
Peter Molyneux spricht auf dem Munich Gaming Kongress über seine Spiele.
Auch Spielegötter werden nicht jünger: "Früher nannte man mich den
"Godfather of Games", heute gelte ich eher als
"Grandfather of Games"...". Mit dieser launigen Einleitung begrüßte Peter Molyneux das Munich Gaming-Fachpublikum im Münchner Mathäser-Filmpalast - Firmenbosse, Journalisten, Manager, Entwickler, Pädagogen, Pressesprecher und Politiker wie Landesvater Beckstein. Nachdem der bayerische Ministerpräsident nach vollbrachter Ansprache von der Security aus dem Saal geleitet wurde, durfte der Spieledesigner ans Pult. Er erzählte, was er in seinem Leben bislang so alles gemacht hat (
Black & White,
Populous,
Theme Park). Was er mit dem Fantasy-Rollenspiel
Fable 2 vor hat (ein "Rollenspiel für jedermann"). Warum Spiele heutzutage nicht nur Vielspieler, sondern auch Einsteiger begeistern müssen. Dass man Spiele in einem vernünftigen Zeitrahmen absolvieren können sollte (wer liest schon ein 1.200-Seiten-Buch durch?). Und dass kein Action-Spiel ohne Tod und Gewalt auskommt - womit er Bezug nahm auf Becksteins schwer erträgliches Vokabular der "Killerspiele". Vorsichtshalber erkundigte sich Molyneux nach dem Wissensstand des Publikums: "
GTA - ich weiß nicht, ob ihr das hier in Deutschland kennt..."