Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?
Zum Auftakt unseres Kopierschutz- und DRM-Specials geben wir Ihnen einen Überblick über die Geschichte des Kopierwettstreits.
Eigentlich ist das Konzept simpel: Man erstellt ein Produkt, will es anschließend verkaufen. Arbeitet daran über Monate, steckt einen ordentlichen Batzen Geld hinein. Und hofft, dass entsprechend viele Menschen zugreifen, um die Mühen zu belohnen.
Wer das Produkt, in diesem Fall ein Spiel, nicht kauft und nicht spielt, weil es ihm nicht gefällt, auf dem heimischen Rechner nicht läuft oder neben World of Warcraft ohnehin keine Zeit ist: Pech für den Produzenten, aber nur fair. Zu einem alten, wohl bekannten Klagelied jedoch verleiten all jene, die durchaus spielen - aber dafür kein Geld entrichten. Begründungen dafür gab und gibt es einige - und ebenso viele Versuche der Hersteller, das Kopieren unmöglich zu machen. PC Games wirft einen Blick zurück.
Ein langer Kampf
Machen Software-Firmen Ärger und Schaden: Cracker (Symbolabbildung).
Auch wenn das urheberrechtswidrige Kopieren in Zeiten von One-Click-Hostern und Breitbandverbindungen besonders einfach scheint: Mit der wirtschaftlichen Bedrohung durch "Raubkopien" befasst sich die Industrie schon, seit Spiele nicht mehr fest verlötete Platinen, sondern auf Trägermedien verbreitete Software sind. Es ist eine Herausforderung all jener Wirtschaftszweige, die sich auf nicht physisch fassbare Güter spezialisiert haben: Musik, Filme, Zeitungen.
Wirkliche Kopierschütze kann es nicht geben. Alles, was Sie sehen, hören, womit Sie interagieren, muss als Datenstrom in den Rechner. Muss von einer Quelle (einem Trägermedium, einem Internet-Server, der Festplatte) gelesen und zum Prozessor geschleust werden. Und so lange die Rechnerarchitektur nicht von vorne bis hinten verschlüsselt ist wie die eines Geldautomaten, ergeben sich für jeden Mechanismus Angriffspunkte. Die internen Befehlsfolgen für Handbuchabfragen, Online-Aktivierungen oder CD-Prüfung, all das kann, findige Cracker vorausgesetzt, lokalisiert und eliminiert werden. So ergibt sich ein Katz- und Mausspiel zwischen Herstellern und Crackern - mittendrin steht der Kunde.

Ich habe schon viele Forenbeiträge in diversen Foren zu dem Thema verfolgt.
Was sich da so herauskristallisiert hat ist:
1. Solange Kopierschutz nur über Software erfolgt, wird er immer ausgehebelt werden. Wahrscheinlich auch, sollte es zu irgendwelchen Hardwarelösungen kommen.
Aus dieser Perspektive ist ein Kopierschutz sinnlos, solange jeder an Cracks rankommt. Bzw die verfügbaren Plattformen um die Spiele komplett zu ziehen sind ja nicht wenig.
2. Kopierschutzsysteme sind entweder so einfach, dass sie leicht umgangen werden können, oder so hart, dass der ehrliche Käufer drangsaliert wird. Und wie ich aus vielen Threads entnehmen kann sind das wirklich die Kunden, die oft und/oder sogar regelmäßig Spiele kaufen. Quasi die Personengruppe, die die Haupteinnahmequelle der (Spiele)Industrie ist.
Generell befürworte ich ja Kopierschutz, da wie schon oft erwähnt, die Spieleentwickler auch was für Ihre Arbeit haben wollen. Und die Produktionskosten der Spiele gehen mitlerweile an die 100 Mio.-Marke (glaube ich).
Solang die ganzen Kopierschutzsysteme aber kaum eine Woche überleben ohne geknackt zu werden, und danach nur die ehrliche Käufer pisaken ist das eine frechheit.
EDIT:
Da ja hier und da Videotheken erwähnt werden: Was ich schon immer faszinierend fand ist, dass dort neben Chips und Eis auch Rohline verkauft werden (zumindest in der Videothek bei mir um die Ecke, eine Kette) :-D
Wieso muß immer Half life 2 als beispiel herhalten?
das hat ich am release mit crack aus dem netz gezogen....lief einwandfrei
inzwischen hab ich mir die orange box gekauft aber jedes spiel wird gecrackt.
auch wenn man nur noch nen key bekommt und das spiel aus dem netz geladen werden muß.
Die daten sind trotzdem auf dem pc.
Und dann nimmt alles seinen gang.
es wird gecrackt verpackt und versendet.
Kostet unötig geld das man in die qualitätssicherung stecken könnte.
Oder man könnte die spiele billiger machen....
Naja wird sich wohl nie was ändern
Mehrspielermodus ist meist Voraussetzung für ein guten verkauf, und wenn´s auch noch Ranked ist sowieso.
Mich stört die Aktivierung/Installation Limitierung von spielen.
Wenn es keine Demo gibt.....
Dann hätte ich diverse Fehlkäufe vermeiden können.
Auch wenn es hart kling, aber manchmal ist der gang zu Videothek billiger und sinnvoller.
Als sich ein Game runterzuladen, strafbar zu machen...
Kopierschutz....
Ausweisnummer - Key Verifizierung........