online kommt: http://www.pcgames.de/aid...
      • Von Shadow_Man Mitglied
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Zitat von Homerclon am 31.12.2008 02:27



        Ja, das war als Versteckte Aufforderung nach z.b. einem Dungeon Keeper 3 gedacht.
        Daraus wird wohl erst mal nichts, weil ein Dungeon Keeper Online kommt: http://www.pcgames.de/aid...
      • Von Homerclon Spiele-Enthusiast/in
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Zitat von System am 30.12.2008 09:42
        Gerade Electronic Arts, Großmeister der Serien-Produktion, hat einige brachliegende Reihen, die jede Menge Geld in die Kasse spülen könnten.
        EA sollte die nicht zu lange brachliegen lassen, sonst erinnert sich irgendwann kein Potentieller Kunde mehr daran.


        Ja, das war als Versteckte Aufforderung nach z.b. einem Dungeon Keeper 3 gedacht.
      • Von CHMB Mitglied
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Zitat von Shadow_Man am 30.12.2008 21:12
        Deswegen kommen doch die wirklich kreativen Spiele nur noch von kleinen, unbekannten oder osteuropäischen Entwicklern. Die haben noch nicht die Aktionäre mit dem Messer im Rücken und können einfach das entwickeln, worauf sie Lust haben.

        Wisst ihr was ich mich oft frage? Ob es die Entwickler nicht selbst manchmal ankotzt, jedes Jahr das gleiche Spiel herauszubringen, nur mit ein paar wenig Änderungen. Wenn ich da Spieleentwickler wäre, mir würde das doch irgendwann total auf die Nüsse gehen, jedes Jahr immer den gleichen Mist zu veröffentlichen.

        Spieleentwicklung ist doch so ein verdammt kreativer Beruf und es wäre so viel möglich. Gerade heutzutage ist die Technik doch so, dass viel mehr möglich ist als früher, was man nicht alles für Welten und Spielideen erschaffen könnte. Es wird aber nichts, gar nichts daraus gemacht. Und das ist das Traurige.
        Merkt man doch schon an dem lustlosen Kram der einfach hingeflatscht wird, dass das denen keinen Spaß macht. Wenn das Spiel den Entwicklern Spaß gemacht hat, merkt man das sofort. Und das kann ich nur noch von sehr wenigen Spielen behaupten.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Deswegen kommen doch die wirklich kreativen Spiele nur noch von kleinen, unbekannten oder osteuropäischen Entwicklern. Die haben noch nicht die Aktionäre mit dem Messer im Rücken und können einfach das entwickeln, worauf sie Lust haben.

        Wisst ihr was ich mich oft frage? Ob es die Entwickler nicht selbst manchmal ankotzt, jedes Jahr das gleiche Spiel herauszubringen, nur mit ein paar wenig Änderungen. Wenn ich da Spieleentwickler wäre, mir würde das doch irgendwann total auf die Nüsse gehen, jedes Jahr immer den gleichen Mist zu veröffentlichen.

        Spieleentwicklung ist doch so ein verdammt kreativer Beruf und es wäre so viel möglich. Gerade heutzutage ist die Technik doch so, dass viel mehr möglich ist als früher, was man nicht alles für Welten und Spielideen erschaffen könnte. Es wird aber nichts, gar nichts daraus gemacht. Und das ist das Traurige.
      • Von Bonkic Mitglied
        AW: Special - Spielemarkt: Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche

        Zitat von Hasselrot am 30.12.2008 15:23
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]da stimm ich zu. mir gefallen die ersten REs nicht so gut. den 4er find ich dagegen super :D eben.
        resi 4/ 5 und vielleicht auch ff12 orientieren sich nicht mehr zu 100% an den wurzeln der serien.
        das mag veteranen missfallen, macht die teile aber -objektiv gesehen
        (könnte man jetzt ewig drüber diskutieren, ich weiss)
        - nicht schlecht. :-]
      Direkt zum Diskussionsende
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