Die Diskette - Erfunden, entwickelt und schließlich entmachtet
Disketten sind tot! Ja, liebe Nostalgiker, sie sind tot und werden wohl nie wieder das Licht der Welt erblicken. Dabei haben uns die liebgewonnenen Plastikscheiben Jahre lang begleitet, haben uns gezeigt, wie schön das Hobby PC-Spiel sein kann. Sie waren treue Begleiter. Und ja, es soll wirklich schon soweit sein, dass Kinder und Jugendliche mit dem Begriff Diskette nichts mehr anfangen können. Daher rollen wir heute die Geschichte auf und erklären, warum Disketten ausgestorben sind.
Was ist eine Diskette?
Eine typische 3,5-Zoll-Diskette.
Eine Diskette ist ein Datenträger zur Speicherung von Daten. Sie ist eckig, besteht außen aus Plastik und wird gerne Floppy genannt. Im Innern des Plastikgehäuses befindet sich eine Plastikscheibe, die mit magnetisierbarem Material beschichtet ist. Die Größe der Diskette wird in Zoll (1 Zoll entsprechen knapp 2,5 cm) gemessen und reicht von 3 Zoll bis 8 Zoll. Der Speicherplatz wiederum von minimal 80 Kilobyte (bei 5,25 Zoll Disketten) bis maximal 3,4 MB (bei 3,5 Zoll-Disketten). Die Größe der Diskette entspricht also nicht der Menge an verfügbarem Speicherplatz. Andere Formate wurden zwar entwickelt, setzten sich jedoch nicht durch.
Eine so genannte HD-Diskette (High Density - beschreibt die Aufzeichnungsdichte. Nicht zu verwechseln mit High Definition.) kann Daten rund fünf Jahre lagern - so lange sie vor Feuchtigkeit und Magnetismus geschützt ist. Auch der natürliche Erdmagnetismus hat Einfluss auf die Haltbarkeit der Daten.
Die Entstehung der Diskette
Eine typische 5,25-Zoll-Diskette.
Schon 1969 existierte die erste Diskette, sie maß 8 Zoll und wurde von IBM entwickelt. Das dazugehörige Gerät, das System/370 konnte diese Diskette jedoch nur lesen, nicht aber beschreiben. Als Erfinder der Diskette gilt Alan Shugart (1930 - 2006), der in den 1960er Jahren für IBM tätig war und im Jahr 1979 den Festplattenhersteller Seagate gründete. Shugart war ebenfalls verantwortlich für die erste 5,25-Zoll-Diskette, die er 1976 entwickelte. Das dazugehörige Lesegerät brachte die Firma TEAC zwei Jahre später auf den Mark. Erst 1981 stellte Sony die 3,5-Zoll-Diskette vor, die formatiert zunächst Platz für 720 KB bot. Die später entwickelte Variante mit 1,4 MB Speicherplatz war die wohl populärste. Im Volksmund galt sie als 1,44 MB-Diskette. Dieser Umstand ist auf eine fehlerhafte Umrechnung zurückzuführen. So glaubte man, 1.000 KB entspräche 1 MB. Richtig wäre aber: 1 MB = 1.024 KB.
Weil 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerke Standard in den populären IBM-PCs waren, setzte sich die 3,5 Zoll Diskette schlussendlich durch. Durch die zunehmende Verwendung von CDs geriet die Diskette mehr und mehr ins Hintertreffen. Apple war einer der ersten Hersteller, die seit 1998 gänzlich auf Disketten-Laufwerke verzichteten.

Ruhe in Frieden...
@Neawoulf
Hey, jetzt übertreib aber mal nicht. Disketten waren schließlich dazu da, um sie zu hassen. Sie haben manchmal den Geist aufgegeben, manchmal hielten sie ewig. Und tatsächlich, bis auf einen kleinen Lesefehler, der die Installation nur leicht störte, konnte ich vor kurzem sogar DOS 6.22 von meinen Disketten installieren. Ich hab da noch so ein uraltes Notebook, 133Mhz etc.......
Das fand ich damals so faszinierend: man konnte rumprobieren und experminetieren, man bekam den Rechner doch wieder hin und man war ein gefragter "Experte", wenn der Bekannte vom Papa ein Problem mit seiner Kiste hatte. Und damals hatte auch noch nicht JEDER IDIOT einen PC.
Bis heute hat sich nicht viel verändert. Test&Trial....
Ich glaube, jeder, der sich mit Disketten auskennt, der "versteht" einen Computer. Oder?
Viele Grüße an alle "Alteingesessenen" ^^
Hach joa ... die "gute" alte Diskette ... nein, liebe Kinder, das ist kein Bling-Bling-Halsschmuck, den den Sido trägt, um Bushido fertig zu machen ...
... sondern ein altertümliches Speichermedium, das nicht nur langsam war und wenig Daten speichern konnte ... nein, es war auch sehr unzuverlässig. Lange Zeit kannte ich nichts anderes, und ich habe sie nie gemocht. Entweder man konnte Spiele oder Programme direkt von der Diskette lesen ... das dauerte dann ewig, oder man hat die Sachen auf seine Festplatte kopiert, was auch nicht immer geklappt hat.
Das "Schöne" daran war ... es hat ewig gedauert und häufig kam es dabei zu Lesefehlern (meist auf der letzten von möglichst vielen Disketten). Diese verdammten Dinger haben Daten so gut beschützt wie ein betrunkener Kellner Gläser jonglieren kann, während er gerade einen epileptischen Anfall hat.
Verdammt viele Original-Disketten musste ich wegwerfen, weil die Dinger nicht mehr lesbar waren. Das hatte mehrere Gründe: Zum einen waren die Dinger extrem temperaturempfindlich, zum anderen sollte man keine Lautsprecher, Telefone etc. in der Nähe haben, da die Dinger auch keine Magnetfelder vertragen haben. Am meisten trauere ich da Planets Edge hinterher, einen Sci-Fi Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen und nem riesigen Universum, das man erforschen konnte.
Dann kamen noch "schöne" Erlebnisse dazu, wie die 2-stündige Installation von Wing Commander 2 ... ich habe diese Dinger nie gemocht und ich bin froh, dass es inzwischen USB-Sticks für ein paar Euro gibt, auf denen ich 2 GB statt nicht einmal 2 MB speichern kann. Zur dauerhaften Datensicherung sind die zwar auch nicht sehr nützlich, aber immerhin kann man damit schnell und einfach Daten zwischen verschiedenen PCs hin- und herschieben ohne dafür eine CD/DVD brennen zu müssen, ein Netzwerkkabel zu legen oder die Sachen über's Internet zu verschicken, und man muss die Daten auch nicht per Zip-Programm in 185 Mini-Dateien teilen, damit sie auf eine Diskette passen.
Ich hasse Disketten ... sie sind verantwortlich für alles schlechte auf der Welt ... das Aussterben der Dinosaurier, die beiden Weltkriege, Krankheit, Tod und Sklaverei und natürlich für Rosenkohl ...
C:\Programme\Ahead\Nero\nerocmd.exe heißt die Datei. Kann aber durchaus sein, daß die nur bei dem vollständigen Nero dabei ist.
Klar, nur wenn Nero schon auf der HD installiert ist .... Der Tippfehler ist nicht das Problem, hab das gesammte Nero-Verzeichnis nach *.exe durchsucht, keine Kommandozeilenversion gefunden.
Mir gehts hier darum, dass es keine native Möglichkeit gibt das Problem zu lösen, wärend das Kopieren auf USB-Sticks oder Disketten IMMER unterstützt wird, sofern die Hardware vorhanden ist.
CDs sind gut als Massenspeicher, aber als Diskettenersatz sind sie nicht der Hit.
C:\Programme\Ahead\Nero\nerocmd.exe heißt die Datei. Kann aber durchaus sein, daß die nur bei dem vollständigen Nero dabei ist.
Klar, nur wenn Nero schon auf der HD installiert ist ....