Independent Games: Große Ideen mit kleinem Budget
Gegen den Virus: Das Strategiespiel Darwinia versetzt Sie ins Innere eines Computers, wo Sie eine Population von Polygonwesen steuern.
Auf ihrer Homepage heißt es, sie machen Spiele auf die altmodische Art: zwei Leute, kein Geld und eine Menge Liebe fürs Metier. Die unabhängigen Entwickler Kyle Gabler und Ron Carmel nennen sich 2D Boy. Ihr aktuelles Projekt World of Goo hat Anfang des Jahres beim Independent Games Festival (IGF) in San Francisco den Preis für innovatives Design gewonnen- und erscheint noch in diesem Jahr für PC und Wii.
Gegen die Schwerkraft: In World of Goo bauen Sie aus klebrigen Goo-Bällen Türme.
World of Goo ist eines von vielen im Wortsinne ausgezeichneten Computerspielen, die abseits der etablierten Entwicklerstudios und großen Publisher entstanden sind. Unter Bedingungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Wo die Branchenriesen wie Activision Blizzard, Electronic Arts oder Microsoft auf nahezu unbegrenzte Ressourcen zurückgreifen können, setzten die Independents auf grenzenlose kreative Freiheit. Während Blockbuster-Games schon mal Produktionskosten im zweistelligen Millionenbereich, Hunderte von Mitarbeitern und mehrere Jahre Entwicklungszeit beanspruchen, verkündete der Finne Petri Purho im September 2006 in seinem Blog (kloonigames.com), er wolle von nun an Monat für Monat ein neues, experimentelles Game programmieren. Auf der Hand liegt: Dabei dürften keine riesigen virtuellen Welten, opulenten Grafiken oder aufwendigen Render-Sequenzen entstehen - aber vielleicht irgendwann ein neues Tetris.
Crayon Physics Deluxe
Nur fünf Tage benötigte Purho etwa, um Crayon Physics zu programmieren - ein Spiel wie eine zum Leben erweckte Kinderzeichnung. Zwar hält sich der Umfang dieses Prototyps in Grenzen: Das Spiel besteht aus gerade mal sieben Levels und man hat es in etwa zehn Minuten durch. Optik und Gameplay stellten jedoch die Blaupause für Crayon Physics Deluxe dar, das Kloonigames in diesem Jahr den mit 20.000 Dollar dotierten "Seumas McNally Grand Prize" beim IGF einbrachte.

eines der besten indie-spiele die ich bisher gespielt habe ich "mount&blade". die steuerung ist einfach, das spiel ist komplex aber nicht kompliziert. einfach gesagt: es macht spass.
@SSA:
Kauf dir einfach mal wieder das Heft. Daher sind nämlich alle Artikel die du als "News" gut fandest ;-) .
Ich hab den Artikel schon im Heft gelesen...
holt euch geometry wars bei steam... das ist 1a und die 4€ sind echt gut angelegt. wirklich. ich hab lange kein so fesselndes spiel mehr gehabt.
Ich finde es durchaus gut, wen ihr auch sowas mal ansprecht/vorstellt, aber entschuldigt, ihr scheint man gerade die Indie-Preisverleihungsseite durchforstet zu haben, ein bisschen mager.
SSA