Sam & Max Season Two im Test
Acht US-Dollar und 95 Cents. Das sind etwa sieben Euro, manchmal auch sechs, je nach Wechselkurs. Für diesen Betrag erhalten Sie eine Episode von Sam & Max. Drei Stunden voller fieser Gags und Sprüche, die das Zwerchfell beben lassen. Drei Stunden voll fairer Rätsel und abgefahrener Charaktere und mit einem Soundtrack, der auch problemlos in einer guten Jazz-Bar laufen könnte. Wo sonst bekommt man so viel Unterhaltung für so wenig Geld?
Santa Claus, Jimmy Hoffa, Deutsche, Satan – sie alle bekommen ihr Klischee-Fett weg.
Telltale erbringt den Beweis: Episoden-Adventures können funktionieren, wenn sie gut gemacht sind. So wie Sam & Max, deren zweite Staffel nun endlich komplett ist. Fünf Episoden umfasst das Spaßpaket, das - im Ganzen bestellt - für rund 35 Dollar (also nicht mal 25 Euro!) über das Internet angeboten wird.
Das Staffelfinale trägt den Titel What's new, Beelzebub?, womit der thematische Pfad bereits vorgegeben ist: Es geht abwärts in Richtung Hölle. Wie es dazu kam, erfährt man in den vier Vorgängerepisoden. Die sollte man unbedingt der Reihe nach gespielt haben, denn Erklärungen für Quereinsteiger gibt es nicht.
In Ice Station Santa, der ersten Folge der zweiten Staffel, nahm das Abenteuer seinen Lauf: Sam und Max, ein herzliches Team brutaler Gesetzeshüter, stellten sich darin dem von Wahn und Mordlust besessenen Weihnachtsmann entgegen. Die Story ist verrückt, der Humor oft gemein, die Spielzeit fair - ein toller Einstand.

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- aber wohl "nur" auf Englisch.