Hired Guns: The Jagged Edge - Berechtigte Vorfreude?

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Hired Guns: The Jagged Edge - Berechtigte Vorfreude? Niemand hat gesagt, es würde einfach werden. Und eigentlich hätten Sie sich ja denken können, dass da ein hartes Stück Arbeit auf Sie zukommt. Der Kunde: Janus Mc-Connan, ehemals Präsident des Zwergstaats Diamantküste irgendwo im Westen Afrikas. Der Job: einen Diktator stürzen.

Zum Glück gibt es eine komfortable Schnellspeicher-
Funktion. Trotzdem ist es frustrierend, wenn ständig alle Söldner tot sind. Zum Glück gibt es eine komfortable Schnellspeicher- Funktion. Trotzdem ist es frustrierend, wenn ständig alle Söldner tot sind. Hired Guns: The Jagged Edge ist der inoffizielle Nachfolger von Jagged Alliance 2 aus dem Jahr 1999. Wie anno dazumal infiltrieren Sie mit Ihrer internationalen Söldner-Armee ein exotisches Land, erobern auf taktischen Karten Sektoren und verwalten die Gebiete sowie Ihre Truppen in einer strategischen Übersicht. Alles wie gehabt also? Mitnichten! Das Wiedersehen erweist sich als ernüchternd. Stellen Sie sich vor, Sie treffen nach fast zehn Jahren einen guten Bekannten - nein, einen Freund wieder. Sie stellen aber bald fest, dass er sich verändert hat, nicht nur äußerlich. Und nicht nur zu seinem Vorteil: Ernst ist er geworden, mürrisch und furchtbar intolerant. Am schmerzlichsten aber ist die Erkenntnis, dass er früher voller Leben steckte und voller Ideen, nun sitzt er Ihnen aber lustlos gegenüber und schweigt sich aus.

Wie gehabt: Dächer von Gebäuden werden ausgeblendet, die Silhouetten verdeckter Figuren angezeigt. Wie gehabt: Dächer von Gebäuden werden ausgeblendet, die Silhouetten verdeckter Figuren angezeigt. Dabei hätte alles so schön werden können! Jagged Alliance 3D, wie Hired Guns: The Jagged Edge ursprünglich heißen sollte, das klingt nach bewährt spaßigem Spielprinzip im neuen visuellen Gewand. Und in der Tat weckt es zu Beginn nur beste Erinnerungen an eine Zeit, als man Pixel noch mit bloßem Auge erkennen konnte und sich auch in einem Taktik-Spiel mit einer einzigen Kamera-Perspektive zufrieden gab. Erneut ist der virtuelle Laptop ein zentrales Feature, allerdings kommt er im gefälligen, modernen Design daher. Über ihn nehmen Sie Kontakt zur Außenwelt auf, heuern Söldner an und ordern Ausrüstung. Dabei zitiert Hired Guns den Quasi-Vorgänger bis in kleinste Details, für die Charaktererschaffung etwa lassen Sie im "Internet" ein psychologisches Profi erstellen. Vorher bekommen Sie "per Mail" einen Aktivierungscode zugeschickt: xep624 - für Veteranen aus dem Arulco-Feldzug klingt das vertraut...

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        AW:

        Tja, ist nur fraglich, wieso man 10 Jahre nach dem Vorgänger Ja2 zwar vieles übernimmt, aber fast alles schlechter macht. Neuigkeiten gibt es kaum. Die Charaktererstellung ist ein Kopie des Vorgängers, sogar mit fast dem selben Fragenkatalog, aber Auswirkungen sind nicht erkennbar. Ansonsten: Man knackt keine Schlösser mehr, muss nicht mehr schlafen, beidhändiges Schießen geht nicht mehr, weibliche Charaktere sehen aus wie die männlichen. Und die Portraitauswahl ist ein Witz. Wieso schafft man es 3000 Waffen zu unterscheiden und schafft es danach nicht mehr als 3 Gesichter zur Auswahl zu stellen.
        Vom Schwierigkeitsgrad abgesehen, der auch so einige Mängel aufweist, und nicht gerade motivierend ist, da ohne durchgängiges neu laden eh nichts geht. Kommt man in einen Sektor steht man dem Gegner auf dem Fuß -- Anschleichen, Nachteinsätze sind durchgängig gestrichen.
        Man bekommt das Gefühl, die Entwickler hatten auf Rollenspielanteile von vorneherein keine Lust.
        Also insgesamt ziemlich entteuschendes Ergebnis und mit einem Patch sicherlich nicht zu Regeln, auch wenns schon mal ganz nett wäre, wenn man seine Granaten genauso weit werfen könnte wie der Gegner.
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        AW:

        Tja, ist nur fraglich, wieso man 10 Jahre nach dem Vorgänger Ja2 zwar vieles übernimmt, aber fast alles schlechter macht. Neuigkeiten gibt es kaum. Die Charaktererstellung ist ein Kopie des Vorgängers, sogar mit fast dem selben Fragenkatalog, aber Auswirkungen sind nicht erkennbar. Ansonsten: Man knackt keine Schlösser mehr, muss nicht mehr schlafen, beidhändiges Schießen geht nicht mehr, weibliche Charaktere sehen aus wie die männlichen. Und die Portraitauswahl ist ein Witz. Wieso schafft man es 3000 Waffen zu unterscheiden und schafft es danach nicht mehr als 3 Gesichter zur Auswahl zu stellen.
        Vom Schwierigkeitsgrad abgesehen, der auch so einige Mängel aufweist, und nicht gerade motivierend ist, da ohne durchgängiges neu laden eh nichts geht. Kommt man in einen Sektor steht man dem Gegner auf dem Fuß -- Anschleichen, Nachteinsätze sind durchgängig gestrichen.
        Man bekommt das Gefühl, die Entwickler hatten auf Rollenspielanteile von vorneherein keine Lust.
        Also insgesamt ziemlich entteuschendes Ergebnis und mit einem Patch sicherlich nicht zu Regeln, auch wenns schon mal ganz nett wäre, wenn man seine Granaten genauso weit werfen könnte wie der Gegner.
      • Von Herbboy Mitglied
        AW:

        der angebliche ost-abzugs-verdacht ist so was von lächerlich, das muss man gar nicht kommentieren... ich verweise neben anderen schon genannten spielen da auch noch auf The Witcher (85%).

        und wenn das game nunmal mängel hat, die das wichtigste, den spielspaß, trüben, dann sind das ungepatcht nun mal keine 80%... zB schwierigkeit: wenn es selbst auf der leichtesten stufe noch nervend schwer ist, dann ist der spaß für den durchschnittsspieler (und an den wenden sich tests ja) schon stark beeinträchtigt. profis oder masochisten können ja einfach nen höheren schweirigkeitsgrad nehmen. aber es MUSS in nem game auch immer ne stufe geben, die auch ein gelegenheitsspieler packt, ansonsten ist das game einfach schlecht auf den markt ausgerichtet/ausbalanciert und verdient allein deswegen schon nen abzug.

        vielleicht sorgt ein patch ja für ne höhere wertung, witcher hatte vor der V1.2 auch noch nicht die 85%.
      • Von KONNAITN Spiele-Kenner/in
        AW:

        Zitat von Vidder am 04.04.2008 12:48

        Wenn du die langweilige Einleitung und den erklärenden Teil weglässt, bleibt sehr wenig, was als eigentliche "Kritik" herreicht.

        "Die detaillierte Grafik von Hired Guns sorgt dafür, dass man im Kampf schnell mal den Überblick verliert,"
        ooookeee. Wenn man will, kann man alles negativ beschreiben.
        und der zweite Negativpunkt war, daß der Tester offensichtlich mit dem Schwierigkeitsgrad nicht zurecht kam. Er schreibt ja selber, daß er dem Spiel noch eine Chance im leichten Modus gibt, wieso dann nicht gleich für den Test?

        Mir scheint es eher so zu sein, alsob pcgames einer russischen Spielefirma schonmal proforma 20% abzieht. Einfach so (klein halten).
        Dann noch das unbeliebte rundenbasierte Genre (man will ja als cool gelten) und schon sind wir bei 66%.
        Das ist doch echt ein Witz.
        Das Spiel mag Probleme haben, Mistlands zwei Vorgängespiele hatten auch ihre Macken, aber dann sollte man sich auch die Mühe machen, sie zu nennen und nicht ein Spiel einfach schlechtreden.
        Er kritisiert nicht nur den fehlenden Überblick sondern auch, dass die Geduld des Spielers auf's äußerste strapaziert wird weil Söldner teilweise Befehle nicht annehmen und mehrfach geklickt werden muss. Sowas ist doch nervig. Und dass man was die Story betrifft bald völlig alleingelassen wird, ist auch nicht gerade sehr positiv.
        Silent Storm war z.B. auch schwer (das Add On sogar bockschwer) aber mit solchen Problemen hatte man dort nicht zu kämpfen und es gab dazu noch eine recht gute Story. Das Spiel kam auch von einem russischen Entwickler und bekam eine gute 83% Wertung.
        Kurz um, für mich ist die Wertung nachvollziehbar.
      • Von Succer Spiele-Kenner/in
        AW:

        Zitat von Burtchen am 04.04.2008 13:09
        Achso, doch: Dasist ein lustiges Video
        Lol

        Aber zum Spiel: Mir gefällt es echt gut (Spiele auch auf "Anfänger") Klar hat das Spiel Mängel und Fehler (und nicht nur die im Test angesprochenen) Aber das sind alles welche über die ich hinwegsehen kann!
      • Von KONNAITN Spiele-Kenner/in
        AW:

        Zitat von Sumpfling am 04.04.2008 12:08
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Ja sagt mir was, ich habe sie in deinem Beitrag nur nicht erkannt. Die Sache mit dem Fußtritt ist zwar etwas unrealistisch, bedeutet aber noch nicht unbedingt dass das Spiel schlecht ist, bzw. du es schlecht findest.
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