Wenn Sie reif für die Insel sind, dann vergessen Sie Mallorca mit Beach Life kommen Sie billiger weg.
Der Sommer ist traditionell die Jahreszeit, in der halb Deutschland die Koffer packt, sich stundenlang über die Autobahn quält oder in stickigen Flughafen-Terminals rumhockt und das alles nur, weil sich irgendwo am Hintern der Welt ein paar Wellen an einem weißen Strand brechen und man da unbedingt hin muss. In den 15 Szenarien von Beach Life spielen Sie genau das nach eine Horde von partysüchtigen Urlaubern kommt auf Ihre Insel und will nur eins: möglichst schnell vergessen, dass sie am Ende der Woche wieder der Alltag einholt. Die Einsätze sind abwechslungsreich. Mal gilt es, ein riesiges Eiland in das weltbeste Ferienparadies zu verwandelt, mal sollen Sie neuen Schwung in ein altmodisches Ressort bringen und dann wartet ein winziger Flecken Land darauf, dass Sie platzsparend einen schönen Hotelkomplex hochziehen. Mit 50 verschiedenen Gebäuden halten Sie die Touristen von denen natürlich jeder individuelle Wünsche und Vorlieben hat bei Laune. Wer will schon an einen Strand rumliegen, an dem es weder Beach-Bar noch Jet-Ski-Verleih gibt? Beach Life nennt sich in den USA nicht umsonst Spring Break so heißen dort nämlich auch die jährlichen College-Ferien, in denen sich amerikanische Teenager bei Wet-T-Shirt-Contests, DJ-Gigs und Oben-Ohne-Volleyball um den Verstand trinken. Ehrensache, dass Ihre Insel ohne ein derartiges Animations-Programm nicht auskommt. Unterstützt wird der voyeuristische Ansatz von der liebevoll detaillierten Grafik. Da sehen Sie, wie sich zwei besoffene Jugendliche prügeln, eine flotte Tanz-Einlage auf das Parkett legen oder in einer dunklen Ecke miteinander turteln. Was die Systemvoraussetzungen angeht, soll Beach Life übrigens recht genügsam sein: Schon ab einem Pentium 200 dürfen Sie sich um die wilde Meute kümmern.