Tom Clancy: Der Mann, der Geschichte schreibt
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Thomas Leo Clancy Jr.
Der US-Amerikaner Thomas Leo Clancy Jr. wurde am 12. April 1947 in Baltimore, Maryland, geboren und ist unter seinem Künstlernamen Tom Clancy als Autor von Politthrillern bekannt. Diese meist pro-amerikanisch angehauchten Titel schafften es zum großen Teil in die weltweiten Bestseller-Listen. Nichtsdestotrotz ist Clancy unter Autoren-Kollegen aufgrund seines Stils umstritten. Anhänger seiner Werke hingegen lieben seine Handlungsvielfalt und die genaue Betrachtung technischer Details. Sein Wissen über diese verdankt er engen Kontakten zum US-Militär. Aufgrund der sich daraus ergebenden Vielfalt hat sich der französische Spiele-Publisher Ubisoft die Rechte am Namen Tom Clancy gesichert und veröffentlichte im Laufe der Jahre diverse Spiele.
Tom Clancy's Rainbow Six
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Rainbow Six: Lockdown
In der Rainbow Six-Reihe erschienen bereits sechs Hauptspiele und sechs Add-ons. Das erste, Tom Clancy's Rainbow Six, erschien bereits 1998. Die Rechte liegen beim französischen Branchenriesen Ubisoft. Die ersten Spiele wurden noch von Red Storm Entertainment allein entwickelt. Mittlerweile beauftragt Ubisoft auf eben dieses, andere oder gar hauseigene Entwicklerstudios, um die Serie weiterzuentwickeln.
Rainbow ist eine international agierende Anti-Terror-Spezialeinheit der NATO, deren Aufgabengebiet von Geiselbefreiung bis zur Bombenentschärfung reicht. John Clark, der Rainbow-Direktor, koordiniert die Einsätze über das in Hereford, England, liegende Hauptquartier oder eine Außenstelle in den USA. Sie übernehmen die Rolle des Teamführers Domingo Chavez bis zum vierten Teil der Serie. Erst danach, also in Rainbow Six Vegas, schlüpfen Sie in die Haut von Logan Keller. Warum das so ist wird im Xbox-Spiel Tom Clancy's Rainbow Six: Critical Hour erklärt, das allerdings nur in den USA auf den Markt kam. John Clark, gibt seinen Posten an Chavez ab, der aus dem aktiven Dienst austritt und die Bühne für Keller räumt.
Quelle: Ubisoft
Rainbow Six Vegas 2 (dt.)
Die Rainbow-Reihe war von Grund auf als Taktik-Shooter konzipiert, die neueren Teile verwässerten den Taktik-Anteil jedoch zugunsten der Action. Das verärgerte zwar eingefleischte Fans, führte aber zu besseren Absätzen. Vor jedem Einsatz galt es, das Team auszurüsten und das Vorgehen detailliert zu planen. Sogar Wegpunkte konnten Sie festlegen. Da jeder Einsatz mit bis zu drei Teams ausgeführt wird, konnten Sie zwischen den einzelnen Teamführern wechseln, um vorher besprochene Taktiken abzuändern. Ein Wechsel hin zur Einfachheit deutete sich bereits im dritten Teil an, der vierte ließ dann die Planungsphase gänzlich weg und vernachlässigte taktische Elemente. Mit Rainbow Six Vegas wechselte Ubisoft die Richtung und fügte wieder eine Prise mehr Taktik ein, die jedoch im zweiten Teil erneut verwässert wurde.

Kurzum Clancy hat mir Sam Fisher nichts zu tun.
Aber man sollte die Jack Ryan Reihe von ihm mal vernüftig umsetzten. Als mitschung aus Strategie und Tactik Shooter. :)
Die ersten 3,4 oder 5 Level habe ich gespielt ohne überhaupt die Waffe zu zücken, nach dem erstem Schuss merkt man aber das einfach durchpflügen einfacher ist, wie die Feinde zu umgehen.
Genauso wie Commandos; solange man versucht leise zu sein, ist es recht mühsam, sobald man die doofe KI einfach über den Haufen schießt, gibt es keine Probleme mehr.
Bescheuert bei Tom Clancy ist aber ganz besonders, dass Ubisoft die Namensrechte hat, und der Herr Clancy praktisch nichts mehr mit dem jeweiligen "Tom Clancy's"-Produkt zu tun haben muss.
Mir hat auch die SC-Reihe immer am meisten zugesagt. Ich bin sowieso viel lieber auf leisen Sohlen unterwegs, als dass ich mich durch die Levels metzle, und SC bot für mich immer die richtige Mischung aus taktischem und überlegtem Vorgehen, einem gesunden Arcade-Anteil, abwechslungsreichem Gameplay und einer interessanten Handlung.
SSA