Die
Command & Conquer-Serie besteht aus drei Universen: Tiberium, Alarmstufe Rot und Generäle. Den
ersten Teil des Tiberium-Universums behandelten wir bereits in unserem gestrigen Special. Dort erhalten Sie auch einen Überblick über alle
C&C-Teile und einige Fakten zu
Command & Conquer.
Command & Conquer: Renegade, 2002, 72% in Ausgabe 03/02
Command & Conquer: Renegade
Mit
Renegade wagte Entwickler Westwood einen Blick über den Tellerrand und versetzte das
C&C-Universum kurzerhand in einen Ego-Shooter. Sie übernehmen die Rolle von Nick "Havoc" Parker, einem GDI-Soldaten und tragen in der Einzelspieler-Kampagne Kämpfe aus, die in den letzten Wochen der Geschichte von
Der Tiberiumkonflikt spielen.
Renegade bietet außerdem einen Mehrspieler-Part. Der Wiedererkennungswert war gegeben, weil Havoc klassische
C&C-Vehikel wie den Mammut-Panzer fahren darf und Gebäude wie den Nod-Obelisken betreten kann.
Das Spiel war grafisch bereits zur Veröffentlichung veraltet und setzte auf die hauseigene Renegade-Engine, auch Westwood 3D genannt. Ein zweiter Teil war zwar geplant, erblickte aber nie das Licht der Welt.
Mit dem angekündigten Ego-Shooter
Tiberium will sich Electronic Arts aber erneut auf dieses Terrain begeben.
Command & Conquer: Tiberium Wars, 2007, 85% in Ausgabe 05/07

Der charismatische Bösewicht - Kane, gespielt von Joe Kucan.
Rund sieben Jahre nach dem letzten Strategiespiel im Tiberium-Universum veröffentlichte Electronic Arts
Command & Conquer: Tiberium Wars. Mittlerweile ging das Entwicklerstudio Westwood an EA über, die Herstellung von Tiberium Wars übernahm das EA-eigene Studio in Los Angeles. Der Titel baut auf die Sage-Grafik-Engine, die schon in
C&C: Generäle (im anderen
C&C-Universum angesiedelt) zum Einsatz kam und war damit der erste Tiberium-Titel mit echter 3D-Grafik. Zum ersten Mal in der Geschichte der
C&C-Geschichte spielen Aliens, die Scrin, eine tragende Rolle. Zur Freude langjähriger Anhänger kehrte in Tiberium Wars übrigens die rechts auf dem Bildschirm angeordnete Befehlsleiste zurück. Vorherige Titel, auch aus anderen
C&C-Universen, setzten zwischenzeitlich auf Leiste, angelehnt an andere Strategiespiele
wie die Age of Empires-Serie.
Die Story des Titels ist rund 16 Jahre nach den Geschehnissen aus Feuersturm angesiedelt. Während der Konflikt zwischen GDI und Nod mehr und mehr abnimmt, bedroht das Tiberium die gesamte Welt und veranlasst die GDI die Erde in Zonen aufzuteilen. 30 Prozent der Erde gelten als Rote Zonen und sind menschenfeindliche Territorien geworden. 50 Prozent gelten als Gelbe Zonen, die gefährlich hoch kontaminiert sind, dennoch das Zuhause des Großteiles der Bevölkerung darstellen. Die restlichen 20 Prozent sind die Blauen Zonen, nicht vom Tiberium angegriffen und frei von den Folgen der Kriege. Sie stehen unter strengem Schutz der GDI und gelten als letzte Zuflucht für die Menschen.
Command & Conquer: Tiberium Wars
Im März 2047 feuert Nod unerwartet eine Nuklear-Rakete auf die im All stationierte GDI-Basis Philadelphia ab, welche einen großen Teil der Struktur zerstört. Seit dem letzten Tiberium-Krieg hat Nod seine Streitkraft vergrößert und gilt mittlerweile als Supermacht. Viele Teile der Bevölkerung unterstützen die Bruderschaft, weil sie medizinische Hilfe in den Gelben Zonen anbieten und politische Stabilität versprechen. Die GDI sieht sich gezwungen, alle Truppen zu mobilisieren, um Nod den letzten entscheidenden Schlag zu verpassen. Doch als plötzlich die außerirdischen Scrin dem Kampf beitreten, ändert dies entscheidend den Hergang des dritten großen Tiberium-Krieges...
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