Company of Heroes: Opposing Fronts im Test

0
Test Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Als wir Company of Heroes vergangenes Jahr unter die Lupe nahmen, fesselte das Echtzeit-Strategiespiel die Tester mit taktischen, actionreichen Schlachten und einer Inszenierung, wie man sie sonst im Kinosessel erlebt. Doch die 15 Missionen gingen wie im Fluge vorüber - und nur allzu gern wären wir damals auch noch aufseiten der Achsenmächte losgezogen ...
Zwischensequenzen in Spielgrafik stimmen auf die Missionen ein. Zwischensequenzen in Spielgrafik stimmen auf die Missionen ein. Nach dem Motto: "Was lange währt, wird endlich gut", bekommen alle, die es wie uns nach frischem Kampfgetümmel dürstet, mit Opposing Fronts nun Nachschub in Form von zwei Kampagnen mit neuen, unterschiedlich zu spielenden Armeen (siehe Kasten "Truppenparade" rechts oben). Einzelspieler absolvieren acht beziehungsweise neun Aufträge, die insgesamt etwas mehr Spielzeit als das Hauptprogramm bieten.

Company of Heroes: Opposing Fronts im Test Obgleich andere Titel wie World in Conflict inzwischen bei den optischen Effekten einen Tick Vorsprung haben und Opposing Fronts somit ein wenig vom Verblüffungs- Bonus des ersten Ablegers einbüßt, schaffen es die Entwickler abermals, die gewohnten Tugenden wie packende Schlachten und dramaturgisch gehaltvolle Zwischensequenzen einzubauen. Mit dem bekannt ausgeklügelten Spielsystem, bei dem Sie Sektoren und Nachschubstellungen einnehmen und mit den ergatterten Ressourcen Ihre Armee, Verbesserungen und Spezialattacken finanzieren, flutschen die Schlachten regelrecht und lassen mit Einflüssen wie Trefferzonen, zerstörbarer Umgebung und Stellungsboni genug Raum für taktischen Anspruch.

Company of Heroes: Opposing Fronts im Test Aktualisierte Ziele, Zwischenbesprechungen sowie Nebenaufträge halten Feldherren während der Operationen bei Laune, für besondere Leistungen sahnen Sie gar Medaillen ab. Die Missionen und Aufgaben sind Abwechslungsreich, Gegneraufkommen und Schauplätze orientieren sich an geschichtlichen Geschehnissen. So spüren Sie Fallschirmtruppen und Lastensegler in Belgien und den Niederlanden auf, sprengen Brücken oder erobern in zig Kämpfen Caen. Kenner des Hauptspiels entspannen sich bei der Mehrzahl der Aufträge eher. Das ist verständlich, denn Opposing Fronts läuft auch eigenständig - so kommen auch Einsteiger zurecht. Wer sich über die lauen Anforderungen ärgert, der schraubt eben den Schwierigkeitsgrad hoch.

Ein paar echte Spielspaßdämpfer kamen uns dann doch unter: Einige Missionen liefen nicht rund und die KI hatte leichte Aussetzer. Beim Finale in Caen etwa fuhr die komplette Gegnerschar mit rund zehn Panzern in eine der Ecken und bewegte sich dort nicht mehr weg. Ergo retteten wir den Sieg tatenlos über die Zeit. Auch reagierten generell Feinde selten auf eroberte Sektoren. Panzer wiederum präsentierten dem Feind völlig unnötig ihr verletzliches Heck. Letzteres kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch, doch Opposing Fronts prahlt eigentlich mit in diesem Punkt verbesserter KI.

Company of Heroes: Opposing Fronts im Test

Bildergalerie

Wertung zu Company of Heroes: Opposing Fronts (PC)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Story, Schauplätze und Kämpfe hervorragend inszeniertNebenziele, Medaillen und mehrstufige Missionen motivierenNach wie vor absolut geschmeidig laufendes, actionreiches Spielsystem ohne Wartezeiten
Schnitzer im Missionsdesign und kleinere KI-ProblemeFür Company of Heroes-Besitzer keine große Herausforderung
0
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk