Interview: EA: "Wenn die Leute aufhören, die Spiele zu kaufen, hören wir auf, sie zu produzieren"
PC Games hatte die Möglichkeit ein Interview mit Tiffany Steckler, die sich um die internationale Unternehmenskommunikation von Electronic Arts kümmert, zu führen. Sie stand uns Rede und Antwort zu aktuellen Themen sowie dem kritischen Image des Publishers.
PC Games: Obwohl es kommerziell sicher erfolgreich ist, von Marken wie Need for Speed fast jährlich neue Produkte herauszubringen: Gefährdet das nicht langfristig die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens?
Steckler: "Das Portfolio von Electronic Arts besteht zu 40 bis 50 Prozent aus neuen Marken. Alleine in diesem Jahr haben wir großartige Titel wie Dead Space, Mirror's Edge, Mercenaries 2, Warhammer Online, Rock Band in Europa, Spore, Tiberium (Shooter im C&C-Universum - Anm. d. Red.), Facebreaker und viele andere. Die Favoriten unserer Kunden wie Need for Speed oder die EA-Sports-Titel liefern brandneue Spielkonzepte mit jeder Veröffentlichung und bleiben bei den Sportspielen der authentischen Sportwelt nah. Die Menschen lieben und erwarten diese Spiele. Wenn sie aufhören, sie zu kaufen, hören wir auf sie zu produzieren."
PC Games: EA ist seit Längerem ein recht aggressiver Akteur auf dem Spielemarkt. Doch es scheint, dass die Firma wichtige Märkte - Casual Games, Online-Rollenspiele - vergessen hat. Versucht EA nun mit hektischen Aktionen wie der Hasbro- Kooperation Boden gutzumachen?
Steckler: "Ein Großteil der Spieleindustrie wurde vor 18 Monaten vom immensen Erfolg der Nintendo-Spieleplattformen (Wii und DS - Anm. d. Red.) überrascht. Viele Firmen, darunter EA, korrigieren diesen Kurs nun. Unser EA Casual Label zielt mit Spielen, die schnell Spaß machen, auf ein solches Publikum ab. EA Casual wird dieses Jahr nicht nur Titel aus dem Hasbro-Portfolio herausbringen, sondern auch Spiele wie Boomblox (für Nintendo Wii - Anm. d. Red.) in Zusammenarbeit mit Steven Spielberg und andere noch nicht angekündigte Produkte."
PC Games: Wie sieht die Zukunft des Spiele- PCs aus der Perspektive des Unternehmens aus?
Steckler: "Der PC-Markt läuft sehr gut, besonders in Europa. Spore und Mass Effect sind nur zwei Beispiele von PC-Titeln, die EA dieses Jahr veröffentlichen wird."

@ \\//sk1ny
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Diese Antworten hätte man auch vom EA-Pförtner bekommen können.
hi allerseits,
ein recht schlechtes interview, wie ich finde. da regen mich die antworten deutlich weniger auf als die fragen. größtenteils vorhersehbare standart fragen, und wenn es dann doch mal ans eingemachte geht (zb Take Two) wird nicht mal nachgehakt oder zumindest versucht subversiv das gespräch nochmals in diese richtung zu lenken. und was is denn das für eine abschlussfrage? ein famos missglückter versuch des Interviewers als intelligent witziger typ rüberzukommen. selbstverständlich reagiert man auf einen betrunkenen stammtisch-kritiker gelassen, oder was hat sich der Interviewer wohl als antwort gedacht!?
ein interview das versucht die moentane anti-EA-stimmung (gerechtfertigt oder nicht) auszuschlachten und dabei auf ganzer linie versagt und in billigen klischee-fragen hängen bleibt.
greetz
\\//sk1ny
Mein Contra:
Wenn EA aufhört, die Spiele zu produzieren, dann hör ich auf sie zu kaufen!
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Steckler: "Kein Kommentar zu Take Two."
Dieses "Finger-Smiley" hat wunderbar die Aussagekraft meines Kommentars unterstüzt (verstehe deshalb garnicht warum das "überflüssig" sein soll), also warum sollte ich es nicht benutzen? Es sollte mehrere varianten davon geben, z.B. Kombination zwischen dem Ugly- und Finger-Smilie, dann evtl. noch einen mit Sonnenbrille (:sunnyfinger: bespw.) (den würde ich bevorzugt benutzen). Ich bin kein mit falschen Hemmungen vollgestopfter Mensch, bzw. lasse ich mir diese nicht von der Gesellschaft aufzwängen (bitte!) :) Außerdem hat patsche sogar einen echten "Finger" im Avatar, vllt. sollte ich meinem Mönch auch so einen noch dranpinseln
Ich schätze die zweite Aussage betrifft das "STRIKE!" in der ersten Hälfte meines vorhergehenden Kommentars, dazu musst du bitte mit nasskalt debbatieren
Stellt sich auch wieder die Frage wie groß der Druck von EA auf die "kleinen" Entwickler war und wie sehr diese in ihrer Kreativität eingeschränkt worden sind ("wir wollen das aber so und so um das ganze Massenkompatibler zu gestalten...", ganz zu schweigen davon das Spiel termingerecht fertig zu stellen. Sicher wären einige Produkte nicht so unausgereift auf dem Markt erschienen wie sie es leider aber sind.
Und auch die sogn. kleinen Entwickler werden wohl nicht unbedingt eingeschränkt, dafür bekommen sie ein gesichertes Budget, das sie wohl auch ein wenig absichert.
Die EA-Titel, die zZ in Arbeit sind oder in den letzten Wochen raus kamen waren ja nicht unbedingt schlecht.
Klar gibts auch nicht so dolle Games. Aber wirkliche Nieten sind doch recht selten, wie ich finde.
Manchmal ist im Übrigen zu viel Kreativität halt auch nicht das Richtige, weil man einfach nicht alles realisieren kann. Darum hat zum Beispiel Sony zwei eigene Titel jetzt aufgegeben.