Age of Conan im Test - Ernsthafte Konkurrenz für WoW und Co.?

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

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Age of Conan im Test - Ernsthafte Konkurrenz für WoW und Co.? Unruhe macht sich in der Welt der Online-Rollenspiele breit. Die edlen Menschen von Azeroth stehen tuschelnd beisammen und beäugen die Neuankömmlinge, als deren Frauen frech ihre Brüste entblößen. Die Elben aus Bruchtal zeigen sich entsetzt über das Gemetzel, das diese norwegischen Barbaren veranstalten. Dreist, kriegerisch und ungepflegt verschafft sich Age of Conan mächtig Platz im Reich lange gehegter und umsorgter MMORPG-Welten.

Dass hier ein rauerer Wind weht als bei den Genre-Konkurrenten, macht schon das Introvideo deutlich. Mit wildem Kampfgeschrei stürzen darin zwei Recken aufeinander, dringt scharfer Stahl tief in die gegnerische Schulter, zerreißt Muskeln und Knochen. Fast so, als sei es nur ein lästiges Insekt, schüttelt der angeschlagene Hüne seinen an den letzten Sehnenfasern hängenden Arm beiläufig ab, um weiterzukämpfen. Fasziniert und schockiert zugleich schaut man diesem Spektakel zu, fühlt sich an den Schwarzen Ritter in Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss erinnert, der mit abgeschlagenen Armen und auf einem Bein hüpfend noch verkündet "Ich spuck dir ins Auge und blende dich!".

Age of Conan im Test - Ernsthafte Konkurrenz für WoW und Co.? Entwickler Funcom versprach brutale Auseinandersetzungen - und die sind im ganzen Spiel anzutreffen. Nahkämpfe fühlen sich aufgrund des anfangs erfrischenden Kampfsystems (einen Extra-Kasten dazu finden Sie in der PC Games 08/08 auf Seite 100) so intensiv und druckvoll an, wie es noch kein anderes Online-Rollenspiel vermitteln konnte. Per Tastendruck weichen Sie aktiv gegnerischen Schlägen aus, versuchen eine Lücke in die feindliche Verteidigung zu reißen, die sich je nachdem, in welche Richtung Sie schlagen, verändert. Sobald sich eine Schwachstelle beim Gegner auftut, decken Sie Ihren Kontrahenten mit simpel zu lernenden, aber eindrucksvoll ausgeführten Komboschlägen ein.

Zu den für alle zwölf Klassen von Beginn an verfügbaren drei Schlagrichtungen (oben links, oben rechts, oben Mitte) gesellen sich ab Levelstufe 40 noch zwei weitere hinzu (unten links, unten rechts); allerdings nur für Soldaten- und Schurkenklassen sowie den Herold von Xotli und Bärenschamanen. Das Spiel mit dem dynamischen Verteidigungssystem gegnerischer NPCs ist gelungen, am eigenen Leib oder im Kampf Spieler gegen Spieler versagt es jedoch. Zu umständlich ist die Methode, mithilfe der "Strg"-Taste in Kombination mit Zifferntasten die eigene Verteidigung einzustellen. Bis man damit fertig ist, liegt man schon halbtot im Staube Hyborias. Die Idee ist nett, bleibt aber im weiteren Test unbeachtet, denn die gleichmäßig verteilte Standardverteidigung reicht völlig aus.

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    • Kommentare (99)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Turi77 NPC
        AW:

        Aoge of Conan hat sich gemausert.
        Seit meinem WoWAnfang das erste MMO was mich voll Faszination in seinen Bann schlägt.
        Keine bunter schickimikki, ein game wo Schwerter wie Schwerter aussehen, und Rüstungen wir Rüstungen.

        Mir is dieses Spiel jeden Euro wert udn ich bin zuversichtlich das Funcom dieses Juwel weiter schleift und poliert bis er zur Perfektion gereift is.
      • Von Turi77 NPC
        AW:

        Aoge of Conan hat sich gemausert.
        Seit meinem WoWAnfang das erste MMO was mich voll Faszination in seinen Bann schlägt.
        Keine bunter schickimikki, ein game wo Schwerter wie Schwerter aussehen, und Rüstungen wir Rüstungen.

        Mir is dieses Spiel jeden Euro wert udn ich bin zuversichtlich das Funcom dieses Juwel weiter schleift und poliert bis er zur Perfektion gereift is.
      • Von Flynx Anwärter/in
        AW:

        Ja, es ist wirklich eine Katastrophe (mit wem auch immer)

        Habe es mir abgewöhnt von Spielezeitschriften, deren Tester wenig oder keine Vergleichsmöglichkeiten sich bisher erkämpft haben, mich beeinflussen zu lassen.

        Bei AoC war ich skeptisch, aber am Ende so neugierig, das ich letztlich nicht widerstehen konnte und es mir für teures Geld kaufte.

        Es gab ja keine Trialversion! Und mir ist auch klar warum.

        Mein Fazit vorweg, weil viele Leute sich kaum die Mühe machen weiter zu lesen. Schlecht!

        AoC ist in jeder Hinsicht kein gut gelungenes Spiel. Vielleicht, das Kämpfen selber, das hatte irgendwas, jedenfalls am Anfang.

        Grafik, sehr schlecht. Schaut Euch mal Vanguard an, dann wisst ihr was eine gute Grafik kann, und das Spiel ist nun wirklich nicht neu.

        Spielfreiheit, überhaupt nicht gegeben, du wirst sozusagen durch pipes gejagt. Kannst nicht überall hinlaufen oder klettern. Fast alles ist instanziert. So kommt keinerlei Abenteuerspannung auf.
        Der jenige, der gerne den Erkunder spielt, der wird hier völlig enttäuscht sein.

        Das schlimmste aber ist, das du alle Naselang auf dem Desktop landest, wegen irgendeinem Fehler, und das Spiel seine Regestrierung neu zu überprüfen verlangt, was im schnitt 20 Minuten dauert. Das tut nicht nur weh, das nimmt allen Spielspaß.

        Ich könnte mit den negativen Beispielen noch weiter machen, aber das hat es am Ende vielleicht nicht verdient. Ich sehe es aus Augen, die verwöhnt durch wirklich gelungene Spiele sind, wie UO, DAoC, Vanguard, nur um einige zu nennen. Es wäre unfair AoC damit zu vergleichen.
        Dennoch, eine Woche meiner regulären Spielzeit ist herum, und ich mag es nicht mehr anwerfen. Wie soll ein solches Spiel mich dann über Jahre fesseln?

        Ich hoffe Warhammer-Online wird diese Kerbe ausmerzen.

        Flynx
      • Von Greaea NPC
        AW: Naja

        Warum sollte es bei MMORPG kein Ende geben?

        Natürlich gibt es ein Ende, wie WOW rausgekommen ist gab es ein Ende.
        Wie AOC rauskam gab es ein Ende.

        Nämlich dann wenn ich mit meinen Char alles gemacht habe und den vorläufigen Endcontend erreicht habe. Und ein weiterspielen nur noch zum hochleveln ist.

        Dann könnte man auch Aussage über die komplette Welt treffen usw.
        Natürlich wäre das ein ziemlicher Aufwand, und es müssten Leute spielen die sehr viel
        Ahnung von der Materie haben um es schnell durchspielen zu können, den ein Test nach 10-12 Monate nach Erscheinen des Spieles wäre auch nicht das wahre.
      • Von DrHasenbein Gelegenheitsspieler/in
        AW: Naja

        Zitat von PCG-SW am 09.06.2008 19:22
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]richtig

        warum auch nicht? Mit den letzten beiden Addons wurden neue Startgebiete hinzugefügt, neue Rassen implementiert, insgesamt wurde der Inhalt des Spieles gegenüber dem Inhalt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gut vervierfacht. Viele Gruppen- und Raidinstanzen wurden sogar kostenlos per Patch ins Spiel integriert. Alles Dinge die einen ordentlichen Nachtest mehr als rechtfertigen würden. Allerdings wird man mit dieser bei AOC vorherrschenden "Schnell ein paar Level in 72 Stunden spielen" Masche bei EQ2 nicht einmal die Grundzüge verstanden haben, denn die Komplexität ist dafür einfach zu groß.

        Anstatt nun aber jedes einzelne Addon auf Herz und Nieren zu prüfen wird lieber das x-te Special zum noch nicht einmal in der Beta-Phase befindlichen neuen WOW-Addon gebracht. Das paßt zwar in die allgemeine Blizzard-Unterwürfigkeit, beweist aber einmal mehr mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird

        um aber den Bezug zu AoC nicht komplett zu verlieren: EQ2 war trotz seiner vereinzelten Mängel zum Zeitpunkt der Veröffentlichung um ein vielfaches ausgereifter als AoC, setzte zum damaligen Zeitpunkt Maßstäbe in der Grafikpracht (die auch heute noch ihres Gleichen sucht) und bekam aus welchen Gründen auch immer trotzdem diese verhältnismäßig schlechte Bewertung ab. Da braucht sich auch keiner mehr mit irgendwelchen "Uns hats eben nicht so viel Spass gemacht"-Phrasen herauszureden, denn damals wurde jeder noch so kleine Fehler negativ in die Bewertung einbezogen, während die selben Fehler (Lokalisierung, kleinere Bugs bei Quests, Grafikpracht die einen leistungsstarken Rechner erfordert) bei AoC plötzlich kaum noch einen stören. Außerdem erinnere ich mich leidlich an das Thema Instanzierung und die Kritik, die es damals in diesem Zusammenhang mit Everquest 2 gegeben hat. Angeblich würde man ständig von einer instanzierten Zone in die nächste laden usw. Davon abgesehen, dass mich diese Übertreibung und Verdrehung der Tatsachen schon damals aufgeregt hat, scheint das auf einmal bei anderen Spielen kein Kritikpunkt mehr zu sein.

        Zu Vanguard könnte man sich nun noch ausführlicher äußern, aber ich denke ich lasse es darauf beruhen. Es hat ja doch keinen Sinn und es liegt alles klar auf der Hand.

        SOE (Sony Online Enternainment) hatte es bisher einfach nicht nötig, sich irgendwelche Hypes zu erkaufen und wird dafür jetzt mit Mißachtung (ab)gestraft, auch wenn dies selbstverstädnlich keiner von euch zugeben wird. So ist das Geschäft.
      • Von Gunhead1234 Anwärter/in
        Spiele selber seit EA und bin erst Lvl 56, da mein RL zuviel Zeit in Anspruch nimmt als ewig schnell zu leveln.
        Ich finde das Spiel nicht schlecht und hat viel Potential, aber es gibt noch sehr sehr viel zu tun.

        Vlt ein Vorteil für mich, dass ich noch nicht Lvl 80 bin und so kein Endgame-Content brauche, aber Funcom sollte sehr schnell diesen durch die Guild vs Guild Sieges und funktionierenden(!) Crafting-Content einbringen.
        Abgesehen davon gibt es noch massig Bugs und andere Probleme mit dem Patcher-Sytem. Das Spielprinzip macht mir persönlich auch jetzt noch sehr viel Spass.

        Dennoch muss noch enorm viel verbessert werden. Allein der Umstand, das viel Versprochen wurde und noch nicht Ingame ist, bzw zu sehr verbuggt ist, macht für mich das Spiel, obwohl es mir Spass macht, nicht empfehlenswert.

        Noch als Anmerkung: Ich habe UO von Beta bis 2006 gespielt dann GuildWars und EVE Online gewidment und nun AoC. Einen Vergleich zu WOW kann ich nicht geben, da ich dieses nie gepsielt habe.
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