Rise of the Argonauts-Test: Heldensage oder Gute-Nacht-Geschichte?
In der Mitte Held Jason, an den Seiten zwei der Argonauten: links der Fleischberg Herkules und rechts der Satyr Pan.
Die Argonautensage, eine Erzählung der antiken griechischen Mythologie, berichtet von dem Helden Jason und seiner Suche nach dem Goldenen Vlies. Diesen tollen Stoff dichtet Rise of the Argonauts in ein seichtes Action-Adventure mit dezenten Rollenspieltupfern um.
Unvermittelt und ohne hilfreiche Einleitung beginnt die spannungsfrei erzählte Handlung: Der verblüffend gesichtslose Held Jason muss mit ansehen, wie seine Geliebte namens Alkmene mit einem Pfeil getötet wird. Warum das geschieht und weshalb Jason dabei kaum mehr Gefühlsregungen zeigt, als wenn ihm gerade ein Waschlappen vom Haken gefallen wäre, das erklärt das Spiel nicht. Stattdessen klickt man erst mal ein paar Feinde tot und hofft, die Antworten auf drängende Fragen später zu bekommen.
In Kämpfen und Cutscenes fließt Blut, doch übertrieben hart wirkt das nie. Die deutsche Version ist daher ungekürzt.
Später wird klar: Auftragsmörder trifft die Schuld an Alkmenes Tod; Jason schwört natürlich Rache und plant, seine Verflossene mit allen Mitteln wiederzubeleben. Gemeinsam mit dem lächerlich muskelbepackten Göttersohn Herkules macht er sich auf, das Orakel von Delphi um Rat zu fragen. Im Laufe der Handlung bereist er mehrere Inseln, auf denen er neue Begleiter - die Argonauten - trifft, darunter etwa die Schlangenfrau Medusa oder den ziegenhaften Pan. Bemerkenswert an der Geschichte ist die konstante Abwesenheit von Höhepunkten.
Wo gewaltige Monstren, Gefühlsausbrüche und Dramatik regieren sollten, tut sich überraschend wenig: Spektakuläre Actionpassagen gibt es nicht, Zwischensequenzen dümpeln so vor sich hin, selbst der Soundtrack - aus der erprobten Feder von Filmkomponist Tyler Bates (300) - hält sich enttäuschend im Hintergrund.

hey das spiel verdient min 80 punkte!!!!
einfach geil!!!
ich habe es erst gerade durdchgezockt in
ca 12 stunden am stück :D
spielspass 8
sound 8.5
gameplay 8
schwierigkeitsgrad 10
geschichte 8
spielefreiheit 7
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49/60 punkten
ein gelungenes und rundes spiel ohne 0815 klassen,rassen,geschichte, die auf griechischen mythiologie basiert
für alle action rpg fans Zugreifen und durchspielen
Aber Dragon Age wird schon das Highlight werden. Wenns dann nach 5 Jahren Entwicklung auch wirklich kommt, mach ich n fass auf.
Was mich erstaunt ist die im Test beschriebene Emotions- und Lieblosigkeit. Ich war auf der diesjährigen Games Convention in einer Preview-Veranstaltung für RotA und da war ein (unglaublich schnell sprechender) Amerikaner vom Entwicklerteam, der mit einer derart ansteckenden Begeisterung das Spiel vorstellte, dass man davon ausging, dass es nur gut werden KANN, dass die Entwickler mit vollem Herzblut bei der Sache SIND! Und jetzt sowas... mal wieder typisch amerikanisches Marketing-Blabla. Ich sag nur Hellgate: London oder Spore. Nee, da bleib ich lieber bei Sacred 2/ Diablo 2/ Titan Quest und schiele in Richtung Diablo 3. DAS sind mal Action-RPG's! :-X
Schade, hatte mir von RotA mehr versprochen, zumindest 80 % und einen RPG - Anteil, der dem Titel zumindest einen Action - CRPG - Titel eingebracht hätte. Na ja, hoffe, dass es eine Demo gibt, denn ich würde mir doch gerne einen Eindruck verschaffen.
Aber zum Glück ist auch 2008 wieder ein gutes CRPG - Jahr geworden. Mit Fallout 3 liegt ein echtes Highlight vor, an welchem ich immer noch sitze. Sehr gut gelungen ist wohl ME, gut gelungen sind Drakensang und Sacred 2. Für RotA wäre da wohl nur noch wenig Platz gewesen.