Lost: Das Spiel - Überzeugt das Inselabenteuer auch auf dem PC?
Die wenigen Schusswechsel langweilen. Dafür sind die Verfolgungsjagden im Dschungel nervenaufreibend.
Ein Flugzeugabsturz. Überlebende. Eine gefahrenvolle Insel. Schwarzer Rauch, der Menschen jagt. Verfluchte Zahlen. Böse Einsiedler. Schicksal. Wovon zur Hölle ist hier die Rede? Von Lost, einer Mystery-Serie des Senders ABC. Ubisoft schuf das Spiel dazu - eines, das Fans gefallen und alle anderen enttäuschen wird.
Eine Enttäuschung für Entdecker: Dschungel, Grotten, Höhlen – allesamt enge, kleine Levels.
Elliot ist eine neue Figur im Lost-Universum. Er erwacht im Dschungel auf der unbekannten Insel - ohne Erinnerungen, ohne Ausrüstung. Die Serie versprüht eine einzigartige Atmosphäre, das Spiel tut es ihr nach: Elliot erreicht den Strand, wo die Überlebenden sich aus Flugzeugtrümmern graben und einander zu Hilfe eilen, das ist ein Gänsehautmoment für Lost-Kenner. Elliot trifft auf die wichtigsten Charaktere der Serie, darunter Jack, Kate und Locke. Schön: Die exzellenten deutschen Original-Stimmen sind zu hören - Fans atmen auf, alle anderen verzweifeln hier bereits: Wer die Fernsehserie nicht kennt, kapiert nicht das Geringste. Unser Tipp: Wenigstens die ersten beiden Staffeln sollte man gesehen haben.
Für Lost typische Flashbacks erzählen Elliots tragische Vergangenheit. Spielerisch simpel, aber spannend!
Lost ist ein Adventure. Keine Tomb Raider-Einflüsse, keine Hüpf- Passagen, keine wilden Kampfsequenzen. Das Durchklicken von kurzen, linearen Dialogen fördert die erste Aufgabe zutage: An einer Schalttafel sollen Relais eingesetzt und Stromkreise geschlossen werden. An diese Form von Minispielen sollte man sich gewöhnen: Bis zum Abspann tauchen ähnliche Aufgaben mehrfach auf. Auch sonst ist das Gameplay zu simpel und selbsterklärend: Elliot bewegt sich in kurzen Levelabschnitten, kann weder springen noch frei erkunden, da er ständig an unsichtbare Grenzen stößt. Die meiste Zeit verbringt man damit, durch den Dschungel zu marschieren, Items aufzusammeln und ein paar Hotspots anzugaffen. Selbst für Leute, die sich vor den einfachsten Denkaufgaben fürchten, ist das noch zu anspruchslos.

die "diskussion", ob das wirklich geschickt ist, printinhalte so zeitnah zum hefterscheinen zu veröffentlichen, haben wir erst kürzlich geführt.
die online- redaktion steht auf dem standpunkt, dass das so sein müsste.
ich bin, so wie du, anderer meinung.
aber na ja, man wird ja sehen, ob sich das in irgendeiner form auszahlt oder nicht.
ich sags mal so: als abonennt würde mich das doch massiv ärgern.
als hin- und- wieder- käufer solls mir egal sein, aber es ist ganz bestimmt kein anreiz öfter zuzugreifen.
Es gibt für mich keinen Anreiz mehr, die PC Games zu kaufen.
Sämtliche Vorschauen finde ich hier wortwörtlich wieder, wichtige Tests.
Ich hatte mir seit vielleicht eineinhalb jahren kein heft mehr geholt (generell kein Interesse) und war dann in Ausgabe 04/08 sogar über die DVD enttäuscht.
Früher gab es noch den schönen PC GAmes Reporter, der war sehr umfangreich und interessant. Genereell wurde bei der DVD sehr abgespeckt.
pcgames.de reicht vollkommen aus.