Age of Empires 3: The Asien Dynasties
Quelle: Microsoft Game Studios
Kaum eine Strategieserie genießt ein ähnlich gutes Renommee wie Age of Empires. Seit zehn Jahren auf dem Markt, begeistert die imperiale Echtzeit-Strategieserie mit einmaliger Völkervielfalt und spannend erzählten Historien in verschiedenen Epochen. Nachdem das Hauptspiel Age of Empires 3 seinen Fokus sehr auf das "Alte Europa" zur Kolonialzeit legte und das erste Add-on The Warchiefs die Geschichte der nordamerikanischen Ureinwohner thematisierte, schwenkt die zweite Erweiterung nach Osten. The Asian Dynasties führt drei neue Völker ein: Inder, Chinesen und Japaner.
Quelle: Microsoft
So erleben Sie zunächst aufseiten der Japaner den Aufstieg der Shogun-Dynastie Tokugawa, segeln dann auf einem chinesischen Boot über die Weltmeere und zeigen anschließend als Inder den Briten, wer auf dem Bollywood-Subkontinent die besten Teepartys gibt. Dabei zeichnen sich beide historischen sowie die fiktive Kampagne durch eine sehr Disneyartige Handlungsschablone aus, in der Gut und Böse klar getrennt und Überraschungen Mangelware sind. In der englischen Testversion überzeugten dafür die Sprecher und die Ingame-Sequenzen der Kampagnen erfreuten mit vielen Animationen und Kamerafahrten. Die Qualität der je fünf Missionen umfassenden Kampagnen schwankt jedoch sehr. Zwar wechseln sich gemäß Pflichtenbuch klassische Basis-gegen-Basis-Missionen mit Erkundungs- oder Eskortieraufträgen ab, aber etliche Aufgaben sind insgesamt einen Tick zu einfallslos. Das volle Po-tenzial schöpfen die Entwickler bei weitem nicht aus - Seegefechte spielen fast gar keine Rolle, auch eine spannende Mission im Himalaya suchen Sie vergeblich.
