Browserspiel des Tages: Runescape
Runescape gehört zu den bekannteren Vertretern des Genres. Die Urversion stammt aus dem Jahr 1998, 2001 kam dann noch eine kostenpflichtige Version dazu. Wer knapp bei Kasse ist, kann aber weiterhin die Gratisvariante spielen.
Rollenspieltypisch beginnt alles mit einer übersichtlichen Charaktergenerierung. Danach landet ihr Avatar in einem düsteren Keller, in dem ein Ritter gegen einen Drachen kämpft. Die Anweisungen des edlen Rittersmanns führen durch die ersten Tutorial-Quests. So lernen Sie, dass Magie über Runen funktioniert, für jede Waffe verschiedene Kampfeinstellungen existieren, WOW-ähnliche Buffs durch Gebete ausgelöst werden und Sie Erfahrungspunkte auch erhalten, indem Sie Gebeine von besiegten Gegnern begraben. Auch sonst ist alles enthalten, was ein ordentliches Rollenspiel ausmacht: viele Nichtspielcharaktere, eine riesige Anzahl an Quests sowie Fähigkeiten und Gegenstände.
Runescape ist dabei einfach zu bedienen, fast jede Aktion lässt sich durch einen Linksklick ausführen. Die Fantasywelt ist ansehnlich gestaltet und mittlerweile auch mit reichlich Spielern belebt. Bei schwächeren Verbindungen ruckelt Runescape aber des Öfteren. Dafür erleben Sie während des Spielverlaufs sogar kleine Zwischensequenzen und stoßen auf allerlei witzige Merkwürdigkeiten wie Orgel spielende Skeletthände und unfreundliche Bäume.

Meiner Meinung nach hat Runescape eine schlechte Grafik, jedoch hab ich immer wieder Lust auf dieses Spiel.