F.E.A.R.: Mission Perseus
In der griechischen Mythologie war Perseus ein Sohn des Göttervaters Zeus. Ihm gelang es, der fiesen Medusa (die mit den Schlangenhaaren) den Kopf abzuschlagen. In Mission Perseus steht der Name für ein geheimes Gen-Projekt, dem Sie als Mitglied der F.E.A.R.-Spezialeinheit auf die Schliche kommen. Was Add-on und Mythologie verbindet? Beide sind nur für Fans der Materie interessant.
Drehen wir alles auf Anfang. Anstatt die Ereignisse nach Extraction Point (PC Games 12/2006: 87%) weiterzuerzählen, hüpft Mission Perseus zurück zum Beginn der Geschichte. So sind Sie als Mitglied einer neuen F.E.A.R.-Einheit unterwegs, um der Armacham Technology Corporation (kurz ATC), den Drahtziehern der Ereignisse, das Handwerk zu legen. Sie kämpfen sich zusammen mit zwei Kollegen erst einmal in Richtung des ATC-Datenzentrums, um nach Informationen zu suchen. Dabei geht es zunächst geradlinig zur Sache: In den ersten Abschnitten rennen Sie durch Abwasserkanäle und triste Straßenzüge und balgen sich mit schlau agierenden Replikanten und ATC-Sicherheitsleuten. Gruselige Momente, die F.E.A.R. und das erste Add-on berühmt gemacht haben, lassen unangenehm lange auf sich warten. Nur langsam entfaltet sich die Story. Wer das Hauptspiel gemeister hat, weiß sowieso schon, was passiert.
Ihr bleihaltiger Weg führt Sie in sechs Abschnitten durch allerlei Forschungseinrichtungen des Armacham-Konzerns. Dabei stoßen Sie auf eine unbekannte Söldnertruppe, die Nightcrawler. Die Jungs in den schwarz-roten Kampfanzügen machen Ihnen das Überleben nicht nur außerordentlich schwer, sondern bringen auch gleich frisches Kampfgerät mit: Drei neue Waffen gibt Ihnen Mission Perseus an die Hand, eine mehr als im Vorgänger Extraction Point.
Für Gegneranhäufungen in engen Gängen eignet sich der Granatwerfer: Die wuchtigen Geschosse springen - Havoc-Physik-Engine sei Dank - ordentlich durch den Raum und explodieren nach wenigen Sekunden. Treffen Sie einen Gegner damit direkt, hat der Arme ausgesorgt. Ebenso mächtig ist das LP4-Lichtbogengewehr, es erfordert aber eine ganze Wanne mehr Zielwasser. Mit einem einzigen Schuss aus diesem Blitzwerfer hauen Sie schwach gepanzerte Gegner sofort aus den Latschen. Dazu kommt noch ein Maschinengewehr mit verbesserter Zieloptik. Den Rest des Arsenals kennen Fans der Serie bereits aus den anderen Teilen: So finden Sie wieder Maschinenpistole, Nagelgewehr, Laser und diverse Sprengkörper in Ihrem Handgepäck.

System Shock 2!Das steckt in Puncto Story und Gruselflair trotz seiner Minimalgrafik noch heute jeden anderen Shooter in die Tasche.
An einem Spiel ist mehr dran, als gute Graphik. Welcher Shooter der letzten Monate(Jahre) hatte denn wirkllich ne gute Story, bei der man merkt,dass die Story den Entwicklern wichtiger war als die Grafik?
also: Chrome und - Specforce fand ich persönlich garnicht mal so schlecht. Über Doom3 mögen sich die Geister scheiden, war aber ein "auffälliges Spiel" und für mich waren es die 40€ wert. Jedoch hat mein Vorredner recht in Bezug auf KI, jedoch dürfte dann Call of Duty auch keine 90 bekommen, da dort die Gegner auch nur bessere Zielscheiben abgeben. Allein die schiere Masse an Gegnern macht es fordernd.
An einem Spiel ist mehr dran, als gute Graphik.
Mir haben beide Addons spaß gemacht und ich kann sie jedem Fan von F.E.A.R nur empfehlen!!!