Clientbasiertes Gratisspiel des Tages: Florensia
Darfs ein bisschen Meer sein? Online-Rollenspiele asiatischer Machart, in denen die Protagonisten mit spitzen Frisuren und riesigen Augen durch die Gegend laufen, gibt es einige. Was Florensia besonders macht, ist die Tatsache, dass es auch wilde Freizeitpiraten anspricht.
Vier Klassen stehen zu Beginn zur Wahl: Explorer, Saint, Mercenary und Noble entsprechen im Wesentlichen den Rollenspielarchetypen Fernkampf-Schadenausteiler, Heiler, Tank und Magier. Zwar scheint diese Auswahl erstmal recht klein, jedoch bietet sich ab Stufe 40 die Möglichkeit zur Spezialisierung in acht Bereichen. Sehr früh im Spiel findet sich bereits spezielle Ausrüstung, die nur eine oder zwei Klassen benutzen können, was schon in niedrigen Levels ein wenig Individualität erzeugt. Das relativ große Inventar und die 15 belegbaren Rüstungsplätze wirken zwar zunächst ein wenig unübersichtlich, aber die ersten Quests führen Schritt für Schritt durch die Welt von Florensia.
Was das nun alles mit Piraten zu tun hat? Zusätzlich zum ganz normalen Heldenleben an Land, mit seinen Quests, Monstern und Kämpfen gibt es in Florensia auch die Möglichkeit, in See zu stechen. Hierzu baut man sich aus einer großen Anzahl Einzelteilen einen von fünf Schiffstypen zusammen. Während man so übers Meer schippert, Monsterkrabben und Piraten bekämpft, und versucht, optimal zum Wind zu segeln, steigert man sein Seelevel. Dieses existiert unabhängig vom Landlevel und ermöglicht den Zugang zu bestimmten Waffen und neuen Schiffsbauteilen. Im PVP-Bereich sind später größere Seeschlachten und sogar Stadtbelagerungen möglich.
Abgesehen davon bietet Florensia, das komplett gratis ist und sich über Micropayment finanziert, natürlich auch die MMORPG-Standards: Gilden, Dungeons und Ausrüstungssets sind vorhanden, Haustiere, ein Handwerkssystem und Gildenkriege sollen folgen. Zum offiziellen Spielstart durften die Betatester Ihre Charaktere allesamt behalten, was einen flüssigen Übergang ermöglichte und die Startgebiete ein wenig sauberer hält. Dort tummeln sich ohnehin jede Menge Spieler, allein ist hier niemand.

ich würde das Spiel gerne mal testen...
:-)