Cut! Cut! Cut! Die Geschichte der Zwischensequenz

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Portopia Renzoku Satsujin Jiken Portopia Renzoku Satsujin Jiken Portopia Renzoku Satsujin Jiken. Sie haben diese Wörter noch nie gehört? Kein Wunder, schließlich handelt es sich dabei um ein Adventure von Enix (heute Square Enix), das ausschließlich in Japan veröffentlicht wurde. Warum Sie den Titel wenn nicht aussprechen, so doch kennen sollten? Als das Spiel 1983 für den PC erschien, legte es den Grundstein für ein elementares Feature moderner Videospiele. Portopia Renzoku Satsujin Jiken erzählte eine Geschichte, eine Geschichte mit Zwischensequenzen.

PCGames.de hat in den Archiven gewühlt: Was passierte nach Portopia Renzoku Satsujin Jiken? Welchen Einfluss nahmen Zwischensequenzen auf Spiele? Welche Arten von Cut Scenes gibt es? Wohin geht der aktuelle Trend?

Maniac Mansion Maniac Mansion Zeitsprung: 1987, vier Jahre später. Dieses Spiel kennen Sie bestimmt: Maniac Mansion, ein Adventure von Ron Gilbert, entwickelt für Lucasfilm Games (heute LucasArts). Das zweite Spiel mit filmischen Bestandteilen. Es machte sie populär, war die Wurzel des Erfolges von Zwischensequenzen und ist dafür verantwortlich, dass Spieler Gamepad oder Maus & Tastatur aus der Hand legen, um gespannt auf den Bildschirm zu blicken. (Und ganz nebenbei führte das Spiel auch noch die komfortable Steuerung per Verben-Auswahl ein.)

Aus dieser Popularität entwickelten sich im Laufe der Zeit drei verschiedene Arten von Zwischensequenzen: Realfilme, animierte und interaktive Sequenzen. Realfilme werden an einem Set mit echten Schauspielern gedreht, die in die Rollen der Spielcharaktere schlüpfen. Herausstechende Beispiele dafür sind Wing Commander 4 (hier verkörperte zum Beispiel Mark Hammil alias Luke Skywalker einen Charakter) und die Command & Conquer-Serie. Letztere packte sogar einen realen Schauspieler aufgrund seiner großen Beliebtheit auf diverse Spiel-Cover: Joe Kucan - Nod-Finsterling Kane.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von aasgaia Spiele-Novize/Novizin
        @Solon 25,ich hätte wohl erwähnen sollen,das ich mit ausufernd gemeint hab,dass ich noch nicht bis zum ende vorgedrungen bin(ja eine Anspielung auf deinen Coitus Interuptus^^)aber gut zu wissen,dass ich nich weiterspielen muss xD
      • Von TheChicky Mitglied
        Schöne Zwischensequenzen als Belohnung für eine Mission, und eine erstklassige Schlusssequenz sind für mich ein Muss. Und immer wieder lustig, wenn die Hersteller mit fadenscheinigen Ausreden wie "Spielfluss wird unterbrochen, Renderfilme brechen Grafikstil, etc" kommen, weil sie wissen, dass hochwertige Renderfilme a la Blizzard einfach verfilxt schwer herzustellen und sehr teuer sind und sie sich einfach das Geld gespart haben.

        Und die Spielemagazine geben ihnen teilweise auch noch recht in den Reviews und begrüßen den Einsatz von billigen Spielgrafiksequenzen anstatt hochwertiger Renderfilme genauso.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von sickBoy82 am 04.06.2008 19:12
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
        Hier wird wohl "leider" mehr auf die Spielmechanik und das Gameplay im allgemeinen geachtet, als auf stimmungsvolle Zwischensequenzen. Für mich ist die Grafik an sich weniger wichtig, auch kleinere Designschwächen was z. B. die Steuerung betrifft, ignoriere ich, wenn das Feeling, die Stimmung, die Atmosphäre, Story etc. wirklich fesselnd sind. Aus dem Grund ist mir der Multiplayermodus in 99% aller Spiele auch scheißegal ... da gibt es keine Story, keine interessanten Charaktere und keine Ziele, auf die man hinarbeiten kann, bei denen man mit tollen Filmsequenzen belohnt wird.

        Final Fantasy 8 (eines meiner Lieblingsspiele) ist da auf jeden Fall ein Paradebeispiel, wie das Verhältnis Spiel/Zwischensequenzen für mich aussehen soll. Grafisch war es auch damals nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber es halt halt tierisch Spaß gemacht und die Zwischensequenzen schaue ich mir heute noch gern bei youtube etc. an.
      • Von sickBoy82 Gelegenheitsspieler/in
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
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