Man muss kein Fan sein, um zu wissen:
Starcraft 2 wird das Echtzeitstrategiespiel 2008. Nun die Frage: Haben andere Titel da noch eine Chance? Aber ja! Es sind gute Ideen gefragt, die Rückbesinnung auf das, was das Genre unterhaltsam macht - so die Entwickler der Black Sea Studios (
Knights of Honor). Sie haben mit ihrem Projekt
Worldshift entsprechend Großes vor. Und wir durften es spielen.
In Worldshift ist die Welt ein Schlachtfeld! Aus den Fugen geraten, verzerrt und verändert: Die Welt der Zukunft, in
Worldshift das Schlachtfeld dreier Mächte: Darunter Menschen im Kampf um ihr Überleben, dann die undurchsichtigen Mutanten mit höchst mysteriösen Absichten und außerdem noch Aliens, ein arglistiges und böses Volk. Die Hintergrundgeschichte nur zusammenzufassen, würde bereits den Rahmen dieser Seiten sprengen, daher in aller Kürze: Die Entwickler bemühen sich um eine düstere Science-Fiction-Handlung, reich an Umfang und Inhalten, die eine Kampagne von 18 Missionen zusammenhält. Bis auf die Tatsache, dass man darin das Schicksal eines menschlichen Anführers bestimmt, wissen wir nur wenig über den Einzelspielerpart - hier lässt Publisher RTL bald neue Informationen springen.
Um
Worldshift zu genießen, muss man einiges akzeptieren. Etwa das Fehlen von Basisbau. Einzige Ausnahme: Der Hauptturm, der nur auf Kristallformationen Platz findet. So wie Goldminen in
Warcraft 3 sind auch diese lila Gesteine überall auf den Karten verteilt. Je mehr Türme man besitzt, desto schneller fließen Credits auf des Spielers Konto. Mit diesen Moneten werden Luftschläge und Artillerie geordert, aber auch Truppen angeheuert - und derer gibt es nicht viele. Die Menschen verfügen etwa "nur" über einen Commander, vier Offiziere und nochmal vier Sorten Kampfeinheiten. Klingt nach wenig, ist aber beabsichtigt: Black Sea Studios zieht schnelle, tiefgehende Echtzeit-Taktik einem langatmigen Strategiebrei vor. Jedes Männlein ist daher enorm "wertvoll", zumal das Truppenlimit nur kleine Verbände zulässt.