Peter Molyneux: Die Entwicklerlegende im Profil
The Movies
The Movies hingegen rückte Molyneux zurück ins rechte Licht. Trotz des langfristig monotonen Ablaufs der Karriere: Das erfrischende Konzept, ein eigenes Filmstudio aufzubauen und sogar eigene Filme zu drehen, machte das Spiel zu einem innovativen Produkt. Typisch Molyneux: Auf eine sehr gute Idee folgt ein nur "gutes" Spiel. The Movies verkaufte sich nicht. Die Absatzzahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, woraufhin sich Molyneux dazu entschied, die laufende Entwicklung der Konsolen-Versionen einzustellen. Für den PC erschien später ein Add-on mit dem Namen Stunts und Spezialeffekte.
Obwohl der kommerzielle Erfolg ausblieb, hatte Molyneux Grund zur Freude: Der Ritterorden The Most Excellent Order of the British Empire hat den Spieleentwickler aufgrund seiner Verdienste in der Branche in seine Reihen aufgenommen. Seit Anfang 2005 darf sich Molyneux deshalb offiziell als "Officer of the Order of the British Empire" schimpfen. Das Motto des Ordens lautet übrigens: Für Gott und das Königreich...
Quelle: PC Games
Fable 2
2006 kaufe Microsoft die Lionhead Studios und beauftragte Molyneux mit der Entwicklung von Fable 2, das im letzten Jahr angekündigt wurde. Zu Beginn des Jahres, schien er seine Euphorie noch nicht verloren zu haben: "Die künstliche Intelligenz zu revolutionieren" ist nur einer der Pläne, die Peter Molyneux für Fable 2 aus dem Ärmel zaubert. Ob es gelingt, bleibt abzuwarten. Momentan zählt ohnehin die Medienpräsenz zu seinen wichtigeren Aufgaben. Interviews hier, Interviews da, kontroverse Statements und Kritik an der Konkurrenz inklusive. Ja, für Publicity würde Molyneux sogar nackt auf der Bühne herumtollen.
Keine Frage, Molyneux weiß, mit den Medien umzugehen. Er macht es schon fast sein ganzes Leben lang. Hoffentlich verliert er dabei nicht seine eigentliche Aufgabe aus den Augen: ein gutes Spiel zu entwickeln. Denn spätestens seit Black & White 2 kann er sich nicht mehr auf einen kommerziellen Erfolg verlassen, allein dadurch begründet, dass sein Name mit dem Produkt in Verbindung gebracht wird. Im schlimmsten Fall bekommt er nur von einer Person positives Feedback: seiner Mutter.

Populous 3 habe ich zwar mal angespielt, aber an viel kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur dass es sich ziemlich vom ersten Teil unterschieden hat und nicht so ganz mein Fall war.
Ich hab Black&White geliebt und sehr intensiv gezockt (auch wenn ich die letzte Insel nur mit dem Dorfzentrum-Bug schaffte *g*) ... aber das war auch das einzige Spiel von diesem Herrn. :-D