Das Diablo-Dilemma: Woran die Konkurrenz scheitert...
Oft kopiert, nie erreicht: Seit nunmehr acht Jahren sitzt Diablo 2 auf dem Thron der Action-Rollenspiele, rührt keinen Finger und wird trotzdem nicht heruntergestoßen. Zahlreiche Spiele haben es versucht, keins hat es geschafft. Warum ist Diablo 2 so gut? Und warum beißt sich die Konkurrenz an Blizzards Ausnahmetitel die Zähne aus? Wir gehen beiden Fragen auf den Grund und stellen Ihnen die stärksten Konkurrenten vor.
Diablo 2: Genial einfach, einfach genial!
Quelle: Blizzard
Diablo 2
In Diablo 2 stehen Ihnen fünf Charakterklassen zur Auswahl: Amazone, Barbar, Zauberin, Paladin und Totenbeschwörer - alle nahezu optimal ausbalanciert, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Die Spielfigur aufzuleveln, neue und rare Gegenstände zu finden, macht süchtig, sorgt für schlaflose Nächte und tiefschwarze Augenringe. Ein goldfarbenes Objekt (die mit Abstand seltensten) zu finden macht überglücklich, ist aber auch mit viel Arbeit und konsequentem Spielen verbunden. Weil die Gegner nie unfair, zu schwach und oder langweilig werden, spielen Sie weiter... und weiter... und weiter.
Auch der Mehrspielermodus über das Battle.net sucht bis heute seines Gleichen, wegen des genialen Balancing der Charakterklassen und des funktionalen Konzepts - Einloggen, Freunde treffen, loslegen - gehört er auch heute noch längst nicht zum alten Eisen.
Auf den nächsten Seiten: Die Konkurrenz im Überblick!

wenn man sich das einredet, daß Diablo 2 der Genrekönig sein sollte, bitte sehr.
Es gibt wahrlich Perlen unter den Hack&Slays, die anders sind als Diablo 2 und desshahlb braucht man diese nicht als minderwertig ansehen.
... aber wenn ein Titel künstlich gehypt wird... *lol*
Diese Gegner standen natürlich nicht frei in der Weltgeschichte rum. Man musste schon ein bisschen suchen. Aber sowas tut man in Sacred und Co für gewöhnlich auch, oder?
Ich verstehe deinen Gedanken nicht. Die Action ist da, nur ist der taktische Anspruch nicht so hoch wie bei anderen Spielen. Dir fehlt also eher die Taktik, oder? Dann könnte ich zustimmen. Taktisch ist es nicht. Aber es geht wenigstens gut die Post ab.
Ach, was mir eben einfällt: Man konnte sich in Sacred auch gegen Feuer wappmen, was gegen Drachen zB sehr wichtig war.
Diablo wirkte auf dich erwachsen, auf mich wirkte es unpassend. Brutalität in einem Spiel ist mir einfach zuwider. Besonders, wenn es dieses Spielprinzip hat: Sammeln bis der Arzt kommt.
Ach ja, wem meine Meinung nicht passt, der soll auf meinen Post doch bitte sachlich und gesittet antworten oder ihn einfach ignorieren, anstatt Totschlag-Argumente à la 'Elendiger Fanboy, ich weiß es besser!' abzulassen. :)
Zitat von PC Games: "Hellgate: London wurde gehyped".
Jo, ich weiß auch noch gut von wem. Nämlich unter anderem von PC Games. So wird für mich diese Vorstellung hier zur Farce ^^
Andererseits fand ich Diablo immer unglaublich träge. Was andere süchtig macht, ging mir am Arsch vorbei. Die Story hab ich nie verstanden. Das liegt aber eher daran, dass sie in den ersten Spielstunden so unglaublich belanglos erzählt wird, dass ich hinterher keine Lust mehr hatte, mich mit ihr zu beschäftigen. Worum ging es in Diablo noch gleich?
Da gefiel mir Sacred besser. Die Story fängt gleich motivierend an. Das Spielprinzip mag das gleiche sein, aber irgendwie ging es leichter von der Hand. Liegt evt daran, dass ich wusste, was ich tun soll. In Diablo hab ich mehr gesucht als alles andere.
Aber mein Favorit bleibt nach wie vor der schönste Bildschirmschoner aller Zeiten: Dungeon Siege. Extrem simple Kämpfe, eine coole Story (was ihr alle habt