Starcraft-2-Spezial: Die Protoss - Einheiten, Gebäude, Taktiken
Quelle: Blizzard
Unsterbliche
Eine tolle Einheit! Die Unsterblichen sind umfunktionierte Dragoner, bekannt aus dem ersten Starcraft. Im Grunde genommen sind das umherstaksende Cyborgs, in denen die halbtoten Körper gefallener Protoss-Krieger eine sprichwörtliche Ehrenrunde drehen, um ihrem Volk weiter zu dienen. Da die Protoss ihre Heimatwelt und damit das Wissen um die Dragoner-Technologie verloren haben, wurden die überlebenden Exemplare auf- und umgerüstet. Der spinnenartige Roboter-Körper wird nun von einem speziellen Energieschild geschützt, der vor allem gegen schwere Angriffe äußerst wirksam ist. Ob terranischer Belagerungspanzer oder zergischer Ultralisk - ihre besonders starken Angriffe erzielen gegen Unsterbliche kaum eine Wirkung, was ihr Schicksal dann auch meistens besiegelt! Klingt super und spielt sich auch so: Wir haben mehr als eine Terraner-Basis dermaßen gehörig aufgemischt, dass unsere Gegenspieler (die nur einige Meter weiter saßen) uns buchstäblich mit Blicken aufspießten. Unsterbliche haben nur einen Nachteil: Leichte Angriffe, etwa die eines Zerglings oder Marines, verkraften sie folgerichtig gar nicht so gut - und wollen daher sehr gezielt eingesetzt und beschützt werden.
Quelle: Blizzard
Koloss
Ein Prachtstück von einer Einheit. Kolosse werden in der Roboterfabrik hergestellt, geben ulkige Piepsgeräusche von sich (als würde Godzilla zu kichern anfangen!) und gehören zum Besten, was da an Einheitendesign auf Starcraft-Schlachtfeldern bislang zu sehen war. Die riesigen Läufer latschen einfach über Ebenen hinweg, Höhenunterschiede gibt es für sie nicht - Bodenangriffe können durch sie von allen Seiten erfolgen! Aber: Aufgrund ihrer Größe sind Kolosse auch im Fadenkreuz der terranischen Luftabwehr-Türme.
Neu an den Kolossen ist ihre Bewaffnung. In früheren Demonstrationen feuerte er noch kontinuierlich zwei kräftige Energiestrahlen auf seine Feinde - das tut er nun nicht mehr. Stattdessen entfesselt er einen breitgefächerten Strahl, der mehrere nebeneinander stehende Ziele schädigt. Das sieht weniger spektakulär aus als noch zuvor, doch der Nutzen macht diesen Tausch plausibel. Ein Beispiel: In einem 1vs1-Spiel bunkerten wir uns mit unseren Protoss-Einheiten regelrecht ein. Eine viel zu späte Erkundungstour ergab: Der Gegner hat buchstäblich jeden Fleck der Karte mit Zerg-Schleim eingehüllt und mit Türmen bestückt! Was soll man da noch tun? Die einfache Lösung: Kolosse, einige Trägerschiffe und ein Mutterschiff bauen. Aufgrund der schieren Menge an Türmen konnte unser Gegner niemals genügend Einheiten für einen Gegenangriff vorbereiten - daher nahmen wir uns seine Basisverteidigung in Ruhe vor. Fünf Kolosse schossen die zergischen Abwehr-Kapseln gleich dutzendweise weg - für unsere mächtige Luftflotte war der Rest dann nur noch Routine.

Edit: Zum besseren Verständnis, das bezieht sich alles aufs Original.
Dunker Archon, nicht Zwielicht Archon.
Und Schilde nehmen vollen Schaden, egal womit sie beschossen werden, insofern ist ein Archon mit 350 Schilden unter gewissen Umständen (z.B. gegen Marines) sogar empfindlicher als ein 200 Trefferpunkte Ultralisk, dessen Panzerung 25 oder 50% (bin mir da nciht mehr ganz sicher) des Feuers der Marines schluckt
Des Archons offensichtlicher Vorteil dem Ultralisken gegenüber ist die 30 Punkte Psischockwelle, die Umkreisschaden macht. Schadenstyp ist übrigens Explosion. Damit ist der Ultralisk gegenüber Infanterie aber wieder besser, seine Klingen machen zwar nur 20 Schaden, aber normal, damit kommt immer 20 an (abzüglich Panzerung versteht sich).
In einem direkten Duell Ultralisk gegen Archon würde warscheinlich der Archon gewinnen, da beide immer 100% Schaden machen (Explosion macht 100% bei großen Zielen, wie einem Ultralisken, Normal macht immer 100%, und Schilde nehmen sowiso immer 100% (natürlich alles abzüglich Panzerungspunkte)) und der Archon mehr Schilde+Trefferpunkte hat und mehr Schaden macht.
Gegen eine Rotte Marines hätte der Ultralisk aber bessere Chancen.