Blickpunkt Bioware: Die Spiele von 2002 bis 2008
Baldur's Gate, Neverwinter Nights, Jade Empire - mit diesen und mehr Spielen machte sich das kanadische Entwicklerteam Bioware einen Namen in der Spielebranche. Momentan befindet sich die Umsetzung des erfolgreichen Xbox360-Rollenspiels Mass Effect in Arbeit. Um die Wartezeit zu verkürzen, lässt pcgames.de die Spiele von Bioware aus den Jahren 1996 bis 2001Revue passieren.
Quelle: PC Games Hardware
Neverwinter Nights (2002)
Das erste Neverwinter Nights erschien im Jahre 1991 und wurde von SSI entwickelt. Es stellt das erste MMORPG mit grafischer Benutzeroberfläche dar, angesiedelt im Dungeons & Dragons-Universum. Angeboten wurde das Spiel von AOL (America Online) bis zum Jahre 1998. Trotz wachsender Community entfernte AOL das Spiel aus seinem Angebot.
Biowares Neverwinter Nights erschien im Juni 2002. Als erstes Spiel, dem das Dungeons & Dragons-Regelwerk zu Grunde lag, verfügte Neverwinter Nights über eine komplett in 3D gestaltete Spielwelt. Die von Bioware entwickelte Aurora-Engine kam erstmals für das Rollenspiel zum Einsatz. Der Publisher nahezu aller bis dato erschienen Spiele von Bioware, Interplay Entertainment, sah sich aufgrund finanzieller Probleme gezwungen, die Distribution des Spiels an Infogrames (heute Atari) abzutreten.
Neverwinter Nights (2002)
Neverwinter Nights erhielt von der Fachpresse durchweg positive Kritiken, konnte sich im Vergleich mit Baldur's Gate 2 aber nie durchsetzen. PC Games vergab in Ausgabe 08/2002 eine Wertung von 84%.
Das erste Add-on, Schatten von Undernzit, wurde nicht von Bioware selbst entwickelt. Das kanadische Unternehmen beauftragte für diesen Job Floodgate Entertainment aus Boston. Neben neuen Inhalten lieferte die Erweiterung tiefgründige Interaktionen mit den Nicht-Spieler-Charakteren. PC Games vergab in Ausgabe 08/2003 eine Wertung von 84%.
Die Horden des Unterreichs ist die zweite Erweiterung zu Neverwinter Nights und erschien im März 2004 (PC Games Wertung: 86% in Ausgabe 05/2004). Größte Besonderheit des Add-ons ist die Reaktion der Spielumgebung auf die Aktion des Spielers.
Im Laufe der Zeit veröffentlichte Bioware zusätzlich kostenpflichtige Module, die nur in englischer Sprache erhältlich sind. Um ein Modul spielen zu können, werden sowohl Hauptspiel als auch beide Erweiterungen benötigt.

Mit ein bisschen Glück gibt das den Horn des Monats XD
Seid ihr sicher, dass die US-amerikanische Firma "LTI Gay Matter" heißt? xD
(auf Seite 3)
Kotor 1 war wohl ein Meilenstein in vielen Dingen und ich find die Grafik auch heute noch ganz gut. Kotor 2 war hingegen irgendwie ein bissel schlechter, hätte da 85% vergeben, Story zu wirr und der Anfang auf dem Asteroiden war viiiiiel zu lang. Außerdem waren das Ende eigentlich immer gleich und das Balancing war auch mangelhaft (der Macht-stoß vom Sithkiller ist total krass, verbraucht kaum Macht, wirft den gegner um und macht viel schaden)
dito @alceleniel. kotor 1 ein absolutes meisterwerk !!
und mit mass effect haben bioware bewiesen, dass sie es noch drauf haben. danke für die geilen stunden :P