Turning Point: Fall of Liberty - Unfreiwillige Komik
Was wäre, wenn ...", fragen die Entwickler des Ego-Shooters Turning Point: Fall of Liberty und lassen kurzerhand Winston Churchill vor dem Zweiten Weltkrieg sterben - mit weitreichenden Konsequenzen: Nazideutschland unterwirft ganz Europa samt dem führerlosen England. 1953 kommt es schließlich, wie es kommen muss: Die Nazis schippern über den Großen Teich und überfallen die USA. Die Vorteile eines solchen fiktiven Szenarios liegen auf der Hand: Frische Spielekost, ohne völlig den Bezug zur Realität und damit an Faszination zu verlieren. Viel Spielraum für Kreativität, statt hinlänglich aus Film, Fernsehen und Computerspielen bekannte, ans historische Geschehen angelehnte Handlungen und Schauplätze wiederzukäuen. Was man mit dem Thema alles anstellen könnte! Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gerade als Arbeiter auf einem Stahlträger eines im Bau befi ndlichen New Yorker Wolkenkratzers, blicken auf den Hafen, als sich der Himmel regelrecht verdunkelt: Hunderte Zeppeline und Feindflugzeuge brechen über die Stadt herein. Bombenteppiche und tausende Fallschirmspringer gehen über den Häusern nieder, Düsenjäger fegen heulend über Ihren Kopf hinweg, Sie klettern mit waghalsigen Manövern in die Tiefe, balancieren über Balken, rutschen Leitern hinunter und wehren sich mit bloßen Händen Ihrer Haut.
Die geschilderten Szenen spielen Sie tatsächlich so nach, doch diese wenigen ersten Minuten sind praktisch schon die spektakulärsten und besten des gesamten Spiels - und offenbaren bereits deutliche Schwächen. Es genügt, falsch abzubiegen oder sich zu weit vorzuwagen (siehe Bild "Einfach zu weit gegangen" links oben), schon beißt Ihr Held ins Gras und Sie fangen bei dem vorhergehenden Speicherpunkt - selbst dürfen Sie nicht sichern - wieder an. Die Grenzen beziehungsweise der rechte Weg ist dabei nicht immer ersichtlich.

Eigendlich hätte es eine gute Atmosphäre geboten,wenn da die Mängel nicht wären.Die Grafik ein Graus,ewiges nervendes Geruckel(trotz 8800 GTX und 2 MiB ram) und dann noch der eintönige Spielablauf.Kaum Innovationen gepaart mit einem fehlenden Schnellspeichersystem,was wohl daran liegt daß das Game eine simple und schlampige Konsolenumsetzung ist(wwüüüürrrrrgggg) und zur Krönung zu einem Preis verschachert wird, der an den Gipfel der Frechheit grenzt.Ein Topspiel wäre mir sicherlich die 50 (T)euros wert gewesen,aber dieses vermurkstes Machwerk wird mir noch lange schwer im Magen liegen...
MfG Superwiggle
das ist schon frechheit.Für 20€ weniger hätte
Ich es als "normal" eingestuft.Ich als gelegenheits
spieler habe gerade mal eine Woche gebraucht
um es durchzuspielen das ist eindeutig zuwenig.
Erstmal nicht gestartet bekommen ( Securom meinte ständig ich solle doch bitte die Original-DVD einlegen, welche aber schon im laufwerk lag). Nachdem ich eine neue .exe vom Securom-Support erhalten hatte lief es ja, war aber auch nicht besser.
Auf nen 22" 16:10 TFT mit einer Auflösung von 1024x768 zu "spielen" ist nicht grade berauschend, wie auch einer meiner Vorredner meinte.
Und dann die Kämpfe: Ich öffne eine Tür und von irgendwo her komen 2 Soldaten angelaufen. Erstmal ein Magazin aus der MP auf die abgegeben... ohne Erfolg! Dabei habe ich gezielte Salven auf Kopf und Oberkörper losgelassen. Aber da die Gegner noch nicht an ihrem gesrcipteten Bestimmungsort waren, waren die gegen jedwede Art der Einwirkungen von Seiten des Spieler immun. Als die sich etwa 7m von mir hingehockt hatten, fielen die beiden auch schon nach 2-3 Treffern um. Und das ist mir häufiger aufgefallen.
Und nachdem ich in einem Abschnitt draufgegangen bin und das Speichersystem meinte, fängst halt wieder an der Stelle an, wo du vor ner halben Stunde schonmal warst, hab ichs wieder deinstallsiert.
So ist es viel besser.
MfG
DaKi
SSA