Mod des Tages: The Color of Doom für Half-Life 2 erschienen
Hinter diesem Durchgang lauern rote Roboter auf den Helden.
Nicht nur Superman, sondern auch Superhelden-Kollege Jester, liebevoll auch Jesty-Cakes genannt, springt im hautengen bunten Latexdress durch die Welt springen und nimmt Bösewichter in die Mangel. In The Color of Doom muss er die Stadt Dangeropolis von einer Robotermeute befreien muss, die einer gewissen Frau Dr. Violet entwischt und außer Kontrolle geraten ist. Jester sieht übrigens aus wie Captain Future, der in zwei Farbeimer gefallen ist und eine Symbiose mit einer Narrenkappe einging.
Spätestens beim farbenfrohen Intro merken Sie, dass diese Half-Life 2-Total Conversion etwas anders ist als die anderen Vertreter der Mod-Zunft. Im farbenfrohen Comicstil ballern Sie sich durch Horden der verrückt gewordenen Blechkamerade. Dabei setzen Sie aber ganz und gar nicht auf Knarren wie Maschinenpistolen, es gibt auch keine Raktenwerfer oder Handgranaten. Diesmal setzen Sie sich nämlich mit Farben zur Wehr. Und damit meinen wir keine Spraydosen oder Paintball-Farbkugelspritzen.
Ihre Standardwaffe verschießt vielmehr rote oder blaue Energiekugeln, mit denen Sie die jeweils gleichfarbigen Roboter ausschalten. Hektisch wird es, wenn Sie von Vertretern beider Farben angegriffen werden. Dann kann es sein, dass Sie sich in der Hektik des Gefechtes die Finger verknoten, wenn Sie mit der linken Maustaste schießen und mit der rechten Taste die Farbe Ihrer "Munition" wechseln. Aber nicht nur diese ist vom Farbwechsel betroffen. Auch manche Plattformen und Wände kommen in rot oder blau daher und sind je nach gewählter Farbe stabil oder durchlässig. Aktivieren Sie also die falsche Farbe, könnte aus Ihrer Klettereinlage schnell ein Sturz in die Tiefe werden. Wenigstens kostet Sie ein solcher Abflug - egal wie tief auch immer - keine Lebensenergie, sondern strapaziert lediglich Ihre Nerven, weil Sie die Kletterei erneut absolvieren müssen. Und nein, um die Kraxelei kommen Sie nicht herum, denn sie ist essentieller Bestandteil eines jeden Spielabschnitts.
Die fiesen Roboter sprudeln übrigens in jedem Levelabschnitt unablässig aus kleinen Bunkern, die Sie möglichst schnell zerstören sollten, wenn Sie nicht in einem Meer von bunten Metallsklaven ertrinken wollen. Im Nahkampf sind die kleinen Biester nämlich ziemlich kampfstark, erst recht, wenn Sie sich gruppieren und Ihnen vielleicht sogar noch in den Rücken fallen. Außerdem kommen Sie in einer gut gemischten Gruppe nicht mehr dazu, so schnell zwischen den Farben umzuschalten, weshalb Sie - einmal umzingelt - meist schnell dem digitalen Gevatter Tod begegnen.
Umgepustete Blechkameraden lassen manchmal Boni wie Spezialwaffen zurück, die Sie dann für kurze Zeit einsetzen können. Außerdem sammeln Sie farbige Sterne auf, die Ihre Lebensenergie wieder auffüllen bzw. eine Spezialattacke aufladen, mit der Sie eine Schallwelle auf Gegnerhorden loslassen, die sehr effektiv aufräumt. Die innovative Mod, an der wir allerdings die relativ kurze Spielzeit (max. eine Stunde), zu wenig Waffen und eine teilweise schwammige Steuerung kritisieren müssen, stammt wieder einmal aus dem Kreis der US-amerikanischen Guildhall-Universität. Den Download (ca. 218 MB) erreichen Sie etwa auf hlportal.de.

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Interessantes Spielkonzept - wird auf jeden Fall angetestet.
Und Lauei123, man kann es übertreiben und beleidigend werden wie - du machst das nicht, immerhin.
Aber wenn schon beschweren, dann selber ohne Fehler ;)
Werd mir das Spiel mkal saugen, kling lustig